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Ingrid und Corina

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Richtig abschalten im Büro spart bares Geld – Leerlauf-Stromverluste vermeiden

Ob in der Urlaubszeit, am Wochenende oder in der Nacht: in vielen Büros entstehen auch nach dem Feierabend unnötige Stromkosten. Wenn die Büros nicht besetzt sind, verbrauchen vermeintlich ausgeschaltete Bürogeräte weiterhin unnötig Strom. Durch diese Leerlaufverluste im so genannten Schein-Aus-Zustand werden in deutschen Büros jedes Jahr zirka 500 Millionen kWh Strom verschwendet. Den Unternehmen entstehen dadurch jährliche Kosten von etwa 70 Millionen Euro. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) erläutert in ihrer Pressemitteilung, wie sich diese Energiekosten vermeiden lassen.

Jedes Büro ist heute mit Computer, Bildschirm, Drucker und anderen elektronischen Helfern ausgestattet. Viele dieser Geräte verfügen nicht mehr über echte Ausschalter. Mit dem Einsatz abschaltbarer Steckdosenleisten können diese Leerlaufverluste mühelos vermieden werden. Nach Berechnungen der Initiative EnergieEffizienz lassen sich damit beispielsweise in einem typischen Bürogebäude mit 200 Arbeitsplätzen rund 2.000 Euro pro Jahr einsparen.
(10 Pro Platz?)

(Die Rechnung basiert auf einem Bürogebäude mit 50 Büros. Ein Büro ist ausgestattet mit vier PCs, vier Bildschirmen und jeweils einem Drucker und Scanner (Strompreis 13 Ct/kWh). Zugrundeliegende Leistungsaufnahmen und Verweilzeiten im Schein-Aus-Zustand: PC (Leistungsaufnahme 5 W), Bildschirm (2,5 W), Drucker (5 W) und Scanner (3 W) Wochentags 15 Std. und Feiertags 24 Std.)

Tatsächlich stehen Computer-Hauptplatinen aus verschiedenen Gründen auch im abgeschalteten Zustand unter Strom:

  • Die Uhr des Rechners braucht Strom, die früher dafür verwendete Batterie wird gespart.
  • Der Rechner soll sich übers Computernetz oder per Tastendruck starten lassen. Das geht nicht, wenn er mechanisch vom Stromnetz getrennt ist.

Das Problem mit der Computer-Uhr, das auch schon von Kommentatoren bemerkt wurde, kann man durch den Netzdienst NTP umgehen (NTP bei Wikipedia). In regelmäßigen Zeitabständen meldet sich der Computer bei einem beliebigen Zeitserver und holt sich die aktuelle Uhrzeit. Da Computeruhren notorisch falsch gehen, ist dieser Dienst immer sinnvoll.

Wenn der Rechner übers Computernetz hoch- und wieder herunter gefahren werden kann, dann darf man ihn abends, wenn man nach Hause geht, beruhigt herunterfahren, auch wenn nachts Dienste wie das zentrale Backup laufen. Selbst wennn man dadurch weiterhin Standby-Verbräuche hat, so ist zumindestens die Entschuldigung den Rechner durchlaufen zu lassen nicht mehr gegeben.

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Artikel-Info

Kommentare

Kommentar von Andy
Datum: 26. Juli 2007, 07:09

Danke für den Hinweis mit dem Netzdienst NTP, ich probiere das jetzt aus und schalte wieder den PC und Monitor ganz aus mit der Steckdosenleiste.

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