Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

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Der Heimwerker-Blog berichtet von einer einfachen Möglichkeit Energie (und Geld) zu sparen, indem man Kleinspeichergeräte (kleine Warmwassererhitzer mit Speicher) durch winzige Durchlauferhitzer ersetzt.

Die Argumentation ist, dass der Kleinspeicher unnötige Energie verbraucht, weil er immer Warmwasser vorhält, obwohl dies im Gästeklo selten (vielleicht nur einmal am Tag) benötigt wird.

Teile der Rechnung: ein solcher Durchlauferhitzer kostet zwischen 80 und 160 Euro. Wenn er wie im Heimwerker-Blog verprochen ca. 14 Eur im Jahr spart, dann dauert es 6 Jahre, bis sich diese Investiton amortisiert hat.

Anders sieht es bei der Neuinstallation aus: die Kleinspeicher kosten in etwa das gleiche. D.h. wenn man die Wahl hat, kann man gleich zum Durchlauferhitzer greifen.

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Ich vermute, dies gilt nur, wenn man tatsächlich nur sehr selten und wenig Warmwasser benötigt.

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Die Firma Franz Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik stellt ihre Entwässerungsmaschine für Biomüll und Speisereste vor (sie sieht in etwa wie ein Fleischwolf aus und ist für Großküchen gedacht).

Damit kann der Wasseranteil in Speiseresten von normalerweise 80% drastisch reduziert werden, was zur Folge hat, dass weniger Reste entsorgt werden müssen. Diese Reste stinken auch nicht mehr und können in den Restmüll gegeben werden oder idealerweise als Grundstoff für die Biogaserzeugung dienen.

(Pressemitteilung)

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In der Innenstadt von London hat sich die Ökonomie von Spritsparen und Investieren in Autos umgekehrt:
Zusätzlich zu den normalen Kosten eines Autos (Versicherung, Steuer, Sprit, Reparaturen, etc) kommt hier noch die City-Maut, die man bezahlen muss, wenn man mit einem Auto in die Innenstadt fahren will.
Elektroautos sind von dieser Maut ausgenommen!

Das nutzt Mercedes jetzt dazu für London einen speziell umgerüsteten Smart anzubieten (Artikel im Spiegel).

Der Autor des Artikels fasst das so zusammen:

"Obwohl unsere Flottenkunden für den Stromer etwa die zweieinhalbfache Monatsmiete eines normalen Smarts bezahlen, geht für sie die Rechnung beinahe auf", sagt er und kalkuliert für Pendler fast 2000 Pfund Congestion Charge pro Jahr. Außerdem haben Elektroautos zwar hohe Anschaffungs-, dafür aber geringe Betriebskosten. "Einmal volltanken kostet nur zwei Euro", sagt Moos. Selbst wenn man mit einer Tankfüllung nicht wie bei einem Dieselmodell mehr als 1000 sondern nur gut 100 Kilometer schafft, sinkt der Kilometerpreis so auf unschlagbare zwei Cent.

Die Londoner fragen sich nun, ob ihnen gedient ist, wenn die meisten in Zukunft mit Elektroautos in der Stadt herumfahren. Zwar bleibt die Luft sauber, aber die Staus werden so nicht kürzer.

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Dieser Blogger vom Sightline Institute beschreibt die Erfahrungen der Londoner mit ihrer City-Maut und bringt ein paar Zahlen (20% weniger Staus!) (Englisch).

Update (9.7.08): Der Smart soll jetzt in Serie gehen, mit verbesserter Batterie und Laufzeit (Stern).