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Wir wünschen unseren Lesern ein Frohes Neues Jahr!

Wir werden auch im neuen Jahr viele Artikel zum Energiesparen schreiben. Weitere Rechner werden hinzukommen, die Ihnen berechnen, wie schnell sich eine Energiesparmaßnahme amortisiert. Der Sieger des Energiespar-Wettbewerbs des ersten Jahres wird ermittelt und bekommt einen Preis. All diese Aufgaben werden uns fordern und wir nehmen sie gerne in Angriff. Bleiben Sie uns treu!
Ingrid und Corina

Über eine Herausforderung der ganz anderen Art berichtet Ingrid:

Vor einiger Zeit bin ich auf die Bikechallenge gestoßen. Die Herausforderung ist die folgende: alles was in einem Umkreis von 2 Meilen (knapp 3,2km) um den eigenen Wohnort liegt, soll man mit dem Fahrrad ansteuern.

Die Webseite hat ein Eingabefeld für die Adresse (und sie kennt auch deutsche Straßen, weil das Kartenmaterial auf Google basiert). Man erhält als Ergebnis eine Kartenansicht in der der Radius eingezeichnet ist.

Ich habe sofort meinen Wohnort in der Innenstadt von Dortmund eingetragen und war überrascht, wieviel innerhalb dieses Radius liegt. Praktisch alles was ich benötige: Läden, Post, sämtliche Dienstleistungen, Behörden, ...

Kartenradius um die Innenstadt von Dortmund

Ich habe mein Fahrrad auch deutlich öfter benutzt seitdem ich die 2 Meilen-Herausforderung angenommen habe. Auf dem Weg ins Büro komme ich oft an einer Tankstelle vorbei. Immer wenn ich die Preise für Benzin sehe, freue ich mich, gerade mit dem Fahrrad unterwegs zu sein :-) (Auch wenn die Preistafel im Moment sinkende Preise anzeigt.)

2 Kommentare

Elektro-Hybrid-Fahrräder sind nicht mehr neu, es gibt sie seit einigen Jahren. Auf der Fahrradmesse IFMA habe ich mich breit schlagen lassen, eins Probe zu fahren.

Das Elektro-Hybrid-Fahrrad von Flying-Cranes aus der Schweiz überzeugt mit einer Verbesserung: wird der Elektromotor nicht benutzt, dann lädt er wieder! Dieses Konzept nutzen alle Hybrid-Autos (Stichwort: Bremsenergie), bei Fahrrädern wurde es meines Wissens nach jedoch bisher nicht eingesetzt.

Ich nahm also mit etwas Zurückhaltung das Elektrofahrrad und fuhr über den Ausprobier-Parcours, der die halbe Halle füllte: es hat auf Anhieb solchen Spaß gemacht, damit zu fahren, dass ich mir nun vorstellen kann, so ein Fahrrad zu besitzen und zu benutzen!

Das Elektro-Fahrrad fährt sich wundervoll leicht. Man merkt nicht (hört und fühlt nicht), dass ein Elektromotor helfend eingreift, man merkt nur, dass man sehr schnell auf ein angenehmes Reisetempo kommt und dass man am Berg (es war ein kleiner aufgebaut) mit der gleichen Kraft weitertreten kann. Um das Aufladen des Generators zu bemerken, sollte ich auf der Bergabseite nicht trampeln, der anspringende Generator macht sich durch leichtes Bremsen bemerkbar. Offensichtlich lädt der Generator auch, wenn man rollt, denn nach einigen Runden (konnte mich nicht von dem Rad trennen) habe ich das Rad mit höherem Batteriestand zurück gegeben, als ich es erhalten habe.

Diese "Energie Rückführung" wird auf der Webseite des Herstellers so beschrieben:

Sensorpaket und Rechner ermöglichen im Betriebs-modus "Automatic" eine automatisch geregelte Energie-Rückführung ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h, wenn nicht getreten wird. Damit verbunden ist ein stufenlos variierender Bremseffekt, welcher das Fahrrad im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 20 km/h hält. Im Modus "Nur Laden" ist der Antrieb ausgeschaltet und die Generatorfunktion kann in vier Stufen gewählt werden. Durch Mittreten kann die Batterie damit rascher aufgeladen werden.

Wenn man so ein Elektro-Fahrrad hat, dann hat man keine Entschuldigung mehr: "der Berg zur Arbeit ist zu steil", "ich werde verschwitzt ankommen" und "das Rad sieht aus wie ein Oma-Fahrrad". Das letzte stimmt zwar, wird aber niemanden interessieren, am wenigsten diejenigen Mountainbiker, die man gerade überholt hat :-)

Übrigens wird der Energieverbrauch des Elektro-Fahrrads von genau den gleichen Faktoren beeinflusst, wie der Benzinverbrauch beim Auto:

  • Fahrverhalten
  • Reifenluftdruck
  • Terrain
  • Gewicht des Fahrers/Gepäcks

Bergab kann man laut dem Mitarbeiter am Parcours bis zu 30% der Energie zurück gewinnen, die man beim Aufstieg hereingesteckt hat! Besitzer scheinen einen internen Wettbewerb zu haben, wer wie weit mit einer "Ladung" der Batterie kommt, der aktuelle Rekord liegt bei 120km. (Hypermiling fürs Fahrrad).