Heizen

Der Heimwerkerblog schreibt über hilfreiche Bauherrenberater.

Denn Maßnahmen wie: Fassade dämmen, neue Fenster einbauen, das Dach sanieren, können verpuffen, wenn nicht gleichzeitig Wärmelöcher wie die Kellerdecke, Heizungsrohre und andere geschlossen werden.

Auch wenn man hier mit etwas Verstand schon weiter kommt (wenn man die Fassade saniert, kann man auch gleich die Dämmung machen, dann benötigt man nur ein Gerüst), empfiehlt es sich, einen unabhängigen Berater (z.B. vom Bauherren-Schutzbund e.V) einzuschalten,
damit der Bauherr/die Bauherrin nach der Sanierung nicht mit deutlich weniger Einsparungen leben müssen, oder sogar Schäden am Haus enstehen.

Das Manager-Magazin schreibt in diesem Artikel über Wärmepumpen, wie Hausbesitzer mit dieser Technik sparen können.

Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme des Bodens um Wasser für Heizung und Warmwasser vorzuwärmen. Sie sparen im Schnitt 75% des Wärmebedarfs (an besonders kalten Tagen und zur Vermeidung von Keimen im Boiler muss nachgeheizt werden).
Die Pumpe, die das Kältemittel in den Boden presst und das warme wieder hochpumpt muss allerdings mit Strom betrieben werden.

Die Zahlen werden im Artikel auch genannt:

  • 10.000 Euro Anschaffung für die Wärmepumpe
  • X Euro für die Installation
  • mehrere Tausend Euro für Erdsonden (100m tief senkrecht verlegt) oder Erdkollektoren (1,5m tief flach unter dem Garten verlegt)

Im Vergleich kostet die Anschaffung einer modernen Brennwertkesselheizung 3400-6000 Euro (Installation wird zusätzlich fällig, wie für die Wärmepumpe auch.

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Im Artikel werden die Stromkosten zum Betreiben der Pumpe auf 600-1000 Euro jährlich geschätzt. Das kommt mir sehr hoch vor, denn es entspricht in etwa dem, was ich zum Heizen insgesamt bezahle.

Passive Wärmepumpen, deren Kältemittel aufgrund seiner Eigenschaften ohne Pumpe kreist (vergleichbar einer Lavalampe) kommen im Artikel nicht vor.