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Unter Are Blue Bikelanes Better than Black? gibt es eine Anlayse, die zeigt, dass Autofahrer Radfahrern weniger Platz lassen, wenn diese sich "hinter" einer Linie befinden, als wenn sie auf freier Straße überholt werden.

Zitat: "In the presence of a cycle lane, a driver is likely to drive between the cycle lane line and the centre line in a position which is appropriate for the visible highway horizontal geometry ahead of the driver. A cyclist within a cycle lane does not seem to cause a driver to adopt a different position in his or her lane. This has important implications for the width of cycle lanes and implies that their width should never be compromised."

Kaum, dass ich den Artikel gelesen hatte, habe ich das Verhalten gleich beobachten können: ein Autofahrer hat einem (auf meinem Streifen) geparkten Fahrzeug deutlich mehr Abstand gegeben als mir als Fahrradfahrerin. Sehr aufschlussreich.

Wenn man dann noch sieht, dass die Städte den Streifen, den sie uns geben, als Verfügungsmasse behandeln, den man je nach Bedarf schmaler oder breiter machen kann, dann kann man nur noch auf die Nebenstrecken ausweichen.

Der Streifen hier im Bild wird plötzlich so schmal, dass das Symbol nicht mehr passt. (Dortmund: Rheinische Str. Höhe REWE-Westcenter).

Was meinen Sie?

1 Kommentar

Manchmal habe ich den Eindruck, dass andere das so empfinden.
Z.B. wenn ich im Hypermiling-Modus auf die rote Ampel zurolle, statt bis zum Ende Gas zu geben und dann zu bremsen.

Fakt ist: wie schnell man ankommt, hängt alleine vom Verkehrsaufkommen ab, nicht davon, wie schnell man selber gerade fährt. Wer schneller fährt hat schließlich häufiger fahrende Hindernisse vor dem Kühler.

Oder wenn sie sagen, dass es zu umständlich wäre, den PC herunterzufahren oder die Steckdosenleiste abzuschalten.

Können wir die Zeit für einfache Energiesparmaßnahmen nicht aufbringen? Ist unsere Zeit teurer als die Energie, die wir eventuell verschwenden? Selbst wenn es nur gefühlte Zeit ist?

Ein Vergleich (Update):

  • Standby per Steckdose mit Schalter ausschalten: 5 Sekunden
  • Nudelwasser mit dem Wasserkocher erhitzen: Spart Zeit!
  • Schneller Duschen: Spart Zeit!
  • Wäsche statt im Tockner auf der Leine trocknen: Aufhängen vielleicht 10 Minuten
  • Heizung einen Grad kühler einstellen: 5 Sekunden
  • Computer abends herunterfahren: 3 Minuten beim Hochfahren

Wir wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2010!

Das Jahr 2009 war ein Jahr in dem Energiesparen und Energieffizienz endlich massenfähig wurden. Dank enormer Energiepreise wurde es auch für Otto-Normal-Bürger einsichtig, Energie sparen zu wollen.

Was gab es noch?

Abwrackprämie


Schrott: hier auf dem Rhein

Die Abwrackprämie ermöglichte es fünf Millionen Bürgern ihr älteres Auto durch ein neues zu ersetzen. Was bleibt? Schrott.
Und eine Flotte von Fahrzeugen, die im Schnitt 20% weniger verbraucht, als vorher. Ob man die Abwrackprämie damit als Umweltprämie bezeichnen darf (dies ist immerhin der offizielle Name), bleibt weiter umstritten.

Fahrradfahren im Nahbereich


Axel hat sein Auto stehen lassen.


Einfach mal das Auto stehen lassen
, nach dem Motto sind viele Menschen 2009 geradelt.

Ich habe, wie berichtet im Januar die 2 Meilen Bike-Challenge begonnen. Es ist mir sehr gut bekommen! Ich habe den Umkreis von 3km auf 5km ausgeweitet, in dieser Entfernung finde ich fast alles, was ich in Dortmund erreichen muss. Die meisten Kurzstrecken habe ich tatsächlich mit dem Rad erledigt.

Ursprünglich dachte ich, dass man mit Radfahren nicht soviel Autokilometer einsparen kann, weil man mit dem Fahrrad nur kurze Strecken fährt (9 mal mit dem Rad = 90km, 1 mal mit dem Auto = 90km -> 50% gespart). Trotzdem stelle ich fest, dass ich am Tag zwei oder dreimal auf mein Fahrrad steige. Das bedeutet, dass ich in der Woche locker 100km Autofahten vermeide. Das sind gut und gerne 5.000km im Jahr. Das sind 350l Benzin, die ich spare und damit knapp 450€ alleine für Sprit.


Dieser Fahrradbesitzer hat sein Fahrrad stehen lassen....

Photovoltaik

In Heft 32/2009 berichtet die Wirtschaftswoche:

Schon heute ist Sonnenenergie vom Dach für Verbraucher genauso billig wie Strom vom Elektrizitätswerk

Ausgelöst wurde dies durch den Preisverfall bei Solaranlagen (auf den wir bereits gewartet haben). Die Wirtschaftswoche rechnet vor, dass sich die Investittion in eine Solaranlage auch dann lohnt, wenn man keine Subventionen in Anspruch nimmt.

In unserem Rechner für Photovoltaik-Anlagen haben wir die Preissenkungen für die Anlagen bereits eingetragen. Die Amortisationszeit für die Beispiel-Anlage ist damit auf 10 Jahre gesunken.

Energieausweis

Der Energieausweis ist Pflicht geworden und hängt nun sogar in öffentlichen Gebäuden aus.


Energieausweis in einem öffentlichen Gebäude

Was bringt 2010?

Die Kristallkugel haben wir dieses Jahr abgeschafft, sie verbrauchte zuviel Energie :-)

Wir werden Sie allerdings weiter zu den Themen Energiesparen, alternative Energien sowie Renovieren und Bauen auf dem laufenden halten!