Erneuerbare Energien

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Dieser Artikel im Spiegel berichtet darüber, dass bei der "sicheren Anlage" in Windkraftanlagen auch Risiken auftreten:

Technisch:

  • Die Anlagen werden immer größer, die Masten dürfen aber im Durchmesser nicht mehr wachsen, weil sie auf Schwerkraftlastwagen transportiert werden. Die Kräfte können nur schwer abgefangen werden, Risse und Brüche drohen.
  • Lager und Getriebe sind stärkeren Kräften ausgesetzt als gedacht, weil der Wind nicht gleichmäßig weht, sondern in Böen und Schüben.
  • Feuer kann ausbrechen, wenn Getriebe heiß laufen. Die Feuerwehr ist machtlos, denn die Anlagen sind sehr viel höher, als die Leitern der Wehren.

Finanziell:

  • Versicherungen weigern sich inzwischen, Anlage mit Getriebe zu versichern, es sei denn, das Getriebe wird alle fünf Jahre ersetzt. Das kostet aber bis zu 10% der Anlagensumme. Ob sich die Investition dann trotzdem noch rentiert, ist auch bei festgelegten Strompreiserlösen eine Frage.
  • Im Moment ist nicht nur der Markt für Neu-Anlagen leer gefegt, auch Ersatzteile sind schwer zu erhalten. Wenn man also für die Versicherung das Getriebe tauschen muss, aber kein neues bekommt, muss die Anlage still stehen. In der Zeit bringt sie kein Geld. (Und wir wundern uns, warum manchmal die Flügel stehen, obwohl ein anständiger Wind weht).

Wow, in diesem Video bei Web.de kann man sehen, wie die riesigen Teile einer Windkraftanlage langsam zusammen gebaut werden (manchmal kann man sie auf der Autobahn überholen: ein Windradflügel pro Schwerlaster).

Die Männer winzigklein, der Kran ewig hoch, der Aufbau extrem präzise und langsam. Echt cool!

Gefunden bei energynet.

Man kann auch sehen, wie weit fortgeschritten die Forschung an diesen Anlagen inzwischen ist, denn der Schwung der Schaufeln ist ganz bestimmt kein Zufall!

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Die FAZ berichtet von einer Familie in New York, die ihr Leben gänzlich umgestaltet hat, um für ein Jahr klimaneutral zu leben.

Für die Familie bedeutet das im einzelnen:

  • Kaum Müll zu erzeugen (kein Müll schaffen sie nicht).
  • Nur eigenen Strom aus den eigenen Sonnenkollektoren zu verbrauchen.
  • Nur Lebensmittel kaufen, die maximal 400km unterwegs waren und aus biologischem Anbau stammen.
  • Kein Auto fahren, kein Bus, kein Taxi benutzen.
  • Wäsche von Hand waschen.

Nur manchmal geben sie sich eine Auszeit, um mit Freunden Essen zu gehen, um sich nicht gänzlich von der Gesellschaft abzuspalten.

Die Umstellung war hart, gibt die Familie zu. Trotzdem sind sie froh, das Experiment begonnen zu haben:

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„Es ist weniger frustrierend, wenn ich selbst etwas tue. Warum brauche ich eine Regierung, um mir zu sagen, dass ich ein Auto kaufen soll, das weniger verbraucht. Warum tue ich es nicht selbst?“ Auf das große Ganze kommt es Beavan an, deshalb reagiert er auch gelassen, als ihm bewusst wird, dass er - ganz ins Gespräch vertieft - ausnahmsweise einmal die Rolltreppe genommen hat. Erst Minuten später auf dem Rückweg fällt es ihm auf: „Haben wir etwa gerade die Rolltreppe genommen?“, fragt er erst irritiert und lacht dann verlegen: „Na ja, das passiert schon mal. Nichts ist eben perfekt.