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Energynet hat eine Reihe von Tricks aufgezählt, wie man beim Heizen Energie sparen kann:

Von teuren und aufwändigen Schritten:

  • Heizanlage modernisieren
  • Haus, Dach, Keller dämmen

über geschickten Einsatz des Thermostats:

  • Heizung "witterungsgesteuert" betreiben
  • Nichtbenutzte Räume nicht heizen
  • Temperatur herunterdrehen (20 Grad für Wohnräume, 18 Grad für Schlafräume, 10 bis 15 für Flure

über den korrekten Umgang mit den Heizkörpern und den Möbeln selbst:

  • Nachts Jalousien und Vorhänge schließen
  • Vorhänge und Möbel nicht vor den Heizkörper hängen/stellen
  • Heizkörper abgleichen lassen
  • Heizkörper entlüften (wenn's Geräusche macht wird's Zeit)

Und am Schluß die goldene Regel: Richtig Lüften.

Energiespar-Tipps aus Amerika

Etwas anders geht der Amerikanische Autor des Blogs Rocketfinance vor. Er rät:

  • Mehr anziehen
  • Kinder früh ins Bett schicken (dann frieren sie nicht und die Erwachsenen können in Ruhe kuscheln)
  • Besuche Freunde (die besser heizen)
  • Schick die Kinder zum Spielen nach draußen
  • Esst in der Küche und nutzt die Ofenabwärme zum heizen dort

Zum Umgang mit der Ehefrau rät er (ob man das so ernst nehmen kann?):

  • Zeig der Frau die Rechnung, versprich ihr einen Teil des gesparten Geldes
  • Schalte die Heizung aus, so dass sie das Thermostat so hoch drehen kann wie sie will

Und am Schluß der letzte Tipp: Spart Euch das Duschen und Baden!

Daran sieht man schon den kulturellen Unterschied, finde ich.

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Aus dem aktuellen "Großen Energie-Sparbuch" von Herausgeber Prof. Dr. Maximilian Gege (Vorsitzender Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management kurz B.A.U.M.) geht hervor, wie man Energie sparen kann. Ein neuer Ratgeber zeigt, wie eine Familie jährlich bis zu 3.000 Euro und mehr 8 Tonnen CO2 sparen kann und das in Form von "1001 Tipps für Haus, Garten, Büro und Freizeit".

Für den Sommer heißt das z.B.:

  • Jedes Mal,wenn man den Kühlschrank öffnet, geht etwas Energie verloren. Je länger man zum Suchen braucht, desto mehr Energie wird verschwendet. Ordnung im Kühlschrank spart also Geld - bis zu 5 Euro oder 17 kg CO² im Jahr.
  • Wer für drei Wochen oder länger in Urlaub fährt, sollte den Kühlschrank ganz abschalten. Das spart rund 2 Euro und 7 kg CO². Wird die Dichtung defekt, lohnt sich - vor allem im Sommer - der rasche Austausch, damit die Kälte nicht rauszieht; wer das unterlässt, gibt 10 Euro im Jahr unnötig aus und belastet die Umwelt mit 34 kg CO².
  • Ebenfalls 10 Euro im Jahr an Energiekosten und 34 kg CO² spart man, wenn der Kühlschrank regelmäßig abgetaut wird.

Auch im Sommer gilt: 7 °C im Kühlschrank und -18 °C im Gefriergerät sind völlig ausreichend. Wer stärker kühlt, wirft bis zu 20 Euro im Jahr zum Fenster raus und belastet die Umwelt mit 67 kg überflüssigen CO²-Emissionen. Für die Gefriertruhe gilt zudem: Je kälter sie steht - beispielsweise im Keller -, desto weniger Strom verbraucht sie. Jedes Grad mehr Außentemperatur kostet 6 % mehr Strom. Steht die Truhe in einem unbeheizten Raum, freut sich die Haushaltskasse über rund 15 Euro Zugewinn, der Natur bleiben über 50 kg CO² erspart. Zwei kleine Kühlschränke verbrauchen etwa 20 % mehr Strom als ein großes Gerät mit doppeltem Volumen. Wer beim Kühlschrank übrigens auf das Gefrierfach verzichtet, weil er schon eine Gefriertruhe im Keller stehen hat, spart bis zu 30 % Strom.

Weitere Infos unter www.BAUMeV.de und in dem Buch "Klima retten und Geld sparen" (Buch bei Amazon kaufen).