Erneuerbare Energien

Energynet stellt sechs Anbeiter vor, die Zertifikate für Ökostrom anbieten. Damit wird festgelegt, welchen Anteil welche erneuerbaren Energien haben und ob der Hesteller noch weitere Investitionen z.B. in neue Anlagen tätigt.

Windkraft und Raps: woher kommt die erneuerbare Energie?

Vorgestellt werden:

  • Grüner Strom Label e.V.
  • öK Power
  • TÜV Nord
  • Landesgewerbeanstalt Bayern
  • RECS-Deutschland e.V.

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Die Firma Franz Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik stellt ihre Entwässerungsmaschine für Biomüll und Speisereste vor (sie sieht in etwa wie ein Fleischwolf aus und ist für Großküchen gedacht).

Damit kann der Wasseranteil in Speiseresten von normalerweise 80% drastisch reduziert werden, was zur Folge hat, dass weniger Reste entsorgt werden müssen. Diese Reste stinken auch nicht mehr und können in den Restmüll gegeben werden oder idealerweise als Grundstoff für die Biogaserzeugung dienen.

(Pressemitteilung)

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Die Wirtschaftswoche beschreibt, warum wir weiterhin Lebensmittel statt Reststoffe verbrennen:

Einer der Gründe ist die deutsche Steuergesetzgebung: Sprit aus Müll muss voll versteuert werden. Auch die Versorgungssicherheit ist gering. Techniker basteln trotzdem an entsprechenden Anlagen.

Wenn man Hausmüll zu Biostprit machen könnte, wäre zum einen damit ein Entsorgungsproblem gelöst, gleichzeitig aber auch ein Stück Mobilität gesichert. Die Firma Choren im sächsischen Freiberg ist schon dabei:

Choren arbeitet derzeit an der Herstellung von so genanntem Designerkraftstoff aus Holz auf dem Weg der Vergasung und anschließenden Verflüssigung. Eine Anlage, die mit Hausabfällen statt mit Holz gefüttert wird, wäre im technischen Aufbau zu 90 Prozent gleich. Diese würde die heizwertreichen Fraktionen – vor allem Kunststoff und Holz – aus dem Müll abtrennen, dann chemisch aufbrechen, und schließlich auf dem Umweg über ein Synthesegas verflüssigen.

Es geht also, wird aber aus zwei Gründen noch nicht gemacht:

  • Während Biosprit in Deutschland nach dem Biokraftstoffquotengesetz als „besonders förderungswürdiger Biokraftstoff“ noch bis 2015 von der Mineralölsteuer befrei wird, muss Sprit aus Müll voll versteuert werden.
  • Überkapazitäten der Müllverbrennungsanlagen sorgen für eine Konkurrenz um Hausmüll, denn die Entsorger nehmen den Müll billiger entgegen.