Strom sparen zu den Feiertagen

Gestern fragte ich mich, ob wir zu Silvester wieder Raclette essen wollen. Mit meiner mittlerweile unerlässlichen Energiesparbrille habe ich mal neugierig nachgeschaut, welchen Verbrauch mein 10 Jahre altes Raclette-Gerät mit Grill und 6 Pfännchen hat: 800 Watt. Ich wusste nicht, ob das viel oder wenig war und ob sich in den letzten Jahren hinsichtlich sparsamerer Geräte was getan hat und schaute mich im Internet ein bisschen um.

Alle von mir gefundenen vergleichbaren Geräte (Grill und 6 Pfännchen) hatten nicht weniger als 800 Watt bis 1260 Watt (Verbrauch ca. 200 Watt/Pfännchen und 60 Watt/Grillplatte). Wenn Sie sich ein sparsames Raclette zulegen wollen, gibt es einige wenige Geräte mit einem Verbrauch von 800-850 Watt.

Neugierde trieb mich dazu nachzuschauen, wieviel die Raclette/Grill-Geräte mit 8 Pfännchen verbrauchen. Es gab ein einziges mit 920 Watt, das schon vergriffen war. Die sonstigen wenigen sparsamsten Geräte mit 8 Pfännchen fangen bei 1000 Watt an und gehen bis ca. 1400 Watt Verbrauch.

Interessant finde ich, dass die sparsamsten Geräte entweder vergriffen oder in geringen Stückzahlen noch zu bestellen sind. Vielleicht ist vielen von uns das Energiesparen viel wichtiger geworden. Und wahrscheinlich auch das damit verbundene Geld sparen.

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2 Gedanken zu “Strom sparen zu den Feiertagen

  1. Die Frage bei solchen Rechnungen ist jedoch immer, wie verhält es sich mit dem Faktor Zeit?

    Wenn ein Gerät nur eine geringe Heizleistung hat, dann brauche ich natürlich entsprechend länger, bis mein Essen gar ist. Natürlich ist das ganze nicht unendlich skalierbar, irgendwann hat man sonst in Sekundenbruchteilen Kohle auf der Pfanne ;)

    Ähnlich verhält es sich zum Beispiel mit Bügeleisen, was nutzt mir ein "sparsames" 1400 Watt Bügeleisen, wenn ich dann immerzu ewig auf das Aufheizen/Nachheizen warten muss?

    Also, ich würde das nicht so verallgemeinern: geringe Leistungsaufnahme = Stromsparen, das passt meiner Meinung nach nicht immer zusammen.

    Grüße.

  2. Beitragsautor

    Es stimmt, dass es wenig Sinn macht bei sparsamen Bügeleisen oder ähnlich nützlichen Geräten auf das Aufheizen zu warten.

    Bei Raclettes betrachte ich das aber proportional zur Essgeschwindigkeit. Ich grille ja, während ich das bereits fertige Pfännchen esse. Bei meinem 800-Watt-Gerät braucht das Grillen des Fleisches nicht länger als das Essen eines Pfännchens.

    Wenn also meine Freunde und ich 2 Stunden brauchen, um gemütlich zu grillen, zu essen und sich zu unterhalten, und nicht alle gleichzeitig mittendrin eine Verdauungspause einlegen (in der das Gerät ausgeschaltet werden könnte), ist das Gerät auch genau so lange an, egal ob das Fleisch zum Grillen weniger Zeit benötigt als ich zum Essen brauche.

    Oder sind wir viel zu gemütliche Esser? :-)

    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet.

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