Online Rechner zur Amortisation von Photovoltaik-Anlagen

Um die Amortisation einer Investition in eine Photovoltaik-Anlage zu berechnen, geben Sie bitte die Details Ihrer Photovoltaik-Anlage ein. Wenn Sie noch unsicher sind, helfen vielleicht die Links am Ende der Seite.

Rechner

BeschreibungPhotvoltaikEinheit
Anschaffungskosten Module [?] Euro
Anschaffungskosten Wechselrichter [?] Euro
Montagekosten für Unterkonstruktion [?] Euro
Zinssatz für entgangene Zinsen [?] % pro Jahr
Einspeisungs-Erlöse [?] Euro pro kWh
Installierte Spitzenleistung [?] kWp
Wirkungsgrad [?] %
Prozentuale Betriebskosten [?] % pro Jahr

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Hinweise

Eine Tabelle mit den aktuellen Zahlen für die Einpreisevergütung findet sich beim Solaranlagen Portal.

Es dürfen nur noch 70% der maximalen Leistung eingespeist werden. Den Rest muss man selbst verbrauchen oder speichern.
Eigenverbrauch steigt die Vergütung um 3 Cent. Ist der Eigenverbrauch mehr als 30% bekommt man 8 Cent mehr pro Kilowattstunde.

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Kommentare und Hilfe

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten für Photovoltaik-Anlagen teilen sich auf in die Kosten für die Module selbst, die Kosten für den Wechselrichter (Photovoltaik-Anlagen erzeugen Gleichstrom, benötigt wird Wechselstrom) und für die Unterkonstruktion auf der die Module befestigt werden.
Spitzenleistung ist die vom Hersteller angegebene Nennleistung. Diese Leistung kann nur unter optimalen Bedingungen (Winkel zur Sonne, Sonnentage/-stunden) erreicht werden. Wirkungsgrad bezeichnet den Anteil an Ausbeute von der Nennleistung, mit dem zu rechnen ist. Das EEG sieht vor, dass für die Einspeisung eine feste Summe (Mindestvergütung) pro kWh bezahlt wird. Diese wird für maximal 20 Jahre bezahlt. D.h. wenn sich die Photovoltaik-Anlage nicht innerhalb dieser Zeit amoritisiert, wird es später noch schwieriger!

Peak

Für Einfamilienhäuser sind 3kWp (Kilowatt Peak=Spitze) ein üblicher Wert. Der Anschaffungspreis für diese Leistung liegt zwischen 3000 und 5000 Euro inkl. Montage.

Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine gute Investition, lohnt die Finanzierung?

Betriebskosten

Man erwartet Betriebskosten in Höhe von 1,0 bis 1,5 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr. Sie entstehen durch Wartung, Reparaturen, neuer Wechselrichter oder andere Ersatzteile und pro Jahr ca. 25 bis 30 Euro Miete für den Zähler zum Messen des eingespeisten Stroms. Es fallen Beiträge für eine Photovoltaik-Versicherung an oder Beitragszuschläge für die Gebäudeversicherung.

Lebensdauer

Die geschätzte Lebensdauer von Photovoltaik-Anlagen liegt bei etwa 20 Jahren. Danach sinkt der Wirkungsgrad rapide. Viele Photovoltaik-Anlagen sind nach 20 Jahren auch einfach kaputt.

Bedenken Sie auch, dass nach 20 Jahren der garantierte Einspeisungspreis nicht mehr gezahlt wird. Welche Preise sich dann für die Kilowattstunde erzielen lassen können wir nicht voraussehen.

Umsatzsteuer

Eigentümer können sich die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent des Nettopreises für Anschaffungen und laufende Betriebsausgaben zurückholen (Finanzamt: Fragebogen über die Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit ausfüllen und Umsatzsteuervoranmeldung abgeben). Für die Einnahmen müssen 19 Prozent Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt werden, die aber vorher dem Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden können, so dass keine Zusatzkosten entstehen.

