Archive für den Monat: August 2007

Die FAZ berichtet von einer Familie in New York, die ihr Leben gänzlich umgestaltet hat, um für ein Jahr klimaneutral zu leben.

Für die Familie bedeutet das im einzelnen:

  • Kaum Müll zu erzeugen (kein Müll schaffen sie nicht).
  • Nur eigenen Strom aus den eigenen Sonnenkollektoren zu verbrauchen.
  • Nur Lebensmittel kaufen, die maximal 400km unterwegs waren und aus biologischem Anbau stammen.
  • Kein Auto fahren, kein Bus, kein Taxi benutzen.
  • Wäsche von Hand waschen.

Nur manchmal geben sie sich eine Auszeit, um mit Freunden Essen zu gehen, um sich nicht gänzlich von der Gesellschaft abzuspalten.

Die Umstellung war hart, gibt die Familie zu. Trotzdem sind sie froh, das Experiment begonnen zu haben:

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„Es ist weniger frustrierend, wenn ich selbst etwas tue. Warum brauche ich eine Regierung, um mir zu sagen, dass ich ein Auto kaufen soll, das weniger verbraucht. Warum tue ich es nicht selbst?“ Auf das große Ganze kommt es Beavan an, deshalb reagiert er auch gelassen, als ihm bewusst wird, dass er - ganz ins Gespräch vertieft - ausnahmsweise einmal die Rolltreppe genommen hat. Erst Minuten später auf dem Rückweg fällt es ihm auf: „Haben wir etwa gerade die Rolltreppe genommen?“, fragt er erst irritiert und lacht dann verlegen: „Na ja, das passiert schon mal. Nichts ist eben perfekt.

Energynet stellt sechs Anbeiter vor, die Zertifikate für Ökostrom anbieten. Damit wird festgelegt, welchen Anteil welche erneuerbaren Energien haben und ob der Hesteller noch weitere Investitionen z.B. in neue Anlagen tätigt.

Windkraft und Raps: woher kommt die erneuerbare Energie?

Vorgestellt werden:

  • Grüner Strom Label e.V.
  • öK Power
  • TÜV Nord
  • Landesgewerbeanstalt Bayern
  • RECS-Deutschland e.V.

1 Kommentar

Der Heimwerker-Blog berichtet von einer einfachen Möglichkeit Energie (und Geld) zu sparen, indem man Kleinspeichergeräte (kleine Warmwassererhitzer mit Speicher) durch winzige Durchlauferhitzer ersetzt.

Die Argumentation ist, dass der Kleinspeicher unnötige Energie verbraucht, weil er immer Warmwasser vorhält, obwohl dies im Gästeklo selten (vielleicht nur einmal am Tag) benötigt wird.

Teile der Rechnung: ein solcher Durchlauferhitzer kostet zwischen 80 und 160 Euro. Wenn er wie im Heimwerker-Blog verprochen ca. 14 Eur im Jahr spart, dann dauert es 6 Jahre, bis sich diese Investiton amortisiert hat.

Anders sieht es bei der Neuinstallation aus: die Kleinspeicher kosten in etwa das gleiche. D.h. wenn man die Wahl hat, kann man gleich zum Durchlauferhitzer greifen.

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Ich vermute, dies gilt nur, wenn man tatsächlich nur sehr selten und wenig Warmwasser benötigt.