Wir stellen beim Aktionstag "Frau und Bau" der Stadt Dortmund aus.
Am Donnerstag, 10. April, lädt das Team Frau.Innovation.Wirtschaft der Dortmunder Wirtschaftsförderung von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr zum ersten "Aktionstag Frau und Bau" in den Union Gewerbehof, Huckarder Str. 2-8.
Beim Aktionstag Frau und Bau präsentieren sich zahlreiche Unternehmerinnen, die rund um die Themen "Bauen, Planen und Einrichten" tätig sind: Die Innenarchitektin ist ebenso vertreten wie die Energiesparberaterin, die Dipl. Ingenieurin, die sich auf altersgerechtes Wohnen spezialisiert hat, die Immobilienverwalterin oder die Rechtsanwältin für Bau- und Immobilienrecht. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm. Während des gesamten Tages gibt es interessante Vorträge und Workshops. Unterschiedlichste Aktionen vermitteln Einblicke in den jeweiligen Arbeitsalltag und lassen keine Langeweile aufkommen.
Dieses Video zeigt, wie ein schwedischer Professor (Hans Rosling) bei einer TED-Konferenz (Technology, Entertainment, Design) mit vielen Vorurteilen über Entwicklungsländer aufräumt. Er benutzt dazu eine von ihm entwickelte Statistik-Software.
Das Video enthält zwar keine Informationen über Energiesparen oder alternative Energien, aber über nachhaltige globale Entwicklung. Das Video ist zusätzlich so toll, dass ich es hier vorstellen möchte.
Ein Jahr später führt Hans Rosling die neueste Version vor (Video)und zeigt, dass mit Willen alles möglich ist (er beweist es auf der Bühne!).
Anzeige
Die von Hans Rosling gegründete Stiftung "Gapminder" soll nachhaltige Enwicklung und die Erreichung der Milleniums-Ziele unterstützen. Dazu wenden sie die in den Videos gezeigte Software an, um das Wissen über Entwicklungsländer, das wir haben, zu erweitern. Im Video verglich der Professor das Abschneiden seiner Studenten im Test Hintergrundwissen über Entwicklungsländern mit dem von Schimpansen, die zufällig eine Antwort auswählen. Die Schimpansen wären besser! Über Hans Rosling, Gapminder-Homepage, 18.3.08
Der wichtigste Schritt zum Produkt, dessen Rohstoffe nach der Benutzung in gleichem Maße wiederverwendet werden können, ist die Trennung der Stoffkreisläufe:
Kreislauf eins: Biologischer Kreislauf, alles was wächst und wieder kompostierbar ist (Biomasse).
Kreislauf zwei: Technischer Kreislauf, alles was aus Metall, Plastik, Stein ist und wieder als technischer Rohstoff dienen kann (Industriemasse).
Unser heutiges Vorgehen ist nicht dazu gedacht, Masse wieder zurück zu geben. Vermischungen der Kreisläufe werden als Wunder des Recycling gepriesen, dabei lassen sie sich nie wieder trennen!
Berge von Abfall, die sich auf den Müllkippen türmen, geben zunehmend Anlass zur Sorge, aber nicht die Menge des Mülls ist das Hauptproblem des Designprinzps von der Wiege bis zur Bahre. Entscheidender sind die Nährstoffe - wertvolle "Nahrung" für Industrie und Natur zugleich -, die verseucht und verschwendet werden oder ganz verloren gehen.
Wenn man die beiden Kreisläufe strikt trennen will, muss man besonders darauf achten, "dass die Dinge im biologischen Kreislauf keine Mutagene, Karzionogene, Toxien oder andere Substanzen enthalten, die sich in natürlichen Systemen anreichern und diese schädigen". Genauso "sollten biologische Nährstoffe nicht in den technischen Kreislauf geraten, weil sie damit nicht nur der Biosphäre verloren gehen, sondern auch die Qualität des technischen Materials vermindern oder dessen Wiedergewinnung und -verwertung komplizierter gestalten."
Anzeige
Um diese Kreisläufe in Gang zu halten, schlagen die Autoren eine neue Art des Handels vor: Konsumenten sollen nicht mehr Produkte kaufen, sondern mieten. Am Ende der Mietzeit erhält der Produzent das Produkt und damit die ganzen wertvollen (technischen) Stoffe zurück. Aus diesen kann der Produzent wieder neue Produkte herstellen und der Konsument muss sich nicht um die Abfallentsorgung kümmern. Der Hersteller bleibt also im Besitz der wertvollen technischen Stoffen!
Das vorgeschlagene Modell ist etwas gewöhnungsbedürftig (ich soll meinen Stuhl nicht mehr besitzen?), ist aber sehr verständlich, wenn man es im Rahmen der beiden Stoffkreisläufe betrachtet. Ich bin doch froh, wenn ich den alten Stuhl nicht entsorgen muss, genauso froh, wie der Hersteller, wenn er das Metall und das Plastik wieder verwenden kann.
Weil ich die Idee so gut finde, bin ich auch weiter auf der Suche nach Cradle 2 Cradle Produkten, die man hier in Europa tatsächlich kaufen kann.