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Online Rechner zur Amortisation von Photovoltaik-Anlagen

Um die Amortisation einer Investition in eine Photovoltaik-Anlage zu berechnen, geben Sie bitte die Details Ihrer Photovoltaik-Anlage ein. Wenn Sie noch unsicher sind, helfen vielleicht die Links am Ende der Seite.

Rechner

BeschreibungPhotvoltaikEinheit
Anschaffungskosten Module [?] Euro
Anschaffungskosten Wechselrichter [?] Euro
Montagekosten für Unterkonstruktion [?] Euro
Zinssatz für entgangene Zinsen [?] % pro Jahr
Einspeisungs-Erlöse [?] Euro pro kWh
Installierte Spitzenleistung [?] kWp
Wirkungsgrad [?] %
Prozentuale Betriebskosten [?] % pro Jahr

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Hinweise

Rückwirkend zum 1. Juli 2010 wurde die Einspeisevergütung für Solarstromanlagen gesenkt. Sie wird um 13 Prozent gekürzt und am 1.10.2010 nochmals um weitere 3 Prozent. Bei Inbetriebnahme ab Juli 2010 beträgt sie 34,05 Cent und ab Oktober 2010 33,03 Cent je eingespeister Kilowattstunde. Bei Eigenverbrauch steigt die Vergütung um 3 Cent. Ist der Eigenverbrauch mehr als 30% bekommt man 8 Cent mehr pro Kilowattstunde.

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Kommentare und Hilfe

Die Anschaffungskosten für Photovoltaik-Anlagen teilen sich auf in die Kosten für die Module selbst, die Kosten für den Wechselrichter (Photovoltaik-Anlagen erzeugen Gleichstrom, benötigt wird Wechselstrom) und für die Unterkonstruktion auf der die Module befestigt werden.
Spitzenleistung ist die vom Hersteller angegebene Nennleistung. Diese Leistung kann nur unter optimalen Bedingungen (Winkel zur Sonne, Sonnentage/-stunden) erreicht werden. Wirkungsgrad bezeichnet den Anteil an Ausbeute von der Nennleistung, mit dem zu rechnen ist. Das EEG sieht vor, dass für die Einspeisung eine feste Summe (Mindestvergütung) pro kWh bezahlt wird. Diese wird für maximal 20 Jahre bezahlt. D.h. wenn sich die Photovoltaik-Anlage nicht innerhalb dieser Zeit amoritisiert, wird es später noch schwieriger!

Für Einfamilienhäuser sind 3kWp (Kilowatt Peak=Spitze) ein üblicher Wert. Der Anschaffungspreis für diese Leistung liegt zwischen 8000 und 12000 Euro inkl. Montage.

Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine gute Investition, lohnt die Finanzierung?

Man erwartet Betriebskosten in Höhe von 1,0 bis 1,5 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr. Sie entstehen durch Wartung, Reparaturen, neuer Wechselrichter oder andere Ersatzteile und pro Jahr ca. 25 bis 30 Euro Miete für den Zähler zum Messen des eingespeisten Stroms. Es fallen Beiträge für eine Photovoltaik-Versicherung an oder Beitragszuschläge für die Gebäudeversicherung.

Die geschätzte Lebensdauer von Photovoltaik-Anlagen liegt bei etwa 20 Jahren. Danach sinkt der Wirkungsgrad rapide. Viele Photovoltaik-Anlagen sind nach 20 Jahren auch einfach kaputt.

Bedenken Sie auch, dass nach 20 Jahren der garantierte Einspeisungspreis nicht mehr gezahlt wird. Welche Preise sich dann für die Kilowattstunde erzielen lassen können wir nicht voraussehen.

Eigentümer können sich die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent des Nettopreises für Anschaffungen und laufende Betriebsausgaben zurückholen (Finanzamt: Fragebogen über die Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit ausfüllen und Umsatzsteuervoranmeldung abgeben). Für die Einnahmen müssen 19 Prozent Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt werden, die aber vorher dem Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden können, so dass keine Zusatzkosten entstehen.

In unserer Rechnung haben wir die Bruttosummen angenommen. Wenn Sie für die Anlage ein Gewerbe anmelden, erhalten Sie die Umsatzsteuer für die Kosten der Anschaffung der Photovoltaik-Anlage zurück (dies reduziert die Anschaffungskosten und die laufenden Betriebskosten um den Mehrwertsteueranteil). Dafür muss die Einspeisungsvergütung mit Mehrwertsteuer berechnet werden und die Mehrwertsteuer abegeführt werden. Dieser Aufwand lohnt sich aber, denn die Ersparnis der Mehrwertsteuer kann den Unterschied ausmachen, ob sich die Photovoltaik-Anlage überhaupt amortisiert! Probieren Sie es aus, indem Sie beide Varianten durchrechnen.

Links

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