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Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Energiesparen lohnt sich: ZDF.umwelt und die vom Bund geförderte Klimaschutzkampagne suchen die besten Energiesparer, die ihre Energie- und CO2-Bilanz nachweislich verbessert haben. Auf welchem Wege ist egal: Ob mit Gebäudedämmung, stromeffizienten Haushaltsgeräten oder verändertem Heiz- und Reiseverhalte. Bis zum 4. April 2008 können sich angehende Energiesparmeister unter www.klima-sucht-schutz.de bewerben. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise in Höhe von insgesamt 50.000 Euro.

Teams oder Einzelpersonen können sich für einzelne Kategorien wie Modernisierung, Strom, Mobilität oder Nachhaltigkeit bewerben. Der Wettbewerb wird am Sonntag, den 28.10. offiziell bei ZDF.umwelt um 13.15 Uhr eingeläutet.

Quelle: Presseportal.de, co2online gemeinnützige GmbH, 25.10.07

Wer kennt sie nicht: Blackle und Co, Suchmaschinen mit schwarzem statt weißem Hintergrund. Blackle behauptet seit dem Start zig kWh Energie gespart zu haben, alleine dadurch, dass Computermonitore auf der ganzen Welt nicht so hell strahlen müssen:

268,152.129 Watt hours saved

.

Der offizielle Google-Blog wiederspricht dem jedoch:

To the contrary, on flat-panel monitors (already estimated to be 75% of the market), displaying black may actually increase energy usage.

(Originalbericht).

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Also: Wenn man keinen Röhrenmonitor mehr hat, dann macht es keinen Unterschied, ob die Webseite schwarz oder weiß ist.

Die eingetragenen Ulmer Kaufleute Dipl.-Wirtsch-Ing.(FH) und Hubert Ketterer (enarqum) berichten für ihre Aktion "Ulm spart Energie" über die Details zum Energieausweis für Wohngebäude und Geschäftsgebäude die man wissen muss.

Am 01.10.2007 tritt die überarbeitete Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) in Kraft. Dadurch wird die gesetzliche Grundlage zur Einführung von Energieausweisen für Bestandsgebäude geschaffen, welche für Neubauten seit 2002 vorgeschrieben sind.

Der Energieausweis ist Pflicht ab:

  • Juli 2008 für Wohngebäude der Baufertigstellungsjahre bis 1965
  • Januar 2009 für später errichtete Wohngebäude
  • Juli 2009 für Nichtwohngebäude

Es gibt zwei Varianten des Energieausweises, den bedarfsorientierten- und den verbrauchsorientierten Energieausweis:

  • Bedarfsausweis: betrachtet die Gebäudehülle, die verwendeten Baumaterialien und die Heizungsanlage. Dadurch wird der Wärmeverlust des Gebäudes berechnet. Das Ergebnis ist ein objektives Bild der energetischen Qualität des Gebäudes.
  • Verbrauchsausweis: basiert auf der Heizkostenabrechnung der letzten drei Jahre. Daraus wird der Energieverbrauch pro Quadratmeter ermittelt.

Für bestimmte Gebäude ist der Bedarfsausweis Pflicht:

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  • Pflicht: Wohngebäude mit bis zu 4 Wohnungen (Bauantrag vor 01.11.1977, nicht modernisiert)
  • Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- oder VerbrauchsausweisAlle anderen Wohn- und Nichtwohngebäude sowie die oben Genannten, die entsprechend den Vorgaben aus der Wärmschutzverordnung (11.08.1977) modernisiert wurden.

Quelle: OpenPR.de, enarqum, 23.10.2007