Energiespartipps für den Sommer

Aus dem aktuellen "Großen Energie-Sparbuch" von Herausgeber Prof. Dr. Maximilian Gege (Vorsitzender Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management kurz B.A.U.M.) geht hervor, wie man Energie sparen kann. Ein neuer Ratgeber zeigt, wie eine Familie jährlich bis zu 3.000 Euro und mehr 8 Tonnen CO2 sparen kann und das in Form von "1001 Tipps für Haus, Garten, Büro und Freizeit".

Für den Sommer heißt das z.B.:

  • Jedes Mal,wenn man den Kühlschrank öffnet, geht etwas Energie verloren. Je länger man zum Suchen braucht, desto mehr Energie wird verschwendet. Ordnung im Kühlschrank spart also Geld - bis zu 5 Euro oder 17 kg CO² im Jahr.
  • Wer für drei Wochen oder länger in Urlaub fährt, sollte den Kühlschrank ganz abschalten. Das spart rund 2 Euro und 7 kg CO². Wird die Dichtung defekt, lohnt sich - vor allem im Sommer - der rasche Austausch, damit die Kälte nicht rauszieht; wer das unterlässt, gibt 10 Euro im Jahr unnötig aus und belastet die Umwelt mit 34 kg CO².
  • Ebenfalls 10 Euro im Jahr an Energiekosten und 34 kg CO² spart man, wenn der Kühlschrank regelmäßig abgetaut wird.

Auch im Sommer gilt: 7 °C im Kühlschrank und -18 °C im Gefriergerät sind völlig ausreichend. Wer stärker kühlt, wirft bis zu 20 Euro im Jahr zum Fenster raus und belastet die Umwelt mit 67 kg überflüssigen CO²-Emissionen. Für die Gefriertruhe gilt zudem: Je kälter sie steht - beispielsweise im Keller -, desto weniger Strom verbraucht sie. Jedes Grad mehr Außentemperatur kostet 6 % mehr Strom. Steht die Truhe in einem unbeheizten Raum, freut sich die Haushaltskasse über rund 15 Euro Zugewinn, der Natur bleiben über 50 kg CO² erspart. Zwei kleine Kühlschränke verbrauchen etwa 20 % mehr Strom als ein großes Gerät mit doppeltem Volumen. Wer beim Kühlschrank übrigens auf das Gefrierfach verzichtet, weil er schon eine Gefriertruhe im Keller stehen hat, spart bis zu 30 % Strom.

Weitere Infos unter www.BAUMeV.de und in dem Buch "Klima retten und Geld sparen" (Buch bei Amazon kaufen).

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Ein Gedanke zu “Energiespartipps für den Sommer

  1. Gute Tipps, aber sind die nicht etwas utopisch? Ich kann mir kaum vorstellen 3000 Euro jährlich zu sparen. So viel Geld geben manche Leute gar nicht aus. Auch den Kühlschrank im Urlaub ganz abschalten ist zwar eine prima Idee, doch wer kann das schon? Oft hängt am Kühlschrank die Gefriertruhe dran und ohne beides müsste man vor jedem Urlaub den kompletten Vorrat leeren. Also gibt es in Zukunft die Weihnachtsgans im Sommer? ;)

    Antwort:
    Ja, Ihre Kritik ist zum Teil berechtigt, zum Teil aber auch nicht. Vielleicht ist es etwas reisserisch mit 3000 Euro zu werben...

    Ganz bestimmt gibt jede Familie deutlich mehr Geld aus als 3000 Euro (das sollte in zwei Monaten ausgegeben sein).

    Kombigeräte sind verführerisch, aus diesem Grund aber auch nicht so geeignet (so kann man schließlich den Gefrierteil nicht in einen ungeheizten Raum stellen und wenn ein Teil kaputt geht, muss man beide ersetzen).

    Soll man Fleisch nicht sowieso nur drei Monate lagern? :-)
    Also die Weihnachtsgans erst im Herbst kaufen!

    Wenn jeder von uns sich einzelne Teile heraussucht und umsetzt und vielleicht ab und zu weitere Sparmaßnahmen durchführt, sparen wir alle und unsere Umwelt!
    Nur weil man nicht sofort alles umsetzen kann (oder will) heisst das nicht, dass die Tipps nicht sinnvoll sind.

    Ausserdem betreffen die Tipps alle Lebensbereiche, auch neue Technologien wie neue Heizungsformen, Solarenergie u. ä. Und wenn man an das regelmäßige Autofahren in der Freizeit für kleine Strecken oder an die weiten Reisen per Flugzeug denkt, ist das auch Energie und Geld. Manchmal helfen eben auch kleine Verhaltensänderungen, die eine große Wirkung haben. Und: Je weniger Energie man bisher vergeudet hat, desto weniger kann man einsparen :-)

    Aber das ist gut!

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