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Anscheind kann man in einer Jurte wohnen und das ohne auf die angenehmen Seiten des modernen Lebens zu verzichten!

Treehugger (Bilder) (16.1.08) berichtet von einem Menschen, der in einer Jurte mit einem Durchmesser von ca. 30m lebt. -- Eine Jurte ist ein Wohnzelt von mongolischen Nomaden (mehr bei Wikipedia).

Die Jurte ist voll eingerichtet, mit Wohn- und Arbeitsbereich und Küche. Geheizt wird mit Holz aus dem nahen Wald, den benötigten Strom (ca 3Kw am Tag) erzeugt der Bewohner mit einem Solar-Panel und einem Windrad.

Die Wände des Gebäudes sind in sieben Dämmschichten angelegt und das "Haus" steht auf einem Holzdeck. So kann es wieder abgebaut werden und der Untergrund wird nicht verändert. Die gesamte Anlage ist auf Nachhaltigkeit angelegt!

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Dabei kostet eine Jurte beim Hersteller nur knapp $10.000 und wiegt ca. eine Tonne. Warum frage ich mich bei so etwas immer, ob man das in Deutschland auch dürfte? Darf man?

Die Jurte ist ein alternatives Wohnhaus, wie der Erdhügelbau Marke "Hobbit", über den wir berichteten.

Siemens macht es vor: im nächsten Jahr kommen zwei 22"-Monitore auf den Markt, die auch keinen Strom verbrauchen, wenn sie im Standby sind. Auf dem Display befindet sich eine Solar-Zelle, die genügend Strom erzeugt um alle Einstellungen im Speicher zu halten.

Mir ist zwar immer noch nicht klar, wofür ein Monitor im ausgeschalteten Zustand Strom benötigt, trotzdem halte ich die Idee für gut.
Alle möglichen Standby-Verbraucher könnten mit dieser Technik endgültig vom Netz genommen werden:

  • Fernseher für die Fernbedienung und gespeicherte Sender
  • Radio für die gespeicherten Sender
  • Computer für die Uhrzeit (Würde es reichen, um den Speicherinhalt im RAM zu erhalten?)
  • Hi-Fi-Anlage für alle gespeicherten Einstellungen

Bei vielen weitere Geräten (DVD-Player/Mikrowelle/Waschmaschine etc.) weiss ich nicht, wofür sie den Strom brauchen könnten, den sie bisher aus dem Netz als Standby-Verbrauch ziehen. Brauchen z.B. Mikrowellen wirklich eine Uhr?

Wenn alle Geräte mit kleinen Solar-Panelen bestückt würden, müssten alle Geräte trotzdem sparsamer und intelligenter entwickelt werden. Die Verantwortung für vernünftige Technik liegt weiter beim Hersteller.

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Viele Geräte kann man auch direkt mit Sonnelicht laden/betreiben, statt Batterien zu verwenden:

  • Solar-Taschenlampe
  • Solar-Radio
  • Solar-Ladegerät
  • Solar-Laptoptasche
  • Solar-Taschenrechner (ein alter Bekannter)

Erinnerung an die Meldung: Gesunde.IT, 10.1.08

Update (12.1.08): Vielleicht brauchen die Monitore Strom im Standby für das Speichern der Einstellungen: Helligkeit, Kontrast usw. Dafür müsste man also nicht flüchtigen Speicher einbauen (z.B. Flash). Der ist aber wohl teuer, auch wenn nur wenige Bytes benötigt werden. Das Lesen und Schreiben des Speichers würde einen eigenen Prozessor benötigen.... Erst wenn wir solche Funktionen verlagen, werden sie eingebaut!

Dach.de das Portal für Dächer bietet einen Leitfaden, wie gut sich ein Dach für Solaranlagen eignet. (Alle Dächer eignen sich irgendwie, es gibt aber geeignetere und weniger geeignete!).

Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine gute Investition, lohnt die Finanzierung?

Die Tipps sind:

  • Die Schräge sollte zwischen Südost und Südwest ausgerichtet sein und möglichst nicht verschattet werden. Die beste Neigung liegt zwischen 20 und 60 Grad.
  • Auch das mitteleuropäische Klima ist für Solarthermie (Wärme) und Photovoltaik (Strom) geeignet, denn Solarzellen und Solarkollektoren können auch diffuses Licht nutzen. Niedrigtemperaturkollektoren liefern sogar nachts warmes Wasser.
  • Eine Solarstromanlage mit einer Fläche von zehn Quadratmetern deckt bei idealen Bedingungen den jährlichen Mindeststrombedarf einer Person.
  • Je größer die Abweichung nach Westen oder Osten, desto größer sollte die Anlage sein, um genügend Energie zu erzeugen.
  • Bei einer solarthermischen Anlage reichen sechs Quadratmeter, um 60 Prozent des Warmwasserbedarfes eines Vier-Personen-Haushaltes zu decken.
  • Die Installations- und Dacharbeiten sollten auch versierte Heimwerker besser einem Elektroinstallateur (Strom) bzw. einem Heizungsinstallateur (Wärme) überlassen. Der Dachdecker integriert die Solaranlage in die Eindeckung.
  • Achtung Heimwerker: Solarmodule und Solarzellen sind nicht begehbar! Photovoltaische Anlagen müssen dem Netzbetreiber gemeldet und gegebenenfalls abgenommen werden.