Die EEG-Umlage steigt und steigt

Jedes Jahr im Herbst schockt uns die Nachricht über höhere Stromkosten wegen der Erhöhung der EEG-Umlage.

Die Verbraucher zahlen die Differenz zwischen den garantierten Abnahmepreisen für Ökostrom und dem niedrigeren Börsenstrompreis in Form der EEG-Umlage. Für 2014 fallen nur dafür 6,24 Cent an.

Ist das Problem nicht hausgemacht? Treibt die starke Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland die EEG-Umlage in die Höhe?

  1. Garantierte Abnahmepreise werden von den Konzernen an die Stromkunden weitergegeben. Fallende Börsenstrompreise kommen nicht beim Stromverbraucher an (Förderung der Stromkonzerne).
  2. Zum anderen sind viele große Industrie-Stromverbraucher von der Umlage ausgenommen (Förderung der Industrie-Großverbraucher). Würden diese mehr für die Ökostrom-Förderung bezahlen, könnten die privaten Stromverbraucher geringere Stromkosten tragen.
  3. Die Investoren in neue Energieanlagen haben wegen jahrelanger garantierter Abnahmepreise kein finanzielles Risiko und eine satte Rendite (Förderung der Investoren).
  4. Auf die EEG-Umlage wird Mehrwertsteuer gezahlt (Förderung der Staatskasse).

Wer wird hier gefördert? Nicht der Stromverbraucher! Der kann nur Strom sparen!

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