Autoren-Archive: tanja

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Die Kunst des Energiesparens beim Hausbau liegt in der Betrachtung des Gesamtkonzeptes.

Schaut man ausschließlich auf die Haus- und Heiztechnik, vernachlässigt aber den Wärmeschutz, die Luftdichtigkeit des Hauses oder gar die Stromverbraucher, hinkt das System.
Denn das schwächste Glied entscheidet beim Energieeinsparen.

Und wenn wir bislang über das Heizen eines Hauses gesprochen haben, was wird in unser wärmer werdenden Jahreszeiten gefragt sein? Kühlung.

Und man darf nicht außer Sicht lassen, dass der Bau eines Hauses sehr viele Aspekte vereinen sollte und Normen und Gesetzen entsprechen muss.

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  • Bauphysikalisch sind dies der Wärme- und Feuchteschutz, der Brandschutz und der Schallschutz.
  • Statische Vorgaben, die Architektur, Wertbeständigkeit sind weitere Themen.
  • Eine gute Wohnqualität ist aktueller denn je, weil das Bauen in Deutschland immer mehr mit einer angenehmen Lebensqualität verbunden wird.
  • Abgerundet wird das alles von den individuellen Wünschen und Ideen der Baufamilien, die mit konkreten Baubudgetvorgaben planen wollen/müssen und letzten Endes maßgeblich vom Wohnverhalten nach Einzug.

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All diese Themen gehören mit in die Betrachtung, wenn man konsequent Energie sparen möchte und können aktiv von Ihnen bereits ab Bauwunsch beeinflusst werden.

Es liegt an Ihnen, was Sie daraus machen und worauf Sie den Fokus setzen!

Aber wie soll man nun dieses komplexe Thema in den Griff bekommen?

Beim nächsten Mal verschaffen wir uns einen Überblick und gehen dann themenbezogen in die Tiefe.

Bis dahin wünsche ich eine gute Zeit, Tanja D.

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Warum kann und sollte man überhaupt beim Hausbau an Energiesparen denken?
Zum einen spielt der Umweltschutz hinsichtlich der Luftverunreinigung eine große Rolle, der schonende Umgang mit knapper werdenden Ressourcen, und nicht zuletzt sparen Sie mit einem gut geplanten und gebauten Haus auch langfristig Energiekosten oder nutzen schon günstigere Kredite, die das Energiesparen belohnen.

Wenn man die deutschen CO2 Bilanzen von 1996 mit 2005 vergleicht, fällt auf, dass sich der Ausstoß an CO2 von ca. 940 auf ca. 865 Millionen Tonnen verringert hat. (DIW) Dieser Trend der Umweltschonung soll in Zukunft noch deutlicher voranschreiten.

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Wie steht der Hausbau dazu in Beziehung?

Vergleicht man die CO2 Verursacher im Jahr 2004 kommt man auf folgende Aufteilung:
Durch unvermeidbare Emissionen (z.B. bei der Produktion von Kalk, Zementklinker) werden 9% ausgestoßen, 43,2 % werden in Kraft-/Fernheizwerken erzeugt und 18,9% im Verkehr. Der Industrie- und Gewerbezweig hat sich auf 15,8% verbessert und 13,1% gehen auf das Konto der privaten Haushalte. (DIW)

Vergleicht man nun den Endenergieverbrauch unter diesen Verbrauchssektoren fallen 30% auf die privaten Haushalte, 26% auf die Industrie, 30% auf den Verkehr und 14% auf Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. (Architektur und Energie „Planen und Bauen mit PUR- Hartschaum nach EnEV“, 02/2002)

Wenn 30% des Endenergieverbrauches auf die privaten Haushalte entfallen, macht es Sinn, sich diesen Bereich genauer anzuschauen. Deutlich zu Buche schlägt hier der Energieeinsatz für die Heizung mit 78%, für die Warmwasseraufbereitung mit 11%, für die Beleuchtung mit 1% und für Haushaltsgeräte/Kommunikation mit 10%. (lt. ASUE) Als „Endenergie“ wird hier der Fokus oft auf die verbrauchte Sekundärenergie gelegt und nicht auf die Primärenergie, die im Falle der Heizung deutlich besser und bei den Elektro-abhängigen Verbrauchern schlechter ausfällt.

Primärenergie sind erneuerbare Energien wie z.B. Sonnenstrahlung, Biomasse, Wasser- und Windkraft und Gezeiten. Daneben gibt es die endlichen Energien wie u.a. Kohle, Erdöl, -gas und Uran.

Sekundärenergie entsteht durch mindestens eine Umwandlung und ist in erster Linie Elektrizität, aber auch Stadtgas und Reaktorwärme.

Nachdem Sie nun den globalen Zusammenhang in vier Absätzen gelesen haben, bleibt die Frage: Wie kann ich Energie sparen?

Genau diesem Thema gehen wir in zwei Wochen nach...