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Mit verbessertem Beschleunigungs-, Brems- und Schaltverhalten der Fahrer können Transport- und Logistikunternehmen gleichermaßen etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel tun. Doch wie kann dies auf Dauer erreicht werden? Mit dem digitalen Fahrstilassistenten bietet Punch Telematix ein Zusatzmodul seines Bordcomputers CarCube an, das mittels Datenübertragung in Echtzeit eine permanente Auswertung der Fahrzeugdaten ermöglicht. Dem Fahrer wird über einen Statusbalken im Display signalisiert, wie er den Treibstoffverbrauch und mithin den CO2-Ausstoß senken kann.

„Das Thema ‚Grüne Logistik’ ist nach wie vor in aller Munde und wird auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren“

sagt Carsten Holtrup, Geschäftsführer der Punch Telematix Deutschland.

Dass Telematiksysteme einen wichtigen Beitrag für ein ökonomisch und ökologisch effizientes Flottenmanagement leisten können, gilt als unstrittig.

Wenn der Fahrer lernt Diesel zu sparen, dann haben alle was davon!

Merzedes steigt in die Hybrid-Technologie ein. Gähn, dann verbrauchen die Luxuskarossen halt statt 12 nur noch 11 Liter, denkt man. Aber falsch!
Die neue Technik soll zuerst in den kleinen Smart-Benziner eingebaut werden. Für weniger als 1000 Euro Zuzahlung (laut Merzedes wären Kunden nicht bereit mehr dafür zu bezahlen) soll im Smart der Verbrauch um 10% auf 4,3 Liter pro 100 km gesenkt werden. Damit käme der Benziner an den Verbrauch des Diesels heran!

Die Technik nennt sich Micro-Hybrid-Drive (Bericht auf N-TV.de) und setzt zusätzlich auf eine Start-Stopp-Automatik.

Laut Autorechner würde sich ein Aufpreis von 1000 Euro innerhalb von zwei Jahren amortisieren, wenn man statt 5,9 (Normverbrauch laut Allianz-Autowelt.de) 4,3 Liter auf 100km verbraucht.

(10% Ersparnis auf 5.9 Liter sind keine 4,3 sondern 5,3, es bleibt die Frage, woher die Zahl stammt. Rechnet man mit 5,9 und 5,3 dauert die Amortisation fast 5 Jahre bei 30.000km im Jahr.)

Der Stern hat die Technik noch genauer beschrieben und auch eine Fahrprobe mit dem Kleinen gemacht.

Lohnt es sich, 1000 Euro mehr für einen Passat auszugeben, der dafür 0,6 Liter weniger Diesel verbraucht?
Ich habe die Daten des noch nicht im Handel (kommt bald) zugänglichen Passats mal eingegeben um zu sehen, wie lange es wohl
dauern würde, bis sich die Mehrkosten bei dieser geringen Ersparnis amortisiert haben.

Das Ergebnis hat mich überrascht: vergleicht man zwei Fahrzeuge mit unserem Energiespar-Rechner für den Autokauf die mit gleich teurem Sprit fahren, so dauert die Amortisation deutlich länger.
Amortisation beim Vergleich zweier Diesel 16 Jahre und 9 Monate würde es bei 30.000 km im Jahr wohl dauern, bis sich die 1000 Euro Mehrkosten für den Öko-Passat wieder hereingefahren haben (wenn die Fahrzeuge ansonsten gleich sind: beide Diesel, beide gleiche Steuer, gleiche Versicherung, gleiche angenommene Preissteigerung für den Sprit .....).

Hier gehts zur Seite des Herstellers.