Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

1 Kommentar

Der Suchmaschinengigant Google hat auf den Dächern seiner Hauptverwaltung in Santa Monica, CA Photovoltaikanlagen installiert (wie von energynet.de berichtet).

Die Anlage hat seit dem 18.6.07 schon fast 10.000 Kilowattstunden produziert. Auf der Webseite der Anlage kann man sehen, wieviel sie gerade erzeugt, und welche Geräte man mit dem bisher erzeugten Strom schon wie lange hätte betreiben könne (z.B. ca. 21.000 mal Haare föhnen).
Jetzt (um 16:16 in Deutschland) ist es in Kalifornien gerade mal 6 Uhr, aber die Sonne ist schon aufgegangen und die Anlage produziert schon 25kW (mittags weit über1000).

Zum Vergleich: ein typischer deutscher Häuslebauer baut eine Anlage von 3 kW Spitzenlast (siehe unser Rechner zum Thema Photovoltaik). Die Anlage auf Googles Dächern ist also gigantisch (das sieht man auch auf den Fotos unten auf der Seite).

Trotzdem, mit dieser Anlage deckt Google nur ca. 30% seines Strombedarfs. Die Rechnerfarmen benötigen weit mehr Strom und auch die Kühlung der Rechenzentren ist ein Hauptenergieverbraucher (mehr zum Stromverbrauch in Rechenzentren in diesem Artikel zum Thema Server und Energiesparen).

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Man kann die Sonnenkollektoren gut in Google-Earth sehen (via Google-Sightseeing), 18.12.07.

Tom Grünweg schreibt im Spiegel über die Entwicklung
eines Hybridbaukastens durch die Continental in Hannover (dort gibt es den Firmenbereich Reifen und Automotive).

Hybridautos sind im Schnitt mehrere Tausend Euro teurer als normale, bedingt durch die Batterien und die zusätzlichen Elektromotoren. Wahrscheinlich wollen die Autokonzerne auch ihre Entwicklungskosten wieder einspielen.

Preisgewinne wollen die Hannoveraner dadurch erreichen, dass sie den Herstellern die Komponenten als Baukasten anbieten. Diese bauen die Teile einfach ein. Continental kommt so auf hohe Stückzahlen, so dass die Stückkosten sinken. Die Hersteller sparen sich die Entwicklungskosten (zumindestens zum Teil).

Wir können uns also bald auf Hybridantiebe auch in unseren Kleinwagen freuen?

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Warum gibt es noch immer nur sehr wenige Kleingeräte mit integrierter Solarzelle? Diese Frage stellte sich auch Marleen Gründel vom Manager-Magazin.

Die Antwort ist zweigeteilt. Zum einen macht eine Solarzelle ein Gerät ca 20 Euro teuerer, zum anderen sind die Hightech-Innereien von z.B. Handys empfindlich. Sie vertragen keine Hitze. Doch beim Aufladen unter der Windschutzscheibe entstehen Temperaturen von bis zu 60 Grad. (Soweit ich mich erinnere, funktionieren auch Solarmodule bei Hitze schlechter).

Alternativ dazu eignen sich externe Solarladegeräte die mit einem Kabel ans Gerät angeschlossen werden. Das kann dann weiterhin im Schatten liegen. Vielleicht kann man ein Ladegerät auch an verschiedene Geräte anschließen.