In unserer Rechnung haben wir die Bruttosummen angenommen. Wenn Sie für die Anlage ein Gewerbe anmelden, erhalten Sie die Umsatzsteuer für die Kosten der Anschaffung der Photovoltaik-Anlage zurück (dies reduziert die Anschaffungskosten und die laufenden Betriebskosten um den Mehrwertsteueranteil). Dafür muss die Einspeisungsvergütung mit Mehrwertsteuer berechnet werden und die Mehrwertsteuer abegeführt werden. Dieser Aufwand lohnt sich aber, denn die Ersparnis der Mehrwertsteuer kann den Unterschied ausmachen, ob sich die Photovoltaik-Anlage überhaupt amortisiert! Probieren Sie es aus, indem Sie beide Varianten durchrechnen.

Links

11 Gedanken zu “Photovoltaik

  1. hallo

    bei Ihrer PV Berchnung hat sich ein dicker Fehler eingeschlichen,
    bei 5,0 Kwp wird ein ertrag von 3233,1 Euro versprochen

    Das ist etwas utopisch !! denn das würde selbst bei optim 15% Wirkungsgrad von 1316 kwh je Kwp inst Leist ausgehen, was nur in Südspanien zu erreichen ist

    Bitte Realistisch bleiben !! in D sind wenns gut geht ca 950 kwh je Kwp erzielbar also bei 5 kwp / 15% max
    2571,- wenn dieses Jahr installiert

    Bitte Korrigieren

    danke

  2. Um realistisch zu bleiben, haben wir in Form des vorgegebenen Default-Wertes 12 Prozent (entspricht 1051 kWh je kWp installierter Leistung) angegeben mit dem Hinweis, dass die angegebenen Spitzenwerte von ca. 16 Prozent nicht erreicht werden.

    Zu den erzielbaren Kilowattstunden gibt es unterschiedliche Angaben. Wikipedia, z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Fotovoltaik#Potenzial , geht von ca. 900–1130 kWh/kWp im Jahr in Süddeutschland aus. Stiftung Warentest ( http://www.test.de/themen/bauen-finanzieren/test/-/1386918/1386918/1391398/ ) geht von erzielbaren max. 1000 kWh/kWp im Jahr in Deutschland aus.

    Aus diesem Grunde wird von uns mehr als 12 Prozent Wirkungsgradannahme als Berechnnungsbasis ausdrücklich nicht empfohlen.

    Denn alle Änderungen der Eingabedaten obliegen in der Verantwortung des Nutzers. Wir können dem Nutzer des Photovoltaik-Rechners mit Bedacht gewählte Eingabewerte vorgeben und sonstige Hilfe und Kommentare zur Verfügung stellen. Stellt der Nutzer zu hohe Werte für den Wirkungsgrad oder sonstige Werte ein, ist das eine falsche Bedienung des Systems und nicht im Sinne der Autoren des Energiespar-Rechners.

    Aber danke für die Gelegenheit zur Klarstellung.

  3. Heinz-Rudolf Hußmann

    Habe die MwSt der Photovoltaik-Anlage vom Finanzamt zurück bekommen . Bei Besteuerunsgrundlage wurde jedoch
    der Betrag als - Einkünfte aus Gewerbebetrieb als Einzelunter-
    nehmer wieder angerechnet- .
    Ist - das - richtig .

    Mit freundlichem Gruß
    H.R.Hußmann

  4. Wenn die MwSt der Photovoltaikanlage erstattet wurde, ist der Betrag zwar keine Einkunft, es ist aber genau der Betrag, um den sich Ihre Ausgabe doch verringert, sprich Ihr Gewinn maximiert. Insofern ist der Vorgang wohl richtig, falls ich Sie richtig verstanden habe.

    Im Gegenzug ist die garantierte Einspeisevergütung für den gelieferten Strom ein Nettowert, für den die Umsatzsteuer zusätzlich aufgeschlagen wird und in Rechnung zu stellen und abzuführen ist.

    Ich hoffe, dass diese Ausführungen weiterhelfen. Weitere Fragen beantworte ich gerne.

