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Bei Plus gab es diese Woche Strommessgeräte für knapp unter 10 Euro.

Selbst im Niedrigpreisbereich können moderne Stromkostenmessgeräte heutzutage viele Funktionen erfüllen:

  • maximale Wattaufnahme: Es wird angezeigt, wieviel das angeschlossene zu messende Gerät maximal an Leistung aufnimmt (Leistungsspitzenwert);
  • Messen der Wirkleistung, siehe Wikipedia, des tatsächlichen Stromverbrauchs: Die Blindleistung hingegen, die periodisch zwischen Erzeuger und Verbraucher hin- und herpendelt und keine Arbeit verrichtet und von den Energieversorgern nicht abgerechnet wird, wird herausgefiltert;
  • geringer Eigenverbrauch: unter 1 Watt;
  • Anzeige der Stromkosten für eine Messperiode: dafür ist die Angabe von zwei kWh-Preisen für z.B. Tagstrom und verbilligten Nachtstrom möglich.

Angewandtes Energiesparen mit Messgerät

Vor einem Jahr haben wir einen neuen Flachbild-Fernseher gekauft, der angeblich nur 1 Watt im Standby verbrauchen sollte. Unser ein halbes Jahr später gekauftes Messgerät zeigte aber 24 Watt an.

Auf unser Anschreiben an den Hersteller kam deren Feststellung, dass unser Messgerät die Blindleistung nicht herausrechnen könne. Die Bedienungsanleitung unseres Messgeräts widerlegt dies aber.

Ausserdem hat ein Bekannter vom gleichen Hersteller ein ähnliches Gerät gekauft (ein Jahr später) und dieser Fernseher verbraucht tatsächlich nur 1 Watt. Durch Recherchieren fanden wir heraus, dass unser Gerät mit 1 Watt angepriesen wurde, aber im Kleingedruckten ein höherer Verbrauch stand.

Wollte der Händler alte Geräte los werden?

Fazit: Es ist immer gut, ein Messgerät zu haben und noch besser das Kleingedruckte zu lesen.

Weitere Erfahrungsberichte mit dem Messgerät finden Sie auch bei unserem Energiespar-Wettbewerb.

Update: Das Angebot ist bei Plus nicht mehr verfügbar.