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Neues vom Energiespar-Rechner.de: Im Neu- und Altbau Energie sparen!

Bisherige Schwerpunkte beim Energiespar-Rechner sind Energie sparen mit dem Auto und mit Elektrogeräten im Haushalt. Für den Bereich "Bauen und Renovieren" haben wir zwei Expertinnen gewonnen, die abwechselnd über Energiesparen im Neu- und Altbau berichten werden.

Ein Haus oder eine Wohnung bewohnt man in der Regel länger und es erfordert langfristige und sorgfältige Planungen mit kapitalintensiven Investitionen für energetische Maßnahmen. Eine neue Wohnung kauft man nicht so schnell wie einen neuen Herd mit besserer Energieffizienzklasse. Wie man dabei vorgeht und was man zu beachten hat, werden uns die Expertinnen schildern.

In den folgenden Wochen beginnen wir eine Artikelserie mit Bauingenieurin Tanja Dasbeck über Energie sparen im (Holz-)Neubau und mit Gebäudeenergieberaterin Marianne Gockeln über Energie sparen im Altbau.

Der erste Beitrag zum Neubau beschäftigt sich mit der Frage, warum man überhaupt beim Hausbau an Energiesparen denken kann und sollte.
Start wird der 7. Februar 2008 sein.

In unserem ersten Beitrag zum Altbau ermöglichen wir Ihnen anhand einer einfachen Berechnung, den Energiekennwert Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung festzustellen. In den Folgebeiträgen zeigen wir unterschiedliche Möglichkeiten zum Energiesparen auf.
Start wird der 14. Februar 2008 sein.

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben!

Der Mineralölwirtschaftsverband e.V. berichtet von deutlichen Effizienzsteigerungen bei Heizöl.

Nach einer aktuellen Auswertung hat sich der durchschnittliche
Jahresnutzungsgrad von Ölheizungsanlagen im Raumwärmemarkt im Jahr
2005 auf 85 Prozent verbessert; im Jahr 1990 hatte er bei 68,3
Prozent gelegen. Temperaturbereinigt ist der durchschnittliche
Heizölverbrauch pro Anlage seit Mitte der 90er Jahre um fast ein
Drittel gefallen.

Was heisst bloß "Temperaturbereinigt"?

Modernere Technik ist ein guter Start, um weniger Energie zu verbrauchen!

Auf denselben Zug "energetische Sanierung" steigt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena): "Technisch ist es heute problemlos möglich, den Energieverbrauch eines durchschnittlichen Wohnhauses durch eine geschickte Sanierung um etwa 85 Prozent zu senken", sagt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin Energieeffizienz im Gebäudebereich der dena. In sieben Schritten stellt der Sanierungsfahrplan der dena vor, was zu beachten ist:

  1. Energieberater einschalten
  2. Finanzierung und Förderung planen
  3. Sanierungsmaßnahmen festlegen und Fachleute einbeziehen
  4. Angebote einholen und Kompetenz prüfen
  5. Bauverträge abschließen und Ausführung verfolgen
  6. Abnahme protokollieren und Technik erklären lassen
  7. Energieverbrauch beobachten

Genauere Informationen zur energieeffizienten Sanierung und zur Förderung sowie eine Datenbank mit Energieberatern vor Ort kann man nachlesen auf www.zukunft-haus.info. Desweiteren gibt es da auch Informationsbroschüren und digitale Medien mit Ratschlägen, Finanztipps und Checklisten. Hier erfahren sie auch: "Je mehr Maßnahmen Sie miteinander kombinieren, desto größer ist das Potenzial für die Einsparung von Energiekosten." Zusätzliche Förderungen für die optimale Sanierung des Wohnhauses bietet das "dena-Modellvorhaben".

Natürlich wollen wir vom Energiespar-Rechner.de, dass sich so ein Sanierungsvorhaben auch rechnen kann: deswegen sollte man bedenken, dass nicht nur Energie und Energiekosten gespart werden, auch der Wert der Immobilie erhöht sich.