Heizen

Holzpellet-Heizungen führen zu Feinstaubbelastungen, obwohl sie klimafreundlich sein sollten, weil sie mit erneuerbarer Energie befeuert werden.

Eigentlich sollte in Luftkurorten nur die Luftqualität gemessen und kontrolliert werden, denn

für Kurorte und Seebäder ist Luft ein "ortsgebundenes Heilmittel" und muss entsprechend sauber sein.

Doch die Messungen ergaben, dass zum Teil die Grenzwerte überschritten wurden.

"Was uns Probleme macht, und das können wir in den Messungen ganz deutlich sehen, sind Holzheizungen", sagt Uwe Kaminski, Chef des Lufthygiene-Referats beim DWD in der Außenstelle Freiburg. "Das ist nicht nur der gemütliche Kamin, sondern das sind in zunehmendem Maße auch Holzpellet-Heizungen", erläutert der Meteorologe, der auch das Inmeko-Projekt leitet. "Wir sehen ganz deutlich, dass die Emissionen dieser Kleinfeuerungsanlagen im Winter zunehmen."

Kamine und Kessel, die mit Holzscheiten oder Sägemehl-Presslingen (Pellets) gefüttert werden, gelten eigentlich als umweltfreundlich, insbesondere als klimaschonend. Der Grund: Ihr Brennstoff ist CO2-neutral. Das Kohlendioxid, das bei der Verfeuerung des Holzes frei wird, führt letztlich nicht zu einer höheren Konzentration des Treibhausgases in der Außenluft. Denn die Bäume, die das Holz liefern, hatten das CO2 während ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen. Ihre Verfeuerung ist also ein Nullsummen-Spiel.

Das Dessauer Umweltbundesamt erklärt, dass sich der Feinstaub-Ausstoß durch private Kessel in unserem Land zwischen 1995 und 2003 verdoppelt hat. Holzverfeuerungen sollen sogar mehr Feinstaub produzieren, als der gesamte Autoverkehr!

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Dabei sind Kamine und Kachelöfen deutlich "dreckiger" als gute Holzpellet-Öfen.

Man vergleicht wieviel kg Feinstaub pro Terajoule ein Ofen abgibt.

  • 160 kg Feinstaub/Terajoule für den Kamin
  • 10kg/Terajoule für den saubersten Pellet-Ofen
  • weniger als 2 kg Feinstaub/Terajoule für einen modernen Ölkessel.

Deshalb wird die Bundesemmissionsschutz-Verordnung jetzt neu überabteitet. Demnächst sollen auch Holz-Kleinfeuerungsanlagen bestimmte Schadstoff-Limits einhalten.

Quelle. Spiegel

Weitere Stichwörter: Energie, erneuerbare Energie, Pelletofen, Holzpellets, Feinstaub.

Auf dem Heimwerker-Blog fanden sich schon oft innovative Ideen, wie man Maßnahmen zum Energie sparen effizient und kostengünstig umsetzt (z.B. im Gästebad).

Heute eine Idee der Firma Thermodach: Statt das ganze Dach abzudecken, oder die Wärmedämmung von innen in den Dachstuhl zu tackern, werden die Dämmelemente direkt unter die Ziegel zwischen die Sparren eingefügt.

Dabei wird das Dach in schmalen Streifen auf- und umgedeckt. Die einzelnen Elemente werden unter den Ziegeln direkt auf den Dachlatten verlegt. Spezielle Nuten und Stege sorgen für festen Halt, sichere Überdeckung und erfekten Sitz. Das Thermodach lässt sich bei jedem Neubau einplanen, kann aber auch jederzeit nachträglich durchgeführt werden.

Laut Hersteller kann man so bis zu 40% an Heiz-Energie sparen!

(Wohl im Vergleich zu einem völlig ungedämmten Dach)

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Der Mineralölwirtschaftsverband e.V. berichtet von deutlichen Effizienzsteigerungen bei Heizöl.

Nach einer aktuellen Auswertung hat sich der durchschnittliche
Jahresnutzungsgrad von Ölheizungsanlagen im Raumwärmemarkt im Jahr
2005 auf 85 Prozent verbessert; im Jahr 1990 hatte er bei 68,3
Prozent gelegen. Temperaturbereinigt ist der durchschnittliche
Heizölverbrauch pro Anlage seit Mitte der 90er Jahre um fast ein
Drittel gefallen.

Was heisst bloß "Temperaturbereinigt"?

Modernere Technik ist ein guter Start, um weniger Energie zu verbrauchen!