Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

The Green Thing ist eine Community, die ihren Mitgliedern jeden Monat eine neue Energiespar-Aufgabe gibt (Englisch). Im November ist die Aufgabe:

schalte jeden Tag das Licht etwas früher aus und hab Spaß im Dunkeln. Was genau steht Dir frei. Geh früh schlafen oder denk einen dunklen Gedanken! Warum? Licht anzulassen, welches man nicht braucht ist genauso unnütz wie ein Kropf.

Wenn man die Aufgabe erfüllt hat, klickt man auf "Done it", dann wird die Teilnahme gezählt.

Die Seite ist sehr niedlich und das Einführungsvideo zum aktuellen grünen Ding .....

Zur Zeit hat die Community ca 2500 Mitglieder, die tatsächlich in den letzten 33 Tagen ca 1400 grüne Dinge getan haben und damit gemeinsam schon knapp 120 Tonnen CO2 gespart haben.

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Gefunden bei Basement.org

3 Kommentare

Die Organisation SEQL hat eine laaange Liste mit Tipps und Tricks zusammen gestellt, weniger Energie zu verbrauchen, Wassser, Abgase und Müll zu sparen (auf Englisch).

Die Tipps sind gruppiert:

  • Energiesparender Umgang mit der Klimaanlage, Haushaltsgeräten, Stromverbrauch
  • Reduzierung von Giften/Chemikalien rund ums Haus
  • Papier sparen im Büro
  • Anzeige
  • Reinhaltung der Luft
  • Wasser sparen und Wasser sauber halten
  • Weniger Müll erzeugen

Nicht alle der Tipps sind in unseren Breiten anwendbar (die meisten Wohnhäuser haben bei uns -noch- keine Klimaanlage), aber die Liste ist sehr umfassend und könnte auch für uns den einen oder anderen nützlichen Ratschlag enthalten.

Gefunden am 1.11.07 http://www.seql.org/100ways.cfm

Können Sie sich das vorstellen: das eigene Öko-Haus selbst gebaut aus Stroh und Lehm, von außen kaum als Haus erkennbar mit einem Hügel verschmolzen, auf dem Dach Solarzellen, mit Baukosten von ca 3000 Pfund? Eine Walisische Familie mit zwei Kindern hat es gemacht. Sie nennen es "Low Impact Woodland Home" und es erinnert sehr an Frodo Beutlins Haus aus dem Herrn der Ringe.

Auf der Webseite der Familie gibt es Beschreibungen, Fotos vom Bau und dem fertigen Haus.

Das Haus zeichnet sich aus dadurch aus, das es

  • in einem Hügel verschwindet (Sieht besser aus und schützt vor den Elementen)
  • die Wände aus dem Abraum gemacht wurden
  • der Eichenrahmen aus Fundholz gebaut wurde
  • Strohballen ringsum in Fußböden, Wänden hat, die gut isolieren und einfach zu verbauen sind
  • ein Dach aus einer Plastikplane und Erde/Torf hat
  • der Lehmputz atmungsaktiv ist und leicht herzustellen ist (verglichen mit Zement)
  • Abfallholz für Böden und Rahmen nutzt
  • viele Teile aus dem Abfall wiederverwendet (Fenster, Ofen, Rohre, Kabel, ...)
  • mit einem Holzofen und Holz aus dem umliegenden Wald beheizt wird
  • das Ofenrohr seine Wärme wieder an die Decke abgiebt (durch einen dicken Zementklumpen)
  • das Dachfenster natürliches Licht hereinlässt
  • den Computer und andere elektrische Geräte mit Solarpanelen betreibt
  • das Trinkwasser aus einer Quelle bezieht (ohne Pumpe)
  • die Toilette kompostiert
  • noch weitere ökologische Ideen umsetzt

Das Haus sieht toll aus und es macht bestimmt Spaß darin zu wohnen.
Ich glaube nur, dass man in Deutschland nicht darin wohnen dürfte. Man erhält keine Baugenehmigung!

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Wäre das Haus was für Sie? Die Häuslebauer machen weiter und planen eine Ökosiedlung aus selbstgebauten Häusern (Lammas-Projekt).

Auch im hohen Norden (ist es Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch?) hat das Haus gefallen gefunden (und auch hier wird es mit den Gebäuden aus dem Herrn der Ringe verglichen). (22.12.07)

Update 30.7.08: Bei greenupgrader gibt es eine ganze Sammlung von innovativen natürlichen Hobbit- und baum-Häusern.