    Grüße,
    Corina Kopka

  5. daniel

    und nach 23 jahren ? Da kriegt man doch nix mehr vom Staat.
    Da kommt viel billigerer Solarstrom aus unseren Sonnenländern : Italien, Spanien.. und die Technik gibts zum Spotpreis.

    Finger weglassen, das ist ein böse Falle vom Papa Staat.

  6. Beitragsautor

    Hallo Daniel,
    Deine Einwände sind zwar richtig, das ist aber keine "Falle" von unserem Staat, sondern der Weg der Welt.

    Wir wollen doch, dass Solarstrom irgendwann richtig billig wird, oder nicht? Unser "Papa Staat" kann uns nicht ewig subventionieren, weil wir Bürger alles selber bezahlen müssen, über Steuern oder direkt.

    Ingrid

  7. Tim

    Zum letzten Beitrag:

    In 23 Jahren ist Strom so teuer, dass sich der Solarstrom zu einem akzeptablen Preis verkaufen lässt, mal ganz davon abgesehen, dass die Anlage bis dahin längst abbezahlt ist.

    Zum Artikel selbst:

    "Die geschätzte Lebensdauer von Photovoltaik-Anlagen liegt bei etwa 20 Jahren. Danach sinkt der Wirkungsgrad rapide. Viele Photovoltaik-Anlagen sind nach 20 Jahren auch einfach kaputt."

    Das ist zum Glück falsch. Die Hersteller vergeben meist Leistungsgarantien über 20 Jahre. Der Wirkungsgrad sinkt danach aber nicht rapide, sondern linear wie in den letzten 20 Jahren auch.
    Die ersten netzgekoppelten PV-Anlagen, die sich technisch kaum mit den heutigen vergleichen lassen sind gerade 20 Jahre alt. In sofern ist die Behauptung, viele Anlagen seien nach 20 Jahren "einfach kaputt" - sorry - Blödsinn. Es ist zwar denkbar, dass nach 20 Jahren Sonne die Dichtungen und das Laminat schlapp machen und die Isolation nicht mehr gegeben ist, Erfahrungen gibt es hierzu aber noch nicht - schon gar nicht mit den heutigen Modulen.

  8. Beitragsautor

    Hoffen wir, dass die Anlagen länger halten!

    Wenn die Leistung linear nachlässt, dann wohl schon von Anfang an...... D.h. nach 20 Jahren hat man auf jeden Fall eine Verringerung des Ertrags.

    Ich persönlich würde nicht darauf wetten, dass eine Anlage länger als 20 Jahre hält (und genau so eine Wette ist eine Geldanlage, die sich erst in größeren Zeiträumen als diesem amortisiert).

    Davon abgesehen kann ich mir gut vorstellen, dass man in 20 Jahren einen dermaßen technischen Fortschritt hat, dass alte Anlagen sinnvollerweise schon früher ausgetauscht werden könnten.

  9. Die meisten Photovoltaik Modul Hersteller garantieren 80% der Nennleistung innerhalb einer Laufzeit von 20-25 Jahren. Meist liegt der Leistungsabfall allerdings bei rd. 10% nach 20 Jahren. Da bei einer Photovoltaik Anlage keinerlei bewegliche Teile eingebaut werden, geht man von einer Haltbarkeit von ca. 35 Jahren aus. Die ersten in Betrieb genommenen Photovoltaik Anlagen schwirren seit den 50er Jahren als Energielieferanten für Satelliten durchs All. Die erste Photovoltaik Anlage wurde mitte der 70er in Rom in Betrieb genommen und liefert heute noch Strom.
    Eine Photovoltaik Anlage zählt somit derzeit zu einer der sichersten Anlagen schlechthin. Neben sehr hohen Einspeisevergütungen von derzeit 43,01 Cent pro kWh tut man nicht nur für den Geldbeutel etwas. Die Umwelt wird es uns ebefalls danken.
    Wer weitere Informationen benötigt darf gerne meine Webseite besuchen.

    Mit sonnigen Grüßen
    Christian Czerny

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