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Deutschland oder Asien: Kunden kaufen chinesische Solarmodule, weil sie günstiger sind. Deutsche Hersteller versuchen mit modernster Technik und Service dagegen zu halten.

Solarenergie: Deutsche Unternehmen suchen Perspektiven - Medien - Hintergründe - Video - FAZ.NET.

Doch der Fördersatz von 39 Cent je Kilowattstunde soll zum 1. Juli 2010 um 16 Prozent sinken. Da ist es interessant auf preiswerte Module zu schielen.

Spiegel online berichtet in Akku-Offensive: Solar-Riesen packen die Sonne in den Keller darüber, wie die Photovoltaik-Hersteller auf die neuen Vergütungsmodi reagieren.

In Zukunft erhalten Privatverbraucher mehr Förderung für selbst verbrauchten Solarstrom als für eingespeisten. Es lohnt sich also, den selbst erzeugten Strom im Keller in einer Batterie zwischen zu speichern und später selbst zu verbrauchen.

Gängige, zur Zeit gelieferte Batterien haben den Nachteil, dass sie nicht so oft wieder aufgeladen werden können, ohne "Memoryeffekt". An modernen Batterien wird noch geforscht.

Die Kapazität von 7kwh reicht für einen durschschnittlichen Haushalt um ein bis zwei Tage "Dunkelheit" zu überstehen.

Immer öfter lese ich es jetzt (wie z.B. hier beim Manager-Magazin Solarstromanlagen: Mehr als 7 Prozent Rendite im Jahr), dass die Investition in Photovoltaik-Anlagen nicht mehr eine Nischen-Idee irgendwelcher Ideologen ist, sondern sich auch Menschen dafür interessieren, die nur ihr Geld anlegen möchten.

Mehrere Dinge sind für diese Entwicklung grundlegend:

  1. die Leute wissen im Moment nicht, wohin mit ihrem Geld. Zinsen gibt es kaum, Aktien sind vielen zu riskant. Eine "sichere" Anlage mit 7% Rendite wird dann schon interessant.
  2. die Preise für Photovoltaik-Module sind in den letzten Jahren durch Innovation und Wettbewerb stark gesunken (wie vorhergesehen). Wo unser Photovoltaik-Rechner für eine Anlage mit Neupreis 13.000 € noch eine Amortisationszeit von 23 Jahren ausgibt, sind es bei Kosten von 10.000 € nur noch 14 Jahre.
  3. Man erhält heutzutage nicht nur Förderung für kWh, die man ins Netz einspeist, sondern auch dafür, sie selbst zu verbrauchen. Bisher haben viele den gesamten selbst erzeugten Strom ins Netz eingespeist und für ihren eigenen Bedarf Strom vom Kraftwerk zurück gekauft. Wer das moralisch nicht richtig fand, der kann jetzt aufatmen.

Weiter so!