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Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

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Duch den Einsatz von Energy-Star zertifizierten Bürogeräten lassen sich bis zu 80% der Stromkosten im Büro zuhause sparen. Das Energy-Star-Konsortium gibt Richtlinien heraus, nach denen sich Hersteller von Geräten richten müssen, sollen ihre Geräte den entsprechenden Aufkleber tragen.

Aber auch für das bestehende Büro gibt es auf der Seite Hinweise zum Vorgehen:

  1. Auswahl energiesparender Computer (lieber Laptops). Schon beim Kauf auf energiesparende Geräte achten: z.B. benötigt ein reiner Bürocompupter keine high-end Grafikkarte und nur einen Prozessor. Energy-Star empfiehlt sogar den Einsatz von Laptops, weil diese grundsätzlich für geringen Energieverbrauch optimiert sind.
  2. Auswahl energiesparender Monitore (lieber LCDs, die verbrauchen wenigstens 50% weniger.)
  3. Auswahl energiesparender Peripherie (lieber USB-Geräte als welche mit eigenem Trafo, lieber einen dedizierten Router als einen alten PC für diesen Job).
  4. Und im letzten Schritt: Aktivierung der Energiesparfunktionen die die Geräte bereits haben.

Stromspartipps hat auch Energie-Bewusstsein.de zusammen getragen.

Computer laufen oft den ganzen Tag (und die ganze Nacht!) obwohl niemand an ihnen sitzt.

Um diese Verschwendung zu mildern, wurde Local Cooling erfunden, ein nur 2,5MB großes Softwarepaket für Windows XP, dass dem Benutzerverhalten entsprechend immer die passende Energieeinstellung vornimmt.

Dabei gibt es verschiedene Zustände, die nacheinander druchlaufen werden:

  • Monitor aus
  • Festplatte aus
  • Herunterfahren des Rechners

Das interessante an Local Cooling ist aber, dass man wenn man es wünscht, die gesparte Energie zurück an den Server melden und damit den dortigen Zähler erhöhen kann! Die "besten" Energiesparer und die sparsamsten Firmen werden aufgelistet.
Dabei wird aufgezählt, wieviele Bäume, wieviele Gallonen Sprit (eine Gallone sind 3,8 Liter) und wieviel Kilowattstunden man schon gespart hat.

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Update 2.5.08: Der Stern berichtet, dass es eine zweite Version der Software gibt. (Lustig:

ann misst das Programm die eingesparte Energie und rechnet sie um in gesparte Kilowattstunden, in gesparte Benzingaleonen und in gerettete Bäume, die nun doch noch weiterleben dürfen.

- wusste, nicht, dass man Energie mit Harry Potters Währung messen kann).

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Der Stern berichtet von zwei Familien, die ihre Heizenergiekosten drastisch gesenkt haben, indem sie in ein Passivhaus umgezogen sind.

Anders als andere Artikel geizt dieser nicht mit den harten Fakten:

  • Passivhäuser kosten zwischen 50-100 Euro mehr pro m2.
  • Die Familie hat auf ca 90m2 gewohnt.
  • Früher waren ihre Heizkosten 780 Euro im Jahr, jetzt bezahlen sie 170 Euro, haben also 610 Euro jährlich gespart.
  • Das Passivhaus hat zwischen 4500 und 9000 Euro Mehrkosten verursacht.
  • Das heißt bei gleich bleibenden Energiekosten und ohne Abzinsung des Kapitals amortisiert sich diese Investition in sieben bis 14 Jahren.

Wenn man nicht plötzlich auf viel größerem Fuß leben will und wenn man davon ausgeht, dass Energie teurer werden wird, lohnt sich ein Passivhaus auf jeden Fall.

Zum Artikel:

http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/

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