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Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Ich habe mich mit einem geliehenen Energiekosten-Messgerät (SERD EKM 2000) in unserem Büro und meiner Wohnung umgeschaut:

Ein alter Toshiba-Laptop (der nicht am Netz hängt, sondern im Schrank gelagert wird) verbraucht:

  • 4 Watt = 6,31 Euro im Jahr nur das Netzteil
  • 14 Watt = 22 Euro im Jahr der ausgeschaltete Rechner.
  • 41 Watt verbraucht er dagegen "nur" wenn er eingeschaltet ist - im Vergleich zu PCs wenig.

Fazit: wenn ich den Rechner den ganzen Tag am Netz lasse, auch wenn er aus ist, verbraucht er genausoviel Strom, wie wenn ich ihn 8 Stunden am Tag intensiv nutzen würde!

3 Kommentare

Dieser Artikel im Spiegel berichtet darüber, dass bei der "sicheren Anlage" in Windkraftanlagen auch Risiken auftreten:

Technisch:

  • Die Anlagen werden immer größer, die Masten dürfen aber im Durchmesser nicht mehr wachsen, weil sie auf Schwerkraftlastwagen transportiert werden. Die Kräfte können nur schwer abgefangen werden, Risse und Brüche drohen.
  • Lager und Getriebe sind stärkeren Kräften ausgesetzt als gedacht, weil der Wind nicht gleichmäßig weht, sondern in Böen und Schüben.
  • Feuer kann ausbrechen, wenn Getriebe heiß laufen. Die Feuerwehr ist machtlos, denn die Anlagen sind sehr viel höher, als die Leitern der Wehren.

Finanziell:

  • Versicherungen weigern sich inzwischen, Anlage mit Getriebe zu versichern, es sei denn, das Getriebe wird alle fünf Jahre ersetzt. Das kostet aber bis zu 10% der Anlagensumme. Ob sich die Investition dann trotzdem noch rentiert, ist auch bei festgelegten Strompreiserlösen eine Frage.
  • Im Moment ist nicht nur der Markt für Neu-Anlagen leer gefegt, auch Ersatzteile sind schwer zu erhalten. Wenn man also für die Versicherung das Getriebe tauschen muss, aber kein neues bekommt, muss die Anlage still stehen. In der Zeit bringt sie kein Geld. (Und wir wundern uns, warum manchmal die Flügel stehen, obwohl ein anständiger Wind weht).

Wow, in diesem Video bei Web.de kann man sehen, wie die riesigen Teile einer Windkraftanlage langsam zusammen gebaut werden (manchmal kann man sie auf der Autobahn überholen: ein Windradflügel pro Schwerlaster).

Die Männer winzigklein, der Kran ewig hoch, der Aufbau extrem präzise und langsam. Echt cool!

Gefunden bei energynet.

Man kann auch sehen, wie weit fortgeschritten die Forschung an diesen Anlagen inzwischen ist, denn der Schwung der Schaufeln ist ganz bestimmt kein Zufall!

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