Spass

Brussels Bike Jungle - The Impact of Infrastructure
Hier zeigt ein junger Brüsselaner wie einfach es sich die Bürokraten machen: Mehr Farradwege? Linien zeichnen, fertig. Dass die Linien direkt in Hindernisse führen (Poller, Schilder, Treppen, Bäume, an einer Stelle sogar ein Geländer) interessiert sie nicht.

Das Video ist bei Youtube so beliebt, dass die Stadt Brüssel bereits reagiert hat und das Budget für Radwege verdoppelt hat.

(Cool im Hintergrund die Musik: "Brüssel, die Hauptstadt Europas")

Ein E-Bike mit Solarantrieb und das natürlich selbst gebastelt!
(Leider nicht von uns, sondern von Terry Hope)

Gesehen bei Treehugger

Wir beim Energiespar-Rechner lieben es, wenn uns Zahlen präsentiert werden. Der Spiegel hat nachgerechnet, ob Fahrradfahren wirklich weniger Geld kostet, als Autofahren.

Das Ergebnis ist eindeutig: Fahrradfahren ist pro Kilometer günstiger, auch wenn man sonstige Umweltkosten (Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung, Lungenkrankheiten durch Abgase...) nicht einrechnet.
(Und ohne einzurechnen, dass die Fahrtzeit auf dem Rad als Sport und nicht als entgangene Arbeitszeit gesehen werden kann.)

Der Spiegel unterscheidet drei Kategorien:

  • direkte Kosten (Unfälle, Betrieb, Fahrzeit): Fahrrad 83Cent, Auto 94 Cent
  • von der Gesellschaft getragene Kosten (Gesundheit, Lärm, Unfälle, Schadstoffe): Fahrrad PLUS 81 Cent, Auto 4 Cent Kosten
  • Gesamtvergleich: Fahrrad 1,5Cent pro Km, Auto 98,5 Cent

Da muss sich kein Radfahrer mehr verstecken.

Quelle: Spiegel: Kostenvergleich Rad gegen Auto: Das Velo ist Sieger der Herzen.