Energie

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Seit dem 1. Januar 2009 ist der Energieausweis nun für alle Wohngebäude Pflicht. Ist dieses Gesetz eigentlich bei den Hausbesitzern angekommen? In den meisten Fällen ja.

Hier noch einmal zur Erinnerung: Der Energieausweis muss bei Neuvermietung oder Verkauf eines Hauses bzw. einer Wohnung dem Mieter oder Käufer, der ein Interesse hat, vorgelegt werden. Es besteht allerdings keine Pflicht, ihn auszuhändigen und zu überlassen.
Wird der Energieausweis auf Verlangen nicht vorgelegt, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Unabhängig von der Pflicht eines Energieausweises haben die ständigen Energiepreiserhöhungen der letzten Jahre viele Hauseigentümer veranlasst, über den energetischen Zustand ihres Hauses nachzudenken.

Lassen Sie sich von den Energiepreissenkungen in diesem Jahr nicht blenden! Die nächste Preiserhöhung kommt bestimmt.

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Meine Erfahrung der letzten 12 Monate zeigt, dass den meisten Eigentümern von Mietwohnhäusern klar geworden ist, dass sie ihre Wohnungen nur akzeptabel vermieten können, wenn der Energiekennwert stimmt.

Auch Besitzern von älteren Einfamilienhäusern ist die Notwendigkeit einer energetischen Sanierung bewusst geworden.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hilft Hauseigentümern mit unterschiedlichen Förderprogrammen, ihre Häuser „fit für die Zukunft“ zu machen.

Nutzen Sie die zurzeit äußerst günstigen Zinsen und sichern Sie die Werthaltigkeit Ihres Hauses.

Ihre Marianne Gockeln

Im Rahmen der Podcast-Serie Bau-FAQ erscheint heute ein Beitrag (mehr dazu auf der Seite Serien), der Fragen zum Einbau von Klimaanlagen beim Hausbau beantwortet. Podcasts sind Ton-Aufnahmen von Interviews (Podcast in unserer FAQ), die Sie auf dieser Seite abspielen oder sich herunterladen können.

Der heutige Beitrag beschäftigt sich mit den Fragen:

  • Werden Klimaanlagen schon serienmäßig in neuen Häusern gebaut?
  • Sind die Energiekosten für eine Klimaanlage vertretbar/bezahlbar?
  • Welche sonstigen Kosten für eine Klimaanlage kommen auf mich zu?
  • Ist eine Lüftungsanlage eine echte Alternative zur Klimaanlage?
  • Welche Alternative zur Klimaanlage habe ich noch?

Der Podcast
Klimaanlage: mp3 direkt herunterladen

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Zum direkten Abspielen einfach auf das Play-Symbol (Dreieck nach rechts) klicken.

Klimaanlage (02:09 min.)
[audio:http://www.energiespar-rechner.de/wp-content/uploads/2009/08/klimaanlage.mp3|autostart=no]

Wenn Sie Fragen zum Bauen oder Fragen zur energetischen Sanierung haben oder Sie ein bestimmtes Thema interessiert, schreiben Sie sie in den Kommentaren auf oder senden uns eine E-Mail. Wir versuchen, Ihre häufigsten Fragen zu beantworten oder dazu ein Podcast auf den Seiten des Energiespar-Rechners zu veröffentlichen.

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In diesem Artikel wird die von Ihnen ausgewählte Frage "Warum wird zum Kühlen mehr Energie verbraucht als zum Heizen ?" beantwortet.

Dreh- und Angelpunkt bei dieser Frage ist "Mit welcher Energiequelle wird gekühlt oder geheizt?".
Gehen wir vom Normalfall aus, werden fast alle dezentralen Kühlgeräte über Strom versorgt. Wohingegen die Heizung in der Regel als zentrales System zur Verfügung steht und überwiegend mit Gas betrieben wird.
Vergleicht man die Primärenergiefaktoren von Strom und Gas miteinander, so schneidet der Strom mit dem 3-fach höheren Primärenergiebedarf ab und liegt damit deutlich ungünstiger. Hinzu kommt, dass die Kühlverfahren zusätzliche Energieverluste mit sich bringen. Beides spiegelt sich natürlich in der Wirtschaftlichkeit wider.

Als günstigere Alternative gibt es Systeme, die sich das vorhandene Heizungssystem für die Kühlung zu Nutze machen – hier wird die Fußbodenheizung mit kaltem Wasser angefahren und kühlt die Raumtemperatur um 1-2 Grad herunter. Dies ist weit weg von einer Klimaanlage, die wir im Auto gewohnt sind, aber in Kombination mit baulichen Maßnahmen (Außenverschattung, …) ist dies eine gelungene Alternative.