Bauen

Das KFW Programmbündel "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" (CO2-Gebäudesanierung, Wohnraum Modernisieren (ÖKO-PLUS-Variante) und Ökologisch Bauen) waren äußerst erfolgreich:

  • Investitionen in Höhe von 12 Mrd. EUR wurden angestoßen
  • dauerhafte Reduzierung des CO2-Ausstosses von jährlich über 1 Mio. Tonnen
  • 220.000 Arbeitsplätze wurden in der mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk in Deutschland gesichert

"Die Ergebnisse der Studien zeigen, dass mit den Programmen aus dem Bereich "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" eine dreifache Rendite verbunden ist: Erstens wird der Ausstoß schädlicher Treibhausgase deutlich vermindert: Das schützt das Klima! Zweitens wird der Verbrauch teurer fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas reduziert: Das reduziert wiederum die Energiekosten der Haushalte und macht Deutschland unabhängiger von sich stetig verteuernden Öl- und Gasimporten. Drittens regen die Sanierungsmaßnahmen die heimische Nachfrage an: Das schafft neue Arbeitsplätze speziell im mittelständisch geprägten Handwerk", sagte Ingrid Matthäus-Maier, Vorstandssprecherin der KfW Bankengruppe.

Quelle: Presseportal 23.10.07, KWF

Die Dena setzt ein Programm auf, das Schulen, Sporthalten, Kindertagesstätten und andere öffentliche Einrichtungen aufruft, sich um um Fördermittel zu bewerben, mit denen die Gebäude in Niedrigenergiegebäude umgebaut werden können.

Die Begründung:

bisher werden bei Sanierungsvorhaben trotz steigender Energiepreise die bestehenden Energieeinsparpotentiale nicht genügend ausgeschöpft. Sanierungen zum Niedrigenergiehaus sind gleichwohl deutlich unterhalb des Neubau-Niveaus technisch realisierbar und mittel- bis langfristig wirtschaftlich.

Bisher sind erst 20 der 50 Förderplätze vergeben, die Bewerbungsfrist läuft am 31.10. ab. (Mehr zu den Förderprogrammen bei der Dena)

Quelle: Handelsblatt Klima Blog, 23.10.07

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3 Kommentare

Gefunden bei Energynet.de: ab 2020 dürfen kalifornische Häuser nicht mehr Energie verbrauchen, als sie selbst erzeugen können.

In den USA geht wohl von 0 auf 100, dazwischen scheint es nichts zu geben. Während man bei uns schrittweise mit der Energieeinsparverordnung sich dem Passivhaus nähern möchte, möchte man in Kalifornien gleich von der Energieschleuder zum Nullenergiehaus springen. Wie das realisert werden soll, ist noch offen. Mal sehen, ob wir noch mehr davon hören oder lesen werden.

Die Idee ist, dass dadurch nicht nur Energie gespart wird, sondern auch die gesamte Industrie angestoßen und angetrieben wird. Das hat bei emissionsarmen Autos auch schon funktioniert, die kalifornischen Standards setzen sich langsam auch im Rest der USA durch. Hersteller müssen die Grenzwerte einhalten und verkaufen auch in anderen Märkten keine schlechteren Autos.

Ursprüngliche Quelle: the Daily Green (Haben sie keinen Feed?)

Stichwörter: Energie sparen, erneuerbare Energien, Solarenergie, Photovoltaik

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