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Bei der Auswertung des Energiespar-Wettbewerbs dieses Monats fällt auf: fünf Teilnehmer haben Energie gespart (zum Teil deutlich), zwei haben ihren Verbrauch wieder erhöht.

  • Gewinner dieses Monats ist axel mit 25% Ersparnis
  • gefolgt von Cartwitzhecht mit 20% Ersparnis
  • Wallrabenstraße, Goldy und Knubbel haben jeweils um die 5% gespart

Die Teilnehmer mit Mehrverbrauch haben beide um die 15% mehr Strom verbraucht.

Auswertung des ersten Quartals

Da wir nun von einigen Teilnehmern Daten über vier Monate haben (Dezember bis März), wollen wir auch eine Auswertung über das erste Quartal machen (wir vergleichen März mit Dezember). Dies erscheint uns aussagekräftiger, weil diejenigen, die schon am Anfang stark gespart haben, sich in der Summe trotzdem noch messen wollen und weil wir starke Schwankungen abmildern wollen.

  • Carwitzhecht gewinnt auch die Quartalsauswertung mit 20% Ersparnis
  • gefolgt von Goldy mit 15% Ersparnis
  • und Knubbel mit 10%
  • Wallrabenstraße hat seinen Verbrauch im Vergleich zum Dezember um 20% erhöht.

Wir bitten Sie wieder einen Kommentar abzugeben, woran es wohl gelegen hat!
(Von einem Teilnehmer haben wir schon gehört, dass die Familie einfach in Urlaub war und vorher schon weniger gebadet wurde).

Dieses Video zeigt, wie ein schwedischer Professor (Hans Rosling) bei einer TED-Konferenz (Technology, Entertainment, Design) mit vielen Vorurteilen über Entwicklungsländer aufräumt. Er benutzt dazu eine von ihm entwickelte Statistik-Software.

Das Video enthält zwar keine Informationen über Energiesparen oder alternative Energien, aber über nachhaltige globale Entwicklung.
Das Video ist zusätzlich so toll, dass ich es hier vorstellen möchte.

Ein Jahr später führt Hans Rosling die neueste Version vor (Video)und zeigt, dass mit Willen alles möglich ist (er beweist es auf der Bühne!).

Die von Hans Rosling gegründete Stiftung "Gapminder" soll nachhaltige Enwicklung und die Erreichung der Milleniums-Ziele unterstützen. Dazu wenden sie die in den Videos gezeigte Software an, um das Wissen über Entwicklungsländer, das wir haben, zu erweitern. Im Video verglich der Professor das Abschneiden seiner Studenten im Test Hintergrundwissen über Entwicklungsländern mit dem von Schimpansen, die zufällig eine Antwort auswählen. Die Schimpansen wären besser! Über Hans Rosling, Gapminder-Homepage, 18.3.08

Mögliche Stellen für Energieverluste beim Altbau

Dieses Gebäude wurde bereits vor mehr als 10 Jahren als Niedrigenergiehaus gebaut und entspricht dem heutigen Standard.

Doch wie sehen im Vergleich dazu ältere Häuser aus?

  • Das Dachgeschoss ist vielleicht ausgebaut, aber die Dachfläche ist nur gering gedämmt.
  • Die Fenster sind in der Regel aus Holz (schlimmstenfalls mit Einfachverglasung) oder Aluminium (70er Jahre) mit einfacher Isolierverglasung.
  • Die Außenwände sind meistens ungedämmt, die Kellerdecke ebenfalls.
  • Und die Heizung? Befindet sich in Ihrem Keller eine alte Heizungsanlage („alt“ heißt: Das Baujahr liegt vor 1990) ohne Regelung, die Heizungs- und Warmwasserleitungen sind mäßig oder gar nicht gedämmt?

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 14 % aller Ölheizungen und fast 8 % aller Gasheizungen sind älter als 23 Jahre (Quelle: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband ZIV). Hier wird das Geld im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt.

In der Bauphysik unterscheidet man zwischen Transmissionswärmeverlusten (von lat. „trans“ = (hin-)durch und „mittere“ = schicken) und Lüftungswärmeverlusten.

  • Transmissionswärmeverluste entstehen durch die undichte Außenhülle: Mauerwerk, Dach, Fenster. Hiervon sind in der Regel Gebäude betroffen, die nach dem 2. Weltkrieg bis etwa Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gebaut wurden. Die warme Raumluft strömt durch Mauerwerksfugen ins Freie - es entsteht das Gefühl von Zugluft.
  • Die Dachflächen sind zwar gedämmt, aber die luftdichten Anschlüsse sind häufig mangelhaft ausgeführt (typisch für Dachgeschosswohnungen: Der Wind pfeift aus den Steckdosen).
  • Von Lüftungswärmeverlusten können auch neuere Gebäude betroffen sein: Die Anschlüsse der Fenster an das Mauerwerk sind nicht dicht und – ganz oft: Es wird falsch gelüftet! Bei kalter Witterung vermeiden viele Menschen das weite Öffnen der Fenster, um vermeintlich Energie zu sparen. Das ist ein großer Irrtum! Gekippte Fenster tragen nur zur Schädigung der Bausubstanz bei, von Lüften kann man hier nicht reden!

Energieeinsparung ist ein großes Thema – sowohl für die Umwelt als auch für Ihren Geldbeutel.

In den Folgebeiträgen stellen wir Ihnen viele Möglichkeiten zur Vermeidung von Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten vor, beschreiben Eigeninitiativen zum Energiesparen (die wenig oder gar nichts kosten) und gehen auf jeden einzelnen Bereich ein, der Potenzial zum Energiesparen hat.