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Brussels Bike Jungle - The Impact of Infrastructure
Hier zeigt ein junger Brüsselaner wie einfach es sich die Bürokraten machen: Mehr Farradwege? Linien zeichnen, fertig. Dass die Linien direkt in Hindernisse führen (Poller, Schilder, Treppen, Bäume, an einer Stelle sogar ein Geländer) interessiert sie nicht.

Das Video ist bei Youtube so beliebt, dass die Stadt Brüssel bereits reagiert hat und das Budget für Radwege verdoppelt hat.

(Cool im Hintergrund die Musik: "Brüssel, die Hauptstadt Europas")

An der Universität Kassel (und zwar von einem Team aus Künstlern und Technikern) wurde eine Betonmischung entwickelt, die wie eine herkömmliche Photovoltaikzelle Sonnenlich in Strom verwandelt.

Die Betonzelle besteht aus einem leitfähigen Teil, einer gefärbten Schicht und einer Graphitschicht. (Den Überzug zum Schutz vor Regen und den Elementen ignorieren wir der Einfachheit halber). Dass ein Teil leitfähig ist, bedeutet, dass die Fassade/das Dach nicht verkabelt werden müssen!

Das Gute am Solarbeton ist, dass die Zutaten billig und in Massen verfügbar sind.
Negativ ist (noch) der geringe Wirkungsgrad von nur 2% (Photovoltaik schafft heutzutage schon rund 20%). Wenn man aber einkalkuliert, dass die Flächen riesig sind und die Herstellung günstig, dann kann auch ein solcher Wirkungsgrad genügen, um die Solarfassade wirtschaftlich zu betreiben (von Image-Gewinnen, die schwer kalkulierbar sind, ganz zu schweigen).

Quelle: Green.wiwo.de

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Hier schreibt Daniela Schär von Lighting Deluxe als Gastautorin.

Licht-emittierende Dioden haben den Leuchtmittel-Markt revolutioniert und auch in Sachen Leuchtendesign und Lichtgestaltung ganz neue Möglichkeiten geschaffen.

Die Vorteile von LED-Lampen

various LED GU10 bulbs on photovoltaics
Ihre Vorteile liegen klar auf der Hand: Anders als andere Leuchtmittel wandeln LEDs mehr als 85 Prozent ihres Energiebedarfs in Licht um. Zum Vergleich: Die Altgebrauchsglühbirne wandelte nur 5 Prozent in Licht um, der Rest der Energie ging als Wärme verloren. Weiterhin erreichen LEDs beim Einschalten sofort ihre volle Leuchtkraft und haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Betriebsstunden, was bei einer täglich dreistündigen Brennzeit rund 45 Jahre entspricht. Zudem sind LEDs schaltfest, unempfindlich gegenüber niedrigen Temperaturen und frei von gesundheitsschädlichen Stoffen. Die meisten LED-Lampen können auch gedimmt werden, nur muss dies explizit auf der Verpackung vermerkt sein.

Schließlich bieten RGB-LEDs mehr als eine Millionen verschiedene Lichtfarben. Um dabei brillant weißes Licht zu erhalten, wird entweder rotes, grünes und blaues Licht übereinander gelegt, oder blaues LED-Licht mit einer gelben Phosphor-Leuchtschicht überzogen. Dabei ermöglicht die letztere Methode, dass die kompakten LEDs auch in puncto Farbwiedergabe brillieren, d.h., sie lassen Farben für uns sehr natürlich erscheinen, ohne sie stark zu verzerren. LED-Lampen mit einem Farbwiedergabe-Index (Ra) von mindestens 85 sowie einer Farbtemperatur von mindestens 4.500 Kelvin können daher auch dort eingesetzt werden, wo es auf das Erkennen feinster Farbnuancen ankommt.

Verwendungsmöglichkeiten von Retrofit-LED-Lampen

Mit den gängigen Steck- und Schraubsockeln ausgestattet passen die sogenannten Retrofit-LED-Lampen in alle bisherigen Leuchten, so dass kein Lieblingsstück ausgetauscht werden muss. Leider halten die hohen Stückpreise bisher viele Verbraucher davon ab, solche Retrofit-LED-Lampen für die funktionale Wohnraumbeleuchtung zu nutzen. Weiter verbreitet sind dagegen die farbwechselnden RGB-LED-Lichtbänder, die bevorzugt für die ästhetische Lichtgestaltung an und in Möbeln genutzt werden.

Die heutigen LED-Lampen können jedoch weit mehr als nur Akzent- und Stimmungslicht sein. Insbesondere hochwertige Retrofit-Lampen verfügen über eine so ausgezeichnete Lichtqualität, dass sie für die Allgemeinbeleuchtung in allen Räumen geeignet sind. Aber auch für die Schreibtischleuchte, die Leseleuchte und Badspiegelleuchte sowie für Leuchten, die ihr Licht vornehmlich indirekt abgeben, ist sie bestens geeignet. Da eine gute Retrofit-LED-Lampe derzeit noch rund 30 Euro kostet, rechnet sich ihr Einsatz überall da, wo das Licht stets für längere Zeit brennt.

Tipps für den Kauf von Retrofit-LED-Lampen

Bei der Auswahl einer geeigneten LED-Lampe spielt neben den Eigenschaften Dimmbarkeit, Lichtfarbe, Farbtemperatur und Farbwiedergabe-Index natürlich auch die Helligkeit der Lampe eine maßgebliche Rolle. Früher orientierte man sich hierbei an der Watt-Zahl, heute ist der in Lumen angegebene Lichtstrom als eigentlich korrekte Kenngröße gebräuchlicher, da dieser auch die Lichtempfindlichkeit des menschlichen Auges berücksichtigt. So entspricht beispielsweise die Helligkeit einer alten 60-Watt-Glühbirne in etwa der einer modernen LED-Lampe mit 700 Lumen. Um jedoch einen Eindruck von der tatsächlichen Lichtqualität einer LED-Lampe zu haben, ist es immer noch am besten, diese vor dem Kauf zu testen.

Dass gerade teure LED-Lampen auch die beste Lichtqualität haben, liegt in ihrem aufwändigen Herstellungsprozess begründet. Denn Retrofit-LED-Lampen bestehen aus mehreren LED-Chips, die bisher nicht einheitlich produziert werden können. Darum kann eine ausgezeichnete Lichtqualität nur durch die Kombination von LED-Chips mit annährend gleichen Eigenschaften erzielt werden, was zeit- und kostenintensive Verfahren voraussetzt. Dagegen erreichen günstigere Modellen zwar die gleichen Nennwerte, dennoch können selbst LED-Lampen aus ein- und derselben Produktserie eines Herstellers unterschiedliche Lichtfarbnuancen aufweisen, was etwa in Kronleuchtern oder bei der Kombination mehrerer Lichtquellen in einem Raum als störend empfunden wird.

Mit unserem neuen Rechner für LEDs kann man selber berechnen, wann sich der Einsatz auch einer teuren Retrofit-LED lohnt.