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Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Lesen Sie Ihren Zählerstand ab!

Unser Energiespar-Wettbewerb geht weiter. Bitte lesen Sie Ihren Zählerstand ab und senden Sie ihn mit Ihrem gewählten Pseudonym an wettbewerb@energiespar-rechner.de

Auch mit kleinen Veränderungen kann man dauerhaft sparen, wie die Ergebnisse der ersten Auswertung gezeigt haben.

1 Kommentar

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft Energiesparlampen getestet. (Den ganzen Artikel kann man für 1€ herunterladen).

Das Ergebnis ist:

  • Alle Energiesparlampen sparen Geld.
  • Es gibt deutliche Unterschiede in der Qualität und im Spar-Ergebnis.
  • Es wurden Noten von gut bis mangelhaft vergeben.
  • Manche Energiesparlampen hielten fast 20.000 Stunden.
  • Mit der Zeit wurden die getesteten Lampen immer dunkler (der Testverlierer sogar um 40%).
  • Einige Lampen sind in der Einschaltdauer deutlich schneller als andere.

Die Energiesparlampe von Megaman (wir berichteten über ihre dimmbare Ausgabe) erreichte die besten Noten.

So spart die billige (ca. 4 Euro) Isotronic 11 W bei 10 000 Betriebsstunden immerhin 65 Euro gegenüber einer gleich hellen Glühlampe. Die 9 Euro teurere Megaman Compact Globe 11 W spart im gleichen Zeitraum jedoch 100 Euro. Grund: Isotronic hat bei der Wattangabe geschummelt. Statt 11 Watt brachte sie im Test nur 7,2 Watt. Um die Helligkeit einer 60-Watt-Glühbirne zu erreichen, bräuchte es eigentlich anderthalb Isotronic-Lampen. Die Investition in teurere Markenprodukte kann sich also auszahlen.

Der Einsatz von Energiesparlampen ist nachzurechnen mit unserem Rechner für Energiesparlampen.

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Tabelle der Ergebnisse

Bevor unser Energiespar-Wettbewerb nächste Woche in seine nächste Runde geht, will ich hier die erste Auswertung präsentieren:

Ich habe die persönlichen Ergebnisse bereits jedem Teilnehmer zugeschickt, der drei oder mehr Zählerstände eingereicht hat. Berechnet habe ich für jeden Zeitraum den Strom-Verbrauch in Kilowattstunden pro Tag. Diesen Tagesverbrauch über zwei Perioden (Dezember und Januar) habe ich verglichen.

  • Der beste Teilnehmer hat seinen Energieverbrauch im Schnitt um 7% verbessert, das ist in seinem Fall eine Geldersparnis von knapp 7 Euro.
  • Der zweitbeste Teilnehmer hat seinen Energieverbrauch im Schnitt um 4% verbessert und damit auch bereits knapp 7 Euro gespart.
  • Viele Teilnehmer haben ihren Energieverbrauch um knapp 10% gesteigert! (Damit hätten wir nicht gerechnet).
  • Der verschwenderischste Teilnehmer hat im Schnitt sogar 25% mehr Strom verbraucht, als im Dezember und hat dafür knapp 7 Euro draufgezahlt.

(Alle Euro-Werte gerechnet mit 20 Cent pro Kilowattstunde)

Einige Teilnehmer haben erst zwei Werte eingeschickt, sie erhalten ihre erste Auswertung bei der nächsten Auswertung.

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Ich persönlich habe mein Backup-System umgestellt, das bisher immer nachts die Backups durchs Netz verschickt hat und meinen Rechner täglich ausgemacht. Das alleine hat schon viel gebracht!

Eine Verbrauchssteigerung kann erfolgen, wenn die Heizung oft angehen muss, oder wenn neue Geräte ins Haus kommen (zusätzliche, nicht sparsamere Ersatzgeräte) oder ... Warum steigt der Energiebedarf in Ihrem Haushalt?

Tipp: Ein Energie-Messgerät öffnet auch "ungläubigen" Familienmitgliedern die Augen!