Bauen

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Der Hausberater von Haus+Garten/Haus & Bauen (powered by Vaillant) hat Zahlen zur Energieeinsparung durch Wärmedämmung:

  • 50er-Jahre-Häuser 78%
  • 70er-Jahre Bauten 72%
  • 20er-Jahre-Häuser 67%

sofern komplett gedämmt und die Technik verbessert wird

Das heisst, dass nach dem Krieg am schlechtesten gebaut wurde (und nicht nur vom Aussehen her!)

Quelle: haus.de, 18.10.07

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Vom 10. bis zum 12. Oktober findet in Stuttgart die Interpellets statt, die Messe rund ums Thema heizen mit Holz-Pellets.

Die DIN-genormten Holzpresslinge verbrennen Kohlendioxid-neutral und sind in Pelletskesseln oder Pelletszimmeröfen bequem zu handhaben. Die Pellets werden per LKW geliefert – wie man es vom Öl kennt – und einfach in den vorhandenen Lagerraum eingeblasen. Holz nachlegen? Nicht notwendig. Dank automatischer Beförderung gelangen die Pellets in den Kessel. Ein Kesselwechsel von Heizöl zu Holzpellets ist nicht aufwändig, außerdem eignen sich Holzpelletskessel gut für die Kombination mit Solarwärmeanlagen. Aber wer berät Hausbesitzer, die ihre sanierungsbedürftigen Heizkessel austauschen wollen? Wo lagert man Pellets? Lagersysteme gibt es für jeden Bedarf – ob Gewebebehälter im Keller oder Erdlager im Garten. Fachmännische Beratung und Serviceleistungen rund um Holzpellets gibt es für Hausbesitzer auf der Spezialmesse Interpellets 2007.

Pellets sind (noch) günstiger als andere Heizenergieträger:

  • Pellets: 3,7 Cent pro Kilowattstunde
  • Gas: 6,8 Cent pro Kilowattstunde)
  • Heizöl: 5,9 Cent pro Kilowattstunde

Quelle: Pressemitteilung openPR.de 5.10.07

Holzpellet-Heizungen führen zu Feinstaubbelastungen, obwohl sie klimafreundlich sein sollten, weil sie mit erneuerbarer Energie befeuert werden.

Eigentlich sollte in Luftkurorten nur die Luftqualität gemessen und kontrolliert werden, denn

für Kurorte und Seebäder ist Luft ein "ortsgebundenes Heilmittel" und muss entsprechend sauber sein.

Doch die Messungen ergaben, dass zum Teil die Grenzwerte überschritten wurden.

"Was uns Probleme macht, und das können wir in den Messungen ganz deutlich sehen, sind Holzheizungen", sagt Uwe Kaminski, Chef des Lufthygiene-Referats beim DWD in der Außenstelle Freiburg. "Das ist nicht nur der gemütliche Kamin, sondern das sind in zunehmendem Maße auch Holzpellet-Heizungen", erläutert der Meteorologe, der auch das Inmeko-Projekt leitet. "Wir sehen ganz deutlich, dass die Emissionen dieser Kleinfeuerungsanlagen im Winter zunehmen."

Kamine und Kessel, die mit Holzscheiten oder Sägemehl-Presslingen (Pellets) gefüttert werden, gelten eigentlich als umweltfreundlich, insbesondere als klimaschonend. Der Grund: Ihr Brennstoff ist CO2-neutral. Das Kohlendioxid, das bei der Verfeuerung des Holzes frei wird, führt letztlich nicht zu einer höheren Konzentration des Treibhausgases in der Außenluft. Denn die Bäume, die das Holz liefern, hatten das CO2 während ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen. Ihre Verfeuerung ist also ein Nullsummen-Spiel.

Das Dessauer Umweltbundesamt erklärt, dass sich der Feinstaub-Ausstoß durch private Kessel in unserem Land zwischen 1995 und 2003 verdoppelt hat. Holzverfeuerungen sollen sogar mehr Feinstaub produzieren, als der gesamte Autoverkehr!

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Dabei sind Kamine und Kachelöfen deutlich "dreckiger" als gute Holzpellet-Öfen.

Man vergleicht wieviel kg Feinstaub pro Terajoule ein Ofen abgibt.

  • 160 kg Feinstaub/Terajoule für den Kamin
  • 10kg/Terajoule für den saubersten Pellet-Ofen
  • weniger als 2 kg Feinstaub/Terajoule für einen modernen Ölkessel.

Deshalb wird die Bundesemmissionsschutz-Verordnung jetzt neu überabteitet. Demnächst sollen auch Holz-Kleinfeuerungsanlagen bestimmte Schadstoff-Limits einhalten.

Quelle. Spiegel

Weitere Stichwörter: Energie, erneuerbare Energie, Pelletofen, Holzpellets, Feinstaub.