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Wer mehr will als Energie und damit Geld sparen, dem empfehle ich das Buch "Most Good, Least Harm
" von Zoe Weil. Sie beschreibt darin das MOGO-Prinzip, nachdem man die eigenen Entscheidungen daran ausrichten soll, dass sie für die gesamte Welt das Beste sind und den geringsten Schaden anrichten.

Ihr Buch besteht aus drei Teilen, der erste Teil ist eine Einführung und Motivation (warum sollte ich bei meinen Konsumentscheidungen die Umwelt bedenken?). Weil es für uns alle besser ist und wir nicht warten können, bis andere ihr Verhalten ändern.

Der zweite Teil eine Hilfestellung wie man bei Produkten, Lebensmitteln, der Arbeit und der Freizeit vorgehen kann. Dabei werden auch Beispiele aufgezählt und erklärt, wie sehr sich einige Dinge des täglichen Lebens, die wir gedankenlos konsumieren auf die Bedingungen in den Herstellungsländern auswirken.

Im dritten Teil (Getting started) gibt Zoe Weil Tipps wie man die MOGO-Prinzipien im eigenen Leben umsetzen kann.

Die MOGO-Prinzipien sind
:

  • Lerne, beobachte und frage nach.
  • Arbeite an der Verbesserung.
  • Denke neu, benutze wieder, repariere und recycle (Rethink, Reuse, Repair and Recycle) (Die Cradle 2 Cradle Prinzipien).
  • Iss fürs Leben.
  • Verringere Deinen ökologischen Fußabdruck.
  • Verändere die Erziehung.
  • Investiere Dein Geld nach ethischen Gesichtspunkten.
  • Baue Dir Deine Gemeinde auf.
  • Lehre andere.
  • Ziele auf die goldene Mitte.

Das Magazin Reader's Digest gibt in seiner August-Ausgabe unter dem Motto "Das Umwelt-ABC" zahlreiche Tipps, wie man Energie sparen kann.

Diese Tipps für mehr Energiebewusstsein beziehen sich auf Lebensbereiche von "A" wie Auto bis "Z" wie Zeitschaltuhr. Einige Ratschläge sind nicht neu, aber die Zahlen (Prozente Ersparnis oder Mehrkosten) verblüffen doch immer wieder, z.B. bzgl. Strom:

  • den Braten oder Kuchen beim Backen im Ofen am besten durch die Scheibe in der geschlossenen Backofentür beobachten, da bei jeder Kontrollöffnung rund 20 Prozent der Wärme verloren gehen;
  • den Ofen nach längerem Backen zehn Minuten vor Ende der empfohlenen Backzeit abschalten, da die Restwärme zum Fertiggaren reicht;
  • beim Kochen den Deckel auf den Topf drauf, spart jedes Mal bis zu 75 Prozent Energie. Der Topf sollte möglichst genau auf die Herdplatte passen;
  • Eier oder Kartoffeln mit wenig Wasser kochen. Größere Wassermengen (Nudelwasser) werden am günstigsten im Wasserkocher erhitzt, usw...

Übers Jahr gerechnet entstehen so zahlreiche Sparpotenziale, wenn man im Haus oder in der Wohnung ein bisschen Wasser, Strom, Benzin oder Heizöl spart. Die August-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist aktuell an zentralen Kiosken erhältlich oder Sie können hier das Umwelt-ABC lesen.