Archive für den Monat: Mai 2009

Spanien ist inzwischen der Top-Erzeuger von Windkraft in Europa. Im März wurde dort schon 40% des benötigten Stroms aus Windkraft gewonnen!

Der Boom der Windkraft in Castilla-La Mancha wird allerdings durch zwei einfache Faktoren bestimmt
a) genug Platz (wenige Anwohner)
b) genug Wind

Don Quichote hätte jedenfalls seine Freude, so der Kommentar des BBC-Reporters.

Die Frage: lohnt es sich einen Röhrenmonitor durch einen Flachbildschirm zu ersetzen? Wie lange dauert es, bis ich durch die eingesparte Energie den Preis des neuen Monitors hereingeholt habe?

Ein Röhrenmonitor verbraucht z.B. 125 Watt (z.B. hier im Netzwelt-Vergleich). Ein neuer TFT in der hellsten Einstellung 34 Watt.

Mit unserem Rechner für Standby-Kosten und dem Rechner für die Ersetzung von Elektrogeräten ausgerechnet ergibt sich ein eindeutiges Bild:

Der alte Monitor kostet 110€ für Strom im Jahr (bei angenommenen 12h Nutzungsdauer und 20 Cent pro Kilowattstunde). Er verbraucht ca. 550kWh Strom im Jahr.

Der Neue im gleichen Zeitraum nur knapp 30€. Dabei werden "nur" 150kWh Strom verbraucht.

Da neue Flachbildschirme der Größe 22 Zolll zur Zeit bei Amazon für etwa 150€ zu kaufen sind ergibt sich im Elektrogeräte-Rechner eine Amortisationszeit von zwei Jahren.

400kWh kann man pro Röhrenmonitor im Jahr sparen!
Nicht zu vergessen den Platz auf dem Schreibtisch und die überflüssige Abwärme (warum soll man das Büro mit dem Monitor heizen wenn man dafür eine Heizung hat?).

Trotzdem: Man sollte beim Kauf eines neuen Monitors aber unbedingt auf den Verbrauch achten. Nicht alle TFTs sind so sparsam!

Hier schreibt Bauingenieurin Tanja Hauptstock von holzhaus4u als Gastautorin. Mehr von ihren Artikeln.

Wie langlebig ist die Dacheindeckung, die Fassade, die Fensterbauten, ...?
An welche Nachinvestitionen sollte ich schon beim Neubau denken?

Die folgenden Aufzählungen geben Ihnen einen Überblick der Modernisierungsintervalle, die auf einen durchschnittlichen Neubau zukommen. Im Einzelfall fallen die Zeiträume kürzer oder länger aus – darauf möchte ich an den entsprechenden Stellen kurz eingehen.

Außenbereich

Die Dacheindeckung wird in den meisten Fällen mit Betondachsteinen ausgeführt und diese haben eine Lebensdauer von ca. 35 bis 50 Jahren. Beeinflusst wird dieser Zeitraum von z.B. Verschattung durch hohe Bäume, Stadt- oder Dorflage und der generellen Bewitterung. Bei Tonziegeln geht man von 40 bis 60Jahren aus – im direkten Vergleich zum Betondachstein sind sie teurer.

Die Dachrinne aus Kupfer, die zwischen 40 und 50 Jahren hält, wird aktuell weniger verbaut. Es kommt heute meist die verzinkte Dachrinne zur Ausführung, die zwischen 20 und 30 Jahren hält und entsprechend günstiger ist.

Beim Außenputz geht man von ca. 20 - 40 Jahre aus, wobei hier die Instandhaltungsintervalle des Streichens mitberücksichtigt werden sollten. Die Beanspruchung durch Regen, Sonne, Beschattung, Belüftung, … spielen hier eine entscheidende Rolle.

Fensteranlagen aus Holz können bis zu 40-50 Jahre halten, wenn Sie regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Wie beim Außenputz sind auch hier die oben genannten Beanspruchungen ausschlaggebend für die Lebensdauer. Kunststofffenster sind ebenfalls zu pflegen und können eine ähnliche Lebensdauer aufweisen.

Innenbereich

Bei Heizkesseln kann man von ca. 15 – 20 Jahren ausgehen, wenn sie entsprechend fachmännisch gewartet werden. Die Heizkörper hingegen halten mindestens doppelt so lange. Für weiterentwickelte Techniken gelten diese Zeiträume natürlich nur bedingt. Armaturen und Sanitärgegenstände sind mit ca. 10 bis 30 Jahren langlebiger – wenn sie optisch so lange gefallen.

Bei den Bodenbelägen spielt die Optik wohl die wichtigste Rolle, wenn es um die Modernisierung geht. Führend sind hier die Hartholzböden mit 80 – 10 Jahren, gefolgt von den Fliesen mit bis zu 40 Jahren und den Teppichen mit bis zu 15 Jahren.

Die meist hölzernen Holztreppen und Innentüren können mit bis zu 50 Jahren meist zwei Generationen überdauern.

Innenanstriche können je nach Belastung zwischen 3 und 7 Jahren halten – hier ist der persönliche Eindruck der entscheidende Faktor.

Moderne Elektroinstallationen können bis zu 30 Jahre funktionieren und werden meistens erst bei Umnutzungen der Räume angepasst.

In der nächsten Woche veröffenlichen wir die Fragen für die nächste Runde.