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Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Powersafer Logo

Ob Fernseher, HiFi-Anlage oder Sat-Receiver: Elektrogeräte im Standby-Betrieb sind echte Stromfresser. Mit dem Stromsparer PS X von Powersafer können wir Verbraucher die Energieverschwendung durch Standby stoppen und bis zu 90 Euro
Stromkosten im Jahr sparen.

Der Powersafer PS X trennt Elektrogeräte im Standby-Betrieb automatisch vom Stromnetz - sobald sie wie gewohnt über die Fernbedienung ausgeschaltet werden. Bis zu fünf Geräte lassen sich gleichzeitig an das kleine Sparwunder anschließen, zum Beispiel Fernseher, DVD-Player, HiFi-Anlage oder Sat-Receiver. Die energiesparende Wirkungsweise der Powersafer-Produkte wurde bereits vom Bundesumweltamt bestätigt.

"Ein Fernseher im Standby-Betrieb ist ungefähr so sinnvoll wie ein Auto, dessen Motor in der Garage weiterläuft - bloß weil man es am nächsten
Tag wieder braucht", erklärt Dietmar Knaup, Geschäftsführer von Powersafer. "Jeden Abend beim Fernseher den Stecker aus der Dose zu
ziehen, um Strom zu sparen, ist den meisten Menschen jedoch zu umständlich - deshalb haben wir den PS X entwickelt."

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Durch den geringeren Energieverbrauch rentiert sich die Anschaffung des PS X schon nach wenigen Monaten, weil der Powersafer einen Eigenverbrauch von unter 0,3 W hat, aber bis zu fünf Geräte ausschalten kann und ohne, dass man von der Couch aufstehen muss.

Ich habe mal unseren Rechner für den Standby-Verbrauch angeworfen:
Ergebnis für den Powersafer

Ergebnis für einen alten Fernseher, einen alten Sat-Reciever und einen Video-Rekorder (gemeinsam 45 Watt Standby-Verbrauch):

(Bei der Ersparnis von 90 Euro wurde also auch die Hi-Fi-Anlage noch mit eingerechnet.)

Einen Powersafer gibt es im Gegensatz dazu bei Amazon schon ab 20 Euro.

Über 3 Milliarden Euro verpulvern wir Deutsche jedes Jahr, weil wir unsere Elektrogeräte nach Gebrauch auf Standby schalten. Das verbraucht laut Bundesumweltamt jährlich rund 17 Milliarden Kilowattstunden. Eine Energiemenge, für die zwei Großkraftwerke Tag und Nacht laufen müssen.

Stichwörter: Energie sparen, Energiesparen, Standby-Verbrauch senken

Quelle: Pressemitteilung, 7.12.07, Homepage des Herstellers/Produkts

Ein kleiner Sensor im Schalter einer Lampe kann dafür sorgen, dass sie automatisch ausgeschaltet wird, wenn man den Arbeitsplatz verlässt. So spart man Energie und schont die Nerven.

Den Anwesenheitssensor zum Energiesparen hat die Firma SWEL (Senseware Electronics GmbH) nun für Schreibtischlampen, Spiegelbeleuchtung und ähnliche Anwendungen entwickelt: ein kleines elektronisches Modul das einen mechanischen Taster und einen hochempfindlichen Bewegungs-Sensor kombiniert. Das Licht wird durch Druck auf den Taster ein- und auch wieder ausgeschaltet. Während das Licht eingeschaltet ist, kontrolliert der Bewegungs-Sensor kontinuierlich, ob noch eine Person in der Nähe ist.

Der Bewegungs-Sensor arbeitet mit Ultraschall, die Reichweite ist auf einen Arbeitsplatz begrenzt. Und mit einer Empfindlichkeit ab zwei Millimeter Bewegung erkennt er selbst eine ruhig arbeitende Person am Schreibtisch. Von außen sichtbar ist nur der Ultraschall-Wandler, der wie eine Taste aussieht und auch als solche benutzt wird. Es sind keine weiteren Gehäuseöffnungen nötig. Intern wird das Modul über Lötpins auf einer Leiterplatte montiert.

