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	<title>Kommentare zu: 1. Modernisierungsma&#223;nahme: D&#228;mmung der Au&#223;enw&#228;nde</title>
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	<description>Selber rechnen, ob sich Energiesparen lohnt</description>
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		<title>Von: Hubert Herfurth</title>
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		<dc:creator>Hubert Herfurth</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 10:37:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann die hier gebrachte Reihenfolge nicht nachvollziehen. WEnn sich die Ma&#223;nahmen nicht im Weg stehen sollen und das Optimum erreicht werden soll, beginnt die thermische Modernisierung im Dach, es folgen die Fenster und die Fassade wird zum letzten Glied. Die Fassadend&#228;mmung braucht Dach&#252;berst&#228;nde im Ortgang- und Traufenbereich, die die deutlich h&#246;here Empfindlichkeit des WDV-Systems gegen&#252;ber historischen Putzen ber&#252;cksichtigen, sonst wird die Verschmutzung der Fassade deutlich zunehmen. Der eigentliche Knackpunkt einer dichten Geb&#228;udeh&#252;lle liegt beim &#220;bergang vom Holz- zum Mauerwerksystem. Beginnt die Modernisierung im Dach k&#246;nnen die hier notwendigen Abdichtungsma&#223;nahmen deutlich einfacher hergestellt werden. Andersherum f&#228;llt dies deutlich schwerer, bzw. das angestrebte Optimum wird hier nie erreicht. Im Verh&#228;ltnis Fenster - Fassade ist es &#228;hnlich. Bleiben die Fenster drin, bleibt in der Regel auch die Laibung unged&#228;mmt und die Dichtigkeit der Fensterfugen ist meist sehr schlecht. Ein sp&#228;terer Wechsel der Fenster &#228;ndert an diesem Zustand zumeist nichts, weil das Anpassen der D&#228;mmung einmalzu teuer wird und dazu  auch optisch nur schwer zufriedenstellend verl&#228;uft. WEnn die richtige Reiehenfolge oder das direkte Zusammenspiel nicht erreicht werden k&#246;nnen, ist vieleicht warten auf den besseren Zeitpunkt die besser Alternative. 
Die D&#228;mmung der Fassade spielt ja haupts&#228;chlich deswegen die 1. Geige, weil die Arbeiten ohne gro&#223;e Eingriffe nach innen stattfinden k&#246;nnen und weil die Wirkung mit den neuen Ansichten am gr&#246;&#223;ten ist. Energetisch ist das Ergebnis aber leider minderwertig, weil die vorhandenen M&#246;glichkeiten unausgesch&#246;pft bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die hier gebrachte Reihenfolge nicht nachvollziehen. WEnn sich die Ma&#223;nahmen nicht im Weg stehen sollen und das Optimum erreicht werden soll, beginnt die thermische Modernisierung im Dach, es folgen die Fenster und die Fassade wird zum letzten Glied. Die Fassadend&#228;mmung braucht Dach&#252;berst&#228;nde im Ortgang- und Traufenbereich, die die deutlich h&#246;here Empfindlichkeit des WDV-Systems gegen&#252;ber historischen Putzen ber&#252;cksichtigen, sonst wird die Verschmutzung der Fassade deutlich zunehmen. Der eigentliche Knackpunkt einer dichten Geb&#228;udeh&#252;lle liegt beim &#220;bergang vom Holz- zum Mauerwerksystem. Beginnt die Modernisierung im Dach k&#246;nnen die hier notwendigen Abdichtungsma&#223;nahmen deutlich einfacher hergestellt werden. Andersherum f&#228;llt dies deutlich schwerer, bzw. das angestrebte Optimum wird hier nie erreicht. Im Verh&#228;ltnis Fenster &#8211; Fassade ist es &#228;hnlich. Bleiben die Fenster drin, bleibt in der Regel auch die Laibung unged&#228;mmt und die Dichtigkeit der Fensterfugen ist meist sehr schlecht. Ein sp&#228;terer Wechsel der Fenster &#228;ndert an diesem Zustand zumeist nichts, weil das Anpassen der D&#228;mmung einmalzu teuer wird und dazu  auch optisch nur schwer zufriedenstellend verl&#228;uft. WEnn die richtige Reiehenfolge oder das direkte Zusammenspiel nicht erreicht werden k&#246;nnen, ist vieleicht warten auf den besseren Zeitpunkt die besser Alternative.<br />
Die D&#228;mmung der Fassade spielt ja haupts&#228;chlich deswegen die 1. Geige, weil die Arbeiten ohne gro&#223;e Eingriffe nach innen stattfinden k&#246;nnen und weil die Wirkung mit den neuen Ansichten am gr&#246;&#223;ten ist. Energetisch ist das Ergebnis aber leider minderwertig, weil die vorhandenen M&#246;glichkeiten unausgesch&#246;pft bleiben.</p>
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