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Siemens hat einen Waschtrockner entwickelt, der viel weniger Wasser verbraucht.

Der eigentliche Quantensprung besteht darin, dass es nun gelungen ist, das Prinzip der Luftkondensation auch auf den Vollwaschtrockner zu übertragen. Um die feuchte Luft aus der Wäsche als Kondensat aus der Maschine leiten zu können, muss sie erst einmal zum Kondensieren gebracht – also abgekühlt – werden. Dazu wurde bisher zusätzlich kaltes Leitungswasser eingesetzt. Die Menge dieses „Kühlwassers“, das danach einfach in den Abfluss floss, lag bei bis zu 50 Litern. Für das Waschen einer vollen Beladung Koch-Bunt-Wäsche und die anschließenden zwei Trockenvorgänge der jeweils halben Beladung fielen dabei mehr als 100 Liter Wasser an. Ein Wert, der übrigens heute noch für den Großteil der handelsüblichen Waschtrockner gilt. Die Geräteneuheit von Siemens kühlt hingegen – wie ein Kondensationstrockner auch – mit Luft. Dadurch benötigt sie für die gleiche Leistung nur mehr 57 Liter H2O. Ein weltweiter Rekord, für den nicht nur die Umwelt dankbar sein dürfte!

Dass zum Kondensieren der Feuchtigkeit aus dem Trockner Leitungswasser benutzt wird, habe ich nicht gewusst. Die Angaben beim Kauf sprechen überhaupt nicht von Wasserverbrauch beim Trocknen (und so eine Angabe vermisst man auch nicht!).

Quelle: Pressemitteilung, 7.05.2010

Im Monat November haben die meisten von uns wieder etwas mehr Energie verbraucht, dem Sieger des Energiespar-Wettbewerbs (carwitzhecht) ist es allerdings auch diesen Monat gelungen, weniger Strom zu verbrauchen. Die Plätze zwei und drei folgen dem allerdings bereits mit knapp 10% Mehrverbrauch (knubbel/wallrabenstraße).

In der Jahresstatistik vergleichen wir den durchschnittlichen Stromverbrauch in kWh/Tag im Monat des Beginns (für die meisten Dezember 2007 oder Januar 2008) mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch in kWh/Tag im November 2008.

Hier scheinen die Gewinner relativ stabil, die obersten drei Plätze tauschen in letzter Zeit allenfalls die Reihenfolge.

Monat November
carwitzhecht -6,30%
knubbel 10,00%
wallrabenstraße 11,00%
Jahr 2008
goldy -21,00%
carwitzhecht -17,00%
knubbel -6,00%

Lassen wir uns überraschen, wie es weiter geht und was wir tun können, um unsere Verbräuche auf einem niedrigeren Niveau zu halten! Manchmal sind es ja auch nur die kleinen Missgeschicke des Lebens, die den Stromverbrauch (kurzzeitig) hoch treiben.
Andy beschrieb es in seiner Antwort auf seine persönliche Auswertung so:

Leider ist bei uns im November die Heizung ausgefallen und wir mussten dann Heizlüfter einsetzen. Und mittlerweile stehe ich im Verhältnis zu 2007 sogar wieder schlechter da. Es wird sicher wieder besser.

Im Februar 2008 werden wir dann die Sieger des ersten Jahres Energiespar-Wettbewerb ausrufen.