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Angefangen mit Google, machen wir eine Sammlung von Sollarkollektoren auf öffentlichen oder halb-öffentlichen Gebäuden auf.

Heute: die deutsche Schule in Rom gibt die Inbetriebnahmen ihrer Photovolaitkanlage bekannt.

Die Leistung ist mit 24 kWp angegeben. Das bedeutet, dass die Analge bei besten Bedingungen 24kW leistet (p=peak). Das Sonnenkraftwerk belegt eine Fläche von knapp 210qm und erzeugt pro Jahr etwa 31.000 Kilowattstunden. Welchen Anteil am gesamten Verbrauch der Schule dies haben wird, steht leider nicht im Artikel.

Die Anlage wurde zur Hälfte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert, die Andere Hälfte trägt die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein).

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Anders als bei Google ist ihre Anlage auf den Satellitenbildern noch nicht zu sehen. Schade.

Warum gibt es noch immer nur sehr wenige Kleingeräte mit integrierter Solarzelle? Diese Frage stellte sich auch Marleen Gründel vom Manager-Magazin.

Die Antwort ist zweigeteilt. Zum einen macht eine Solarzelle ein Gerät ca 20 Euro teuerer, zum anderen sind die Hightech-Innereien von z.B. Handys empfindlich. Sie vertragen keine Hitze. Doch beim Aufladen unter der Windschutzscheibe entstehen Temperaturen von bis zu 60 Grad. (Soweit ich mich erinnere, funktionieren auch Solarmodule bei Hitze schlechter).

Alternativ dazu eignen sich externe Solarladegeräte die mit einem Kabel ans Gerät angeschlossen werden. Das kann dann weiterhin im Schatten liegen. Vielleicht kann man ein Ladegerät auch an verschiedene Geräte anschließen.

In Spaniens Süden werden derzeit Europas erste Parabolrinnenkraftwerke errichtet.
Die Technik, die mit Spiegeln die Sonnenstrahlen fokussiert und mit der so erzeugten Wärme eine Turbine antreibt, ist effektiver als Photovoltaikanlagen. Deshalb kann, so die Pressemitteilung, in Spanien damit Strom zu konkurrenzfähigen Preisen erzeugt werden. Schon in drei Jahren wollen die Betreiber Strom für 8-10 Cent die Kilowattstunde erzeugen. Dabei sind nur halb soviele Subventionen geflossen, wie in Deutschland üblich.

Die Betreiber gehen davon aus, dass in Europas Süden in Zukunft 20 bis 40 Gigawatt an Leistung alleine aus der Sonne erzeugt werden könne (zum Vergleich: ein durchschnittliches Kernkraftwerk leistet 5 Gigawatt).

Das gute an der Geschichte: Deutsche Unternehmen sind federführend beteiligt und auch viele der Präzisionsteile (z.B. die Spiegel) kommen aus Deutschland.

Zur Pressemitteilung über den Artikel in der Zeitschrift natur+kosmos (Juli-Ausgabe).

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