Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Dass Biotreibstoffe nicht immer Umweltfreundlicher sind, als herkömmliche, beschreibt das Handelsblatt: Biotreibstoffe sind nicht immer umweltfreundlicher.

Zwar ist die Bilanz von Klimagasen um bis zu 30% besser, dagegen stehen jedoch negative Effekte für die Umwelt:

  • Überdüngung und Versauerung von landwirtschaftlichen Flächen
  • Rodung von Regenwald

Erst wenn statt Lebensmitteln (wie Mais, Weizen oder Palmöl) nur noch Abfälle (Holzschnitzel, Stroh, Maisstengel) verwertet werden ist die Bilanz positiv:

„Hier fallen die hohen Umweltbelastungen durch die Bereitstellung der Rohstoff weg und es verringern sich die Schadstoffemissionen aus der Abfallbeseitigung“, so die Forscher.

Das Fazit des im Artikel zitierten Forschers vom Empa, Rainer Zah:

Anzeige

Die staatliche Förderung von Biotreibstoffen, durch steuerliche Begünstigung gegenüber Diesel und Benzin, sollte differenziert erfolgen.

Nachtrag: McDonalds macht es vor: Sie benutzen in England in Zukunft altes Frittierfett, um ihre Lieferfahrzeuge anzutreiben (Spiegel).

Angefangen mit Google, machen wir eine Sammlung von Sollarkollektoren auf öffentlichen oder halb-öffentlichen Gebäuden auf.

Heute: die deutsche Schule in Rom gibt die Inbetriebnahmen ihrer Photovolaitkanlage bekannt.

Die Leistung ist mit 24 kWp angegeben. Das bedeutet, dass die Analge bei besten Bedingungen 24kW leistet (p=peak). Das Sonnenkraftwerk belegt eine Fläche von knapp 210qm und erzeugt pro Jahr etwa 31.000 Kilowattstunden. Welchen Anteil am gesamten Verbrauch der Schule dies haben wird, steht leider nicht im Artikel.

Die Anlage wurde zur Hälfte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert, die Andere Hälfte trägt die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein).

Anzeige

Anders als bei Google ist ihre Anlage auf den Satellitenbildern noch nicht zu sehen. Schade.