Genial, denn ein einfacher Bewegungssensor würde nicht ausreichen. Will ich z.B. dass das Licht angeht, nur weil ich nachts ins Bad komme? So wie es in diesem Gerät kombiniert wird, gefällt es mir deutlich besser. Die Lampe schaltet halt aus, wenn ich gehe. Will ich wieder Licht, schalte ich sie wieder per Knopfdruck an. Die Preise sind in Dollar angegeben $16 wenn man nur einen Schalter kauft, $10, wenn man über 1000 bestellt. Also nicht für mich, sondern für den Hersteller von Lampen und Leuchten. Das sollen sie dann auch mal einbauen!

Der Advokat des Teufels spricht: Was kostet die ständige Überprüfung, ob man noch das Licht benötigt wohl an Strom?

Quelle: Pressemitteilung, Senseware Electronics GmbH, 14.12.07

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Um die innovativen Technologien der Wärmpepumpen zukünftig im Neubau und bei der Modernisierung verstärkt nutzen zu können, wurden Wärmepumpen in das Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung aufgenommen.

Jahresarbeitszahlen von Wärmepumen

Gefördert werden Wärmepumpen ab bestimmten Jahresarbeitszahlen (JAZ).

Bei Neubauten:

  • 3,5 bei Luft/Wasser-Wärmepumpen
  • 4,0 bei Sole/Wasser- und Wasser-Wärmepumpen

Bei Modernisierungen:

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  • 3,3 bei Luft/Wasser
  • 3,7 bei Sole/Wasser und Wasser/Wasser

Definition: Die Jahresarbeitszahl betrachtet das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung (Heizwärme) zu aufgenommener Antriebsleistung über einen längeren Zeitraum (1 Jahr).

Genauer: Verhältnis des Jahresertrages an Heizenergie (kWh/a) zu aufgewendeten Antriebs- und Hilfsenergie (kWh/a)

Was leisten Luft/Wasser-Wärmepumpen? In unseren Breiten erreichen Luft/Wasser-Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl von 3,3 nur dann, wenn sie mit einer Fußbodenheizung oder einem Heizsystem mit geringer Vorlauftemperatur verbunden werden. 3,3 bedeutet also, dass diese Wärmepumpe langfristig einen Nutzungsgrad von ca. 70% erreicht.

Förderungen für Wärmepumpen

Förderungen werden unterschiedlich gezahlt.

  • Es wird nach der Art der Wärmpepumpe unterschieden.
  • Es ist ein Fördersumme pro beheiztem Quadratmeter festgelegt und eine maximale Summe bis zu der die Wärmepumpe gefördert wird (ca. 200m2 pro Wohneinheit).
  • Wer mehr als zwei Wohneinheiten fördern lassen möchte, erhält einen pauschalen Prozentsatz der Netto-Investition.

Bei Neubauten mit Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen:

  • 10 Euro pro Quadratmeter.
  • höchstens 2.000 Euro je Wohneinheit
  • > zwei Wohneinheiten, 10%

Luft/Wasser-Wärmepumpen im Neubau

  • 5 Euro pro Quadratmeter
  • maximal 850,- Euro
  • > zwei Wohneinheiten, 8%

Bei Modernisierungen mit Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen

  • 20 Euro pro Quadratmeter
  • maximal 3.000 Euro
  • > zwei Wohneinheiten 15%.

Bei Modernisierung mit Luft/Wasser-Wärmepumpen

  • 10 Euro/m2
  • maximal 1.500 Euro
  • > zwei Wohneinheiten 10%


Sonstige Regeln
:

  • Die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe wird durch eine Fachunternehmererklärung des einbauenden Fachbetriebes bescheinigt.
  • Die Fördermittel können erst nach dem Einbau der Wärmepumpe geltend gemacht werden.
  • Die Antragsformulare sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhältlich.

Wir können von den Fördermaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit Wärmepumpen doppelt profitieren. Wir sparen nicht nur Energie, sondern angesichts steigender Preise für Gas und Öl werden sich die erforderlichen Investitionen auch amortisieren.

Quelle: Pressemitteilung, Stiebel Eltron, 13.12.07
Quelle der Definition der Jahresarbeitszahl, 13.12.07