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Spiegel online berichtet in Akku-Offensive: Solar-Riesen packen die Sonne in den Keller darüber, wie die Photovoltaik-Hersteller auf die neuen Vergütungsmodi reagieren.

In Zukunft erhalten Privatverbraucher mehr Förderung für selbst verbrauchten Solarstrom als für eingespeisten. Es lohnt sich also, den selbst erzeugten Strom im Keller in einer Batterie zwischen zu speichern und später selbst zu verbrauchen.

Gängige, zur Zeit gelieferte Batterien haben den Nachteil, dass sie nicht so oft wieder aufgeladen werden können, ohne "Memoryeffekt". An modernen Batterien wird noch geforscht.

Die Kapazität von 7kwh reicht für einen durschschnittlichen Haushalt um ein bis zwei Tage "Dunkelheit" zu überstehen.

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Gerade gefunden: Solarstrom aus der Wüste: Forscher wollen Sonnenkraft in Sand zwischenspeichern beim Spiegel.

Der Trick: statt teuren Keramiken oder heißer Salzlösung soll der ohnehin vorhandene Sand der Wüste beim Desertec-Projekt als Wärmespeicher benutzt werden. Den Speicher benötigt man, um auch während der Nacht Strom erzeugen zu können. Wenn man das nicht kann, muss man nachts auf andere Weise Strom erzeugen, z.B. mit einem konventionellen Kraftwerk.

Interessant:

Die Möglichkeit der Energiespeicherung macht solarthermische Kraftwerke nicht nur flexibel - sie kann unter Umständen sogar die Stromerzeugungskosten senken. Dies ist genau dann der Fall, wenn der Speicher weniger kostet als ein Kraftwerksblock mit doppelter Leistung, sagt Robert Pitz-Paal, Abteilungsleiter Solarforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Der Spiegel berichtet, dass in China in der Qaidam-Wüste das größte Solarkraftwerk der Welt geplant ist: Größenordnung ein Gigawatt.

Interessante Punkte aus dem Artikel:

  • In der Gegend werden auch viele Bodenschätze abgebaut. Das alte und das neue nebeneinander, cool!
  • Der Autor des Artikels beim Spiegel ist nicht beeindruckt, weil er das eine Gigawatt in Beziehung setzt zur gesamten installierten Photovoltaik-Leistung in Deutschland (ca 4500 Gigawatt in 2007). Ich finde diesen Vergleich unpassend!