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Der Stern berichtet von zwei Familien, die ihre Heizenergiekosten drastisch gesenkt haben, indem sie in ein Passivhaus umgezogen sind.

Anders als andere Artikel geizt dieser nicht mit den harten Fakten:

  • Passivhäuser kosten zwischen 50-100 Euro mehr pro m2.
  • Die Familie hat auf ca 90m2 gewohnt.
  • Früher waren ihre Heizkosten 780 Euro im Jahr, jetzt bezahlen sie 170 Euro, haben also 610 Euro jährlich gespart.
  • Das Passivhaus hat zwischen 4500 und 9000 Euro Mehrkosten verursacht.
  • Das heißt bei gleich bleibenden Energiekosten und ohne Abzinsung des Kapitals amortisiert sich diese Investition in sieben bis 14 Jahren.

Wenn man nicht plötzlich auf viel größerem Fuß leben will und wenn man davon ausgeht, dass Energie teurer werden wird, lohnt sich ein Passivhaus auf jeden Fall.

Zum Artikel:

http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/

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Über eine Möglichkeit, mit einem eigenen Blockheizkraftwerk die Strom- und Heizrechnung zu reduzieren, berichtet die Süddeutsche (in Bezugnahme auf den Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW)).

Ein solches Mini-Blockheizkraftwerk hat nur die Größe einer Waschmaschine und erzeugt 2-5 Kilowatt.

Damit kann man Energie sparen, weil die Abwärme der Stromgewinnung zum Heizen und Erwärmen des Wassers benutzt werden kann, statt über Kühltürme oder Kühlwasser in die Umwelt abgelassen zu werden.

Betreibt man das Blockheizkraftwerk mit nachwachsenden Rohstoffen, kann man vom Staat Förderung von 19 ent pro Kilowattstunde erhalten (19 Cent sind der Preis, den Privathaushalte üblicherweise für Strom bezahlen müssen).

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Ein Blockheizkraftwerk kostet allerdings 20.000 bis 30.000 Euro. Ob sich diese Investition rentiert, hängt hauptsächlich von der Anzahl der Betriebsstunden ab.

Zum Artikel www.sueddeutsche.de.

Die hohen Einspeisepreise des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führen dazu, dass die Preise für Solarmodule nicht sinken, obwohl deren Produktion günstiger geworden ist.

Das hat eine Studie vom Bostoner Beratungsunternehmen Photon Consulting ergeben. Die Studie wurde den Herstellern vorgelegt und die haben die Zahlen sogar bestätigt.

Der Spiegel bringt es in seinem Artikel auf den Punkt: Von der Subvention profitieren die Hersteller - die Verbraucher müssen es bezahlen.

Zum Artikel: Solarfirmen kassieren Milliarden - auf Kosten der Verbraucher

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