Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Was passiert eigentlich, wenn man das Windrad bei Sturm nicht feststellt?

Das Sturmtief Annette vor dem der deutsche Wetterdienst angeblich nicht gewarnt hat, bescherte den Betreibern von Wind-Energie-Farmen große Energiemengen. Oder? Am Anfang sieht das noch lustig, aus, wie sich das Windrad in Dänemark dreht...

Direkt zum Video bei Youtube.

Gefunden bei: Frank wettert, 24.2.08 (hier wird das Wetterphänomen auch erklärt)

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UDPATE 26.2.08: Noch ein Weiteres Video von diesem Unfall und weitere Erklärungen habe ich auf frischer Wind gefunden. Die 35.000 anderen Windturbinen des dänischen Herstellers sind wohl ganz gebieben.

Spenden für Bäume in Kenia ist unser neuester Partner für einen guten Zweck

Dieses Jahr haben wir begonnen, einen Teil der Werbeflächen auf dieser Seite für einen guten Zweck zu nutzen und auf wohltätige Vereine im Netz zu verweisen.

Bisher: Kiva.org und regenwald.org (Blogartikel).

Diesen Monat nehmen wir Greenbeltmovement.com auf.
Die Organisation Greenbeltmovement pflanzt Bäume in Kenia um den Bewohnern Arbeit zu geben. Die Bäume sorgen auch für Schatten, halten das Grundwasser konstant, verhindern Bodenerosion und stellen das natürliche Aussehen der Landschaft wieder her.

Since 1977, GBM Kenya has led a nationwide campaign to conserve local biodiversity, enhance natural beauty and prevent soil erosion. Experts say that a forest cover of 10% is required for a country to sustain life naturally—forest cover affects the availability of rain, availability of underground water, soil fertility, and clean air, prevention of soil erosion, and the beauty of the landscape. At present Kenya's forest cover is less than 2%. GBM Kenya is therefore fully engaged in the campaign—promoting the planting of indigenous trees in forest catchment areas, private farms and public spaces to preserve local biological diversity.

The GBM Kenya strategy is based on a ten-step procedure that culminates in the purchase of seedlings by GBM Kenya from groups. The groups benefit from the income generated through the sale of their seedlings, and the goal towards reforestation is advanced. In Muthetheni division of Machakos District, a water-harvesting project has been initiated to support conservation and food security activities in the area. In this semi-arid area, water is abundant at some times of the year and completely lacking in others. As a result GBM Kenya in collaboration with the Embassy of Germany, has piloted the construction of sand dams to capture water during rainy seasons.

Dieser Beitrag führt unsere Serie zu Cradle 2 Cradle (Einfach intelligent produzieren) weiter.

Der 2. Schritt hin zum intelligenten Produkt ist die Öko-Effektivität. Im 1. Schritt haben wir gezeigt, dass das Sparen von schädlichen Stoffen allein nicht in die richtige Richtung führt. Statt dessen wird die Öko-Effektivität vorgeschlagen.

Das vorgestellte Buch in der englischen Version zeigt, wie ein öko-effektives Produkt aussehen sollte. Statt aus Papier ist es aus Polymeren, die ohne Qualitätseinbußen beliebig oft wiederverwendet werden können, die Farbe kann abgewaschen und auch als Farbe wiederverwendet werden.

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Durch das ganze Buch zieht sich das Bild des Kirschbaums, der nicht an Blüten spart, sondern im Gegenteil sehr verschwenderisch damit umgeht. Die Blütenblätter werden zur Nahrung für die nächste Generation und alles andere, das in der Nähe wächst.

Wie kann man also die Idee des Kirschbaums, Überfluss zu erzeugen, der als Nahrung dient, weiter verfolgen?

Ein Gebäude nach der alten Denkweise sieht so aus:

  • Es ist luftdicht (spart Heizung und Klima-Energie).
  • Es hat dunkel gefärbtes Glas (spart Klima-Energie).

Das öko-effektive Gebäude sieht so aus:

  • Tagsüber strömt Licht herein (spart künstliche Beleuchtung).
  • Nachts wird das Gebäude mit Luft von draußen gekühlt (spart an der Klimaanlage - man merkt den Standort der Autoren im warmen Kalifornien).
  • Auf dem Dach wachsen heimische Gräser und schützen die Oberfläche vor Korrosion und Wärme, sammeln Regenwasser.

Gerne glaubt man den Autoren, dass die Mitarbeiter in diesem Gebäude gerne zur Arbeit gehen! Dabei hat das Gebäude 10% mehr gekostet als ein konventionell geplantes Fabrikgebäude. Die Unternehmer wurden durch Produktivitätszuwächse ihrer Mitarbeiter belohnt. Die Fluktuation hat stark abgenommen. Beides macht die Mehrkosten für den Bau wieder wett.

Radikales Umdenken

Wenn man mit öko-effektivem Denken anfängt, so die Autoren,

"sind nicht die Lösungen an sich radikal, sondern der Perspektivenwechsel".

Beispiel Waldwirtschaft

Über eine öko-effektive Art, Wald zu bewirtschaften, berichtet das Buch:

Menominee-Indianer in Wisconsin handeln mit Holz aus ihren Wäldern. Statt Kahlschlag zu betreiben, wie in Amerika üblich, fällen sie oft nur die schwächeren Bäume und lassen die starken Mutterbäume sowie genug vom Laubdach stehen, so dass Eichhörnchen und andere Baumbewohner dort weiterhin leben können.

Mit Erfolg: die Holzmenge im Reservat ist in den letzten Jahren sogar gestiegen!

Neue Designaufgaben

Das Kapitel über Öko-Effektivität endet mit neuen Designaufgaben:

  • Gebäude bauen wie Bäume, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen und ihr eigenes Abwasser reinigen.
  • Fabriken gestalten, die Abwässer in Trinkwasserqualität freisetzen.
  • Produkte erfinden, die nach dem Ende ihrer nützlichen Verwendung nicht nutzloser Abfall werden, sondern einfach am Boden verrotten oder als hochwertige Rohstoffe wieder in den industriellen Kreislauf eingehen können.
  • Transportmittel schaffen, die die Lebensqualität erhöhen, während sie Güter und Dienstleisungen liefern.
  • Eine Welt des Überflusses und nicht der Begrenzugen, der Verschmutzung und des Abfalls schaffen.

Bisherige Artikel in der Serie auf unserer Seite Serien.