Archive für den Monat: Mai 2007

Schon deutlich weiter als im SmILE-Aufruf gefordert, ist ein Münchener Unternehmen.

Ihr "Low Resistance Mobile" kurz Loremo genanntes Fahrzeug soll bereits 2009 in Serie gehen, mit der ersten Konzeption begann Uli Sommer bereits 1993. Die Produktion soll im nördlichen Ruhrgebiet (Marl) entstehen.

Das Auto sieht aus wie ein Sportwagen, wiegt 450kg und hat nur 20ps. Damit solle es sich aber wegen des geringen Gewichts in 20 Sekunden auf 100 beschleunigen lassen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 160km/h angegeben.

Der Loremo hat keine vier Sitze, sondern 2+2-Sitze, das heißt, hinten sind zwei nicht vollwertige Plätze. Vorne sollen Personen bis ca. 1,90m bequem sitzen können.

Das ganze soll zu einem Preis von ca 10.000 Euro verkauft werden. Vom Preis und von den Fahreigenschaften ist das Fahrzeug vergleichbar mit einem Corsa, der aber viermal soviel Benzin verbraucht!

Loremo Homepage

Verbraucher können ab sofort Kaufabsichtserklärungen für besonders spritsparende Autos bei Greenpeace abgeben. Die Umweltschutzorganisation sammelt Unterschriften für den Kauf von nach dem SmILE-Prinzip (Small, Intelligent, Light, Efficient) gebauten Autos. Diese müssen leicht und effizient sein, kompakt gebaut und mit intelligenter Technik betrieben werden.

Ziel ist eine Halbierung des Spritverbrauchs bei den meisten Serienmodellen, da der CO2-Ausstoß der verkauften Autos 2006 mit 172 Gramm pro Kilometer immer noch auf Vorjahresniveau stagniert. Greenpeace wird die Kaufabsichtserklärungen der Verbraucher nur an einen Autohersteller übergeben, der mit der Produktion spritsparender Autos nach dem SmILE-Prinzip beginnt. Manager von Autoflotten werden ebenso aufgefordert, diese Autos in Zukunft in größerem Umfang zu ordern. Da etwa die Hälfte der Autoproduktion von PKWs in Deutschland als Dienst-/Firmenwagen genutzt wird, habe die Kaufentscheidung von Flottenmanagern schon jetzt Einfluss auf die Produktpalette.

Näheres zum Greenpeace-Auto SmILE www.greenpeace.de.

Über eine Möglichkeit, mit einem eigenen Blockheizkraftwerk die Strom- und Heizrechnung zu reduzieren, berichtet die Süddeutsche (in Bezugnahme auf den Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW)).

Ein solches Mini-Blockheizkraftwerk hat nur die Größe einer Waschmaschine und erzeugt 2-5 Kilowatt.

Damit kann man Energie sparen, weil die Abwärme der Stromgewinnung zum Heizen und Erwärmen des Wassers benutzt werden kann, statt über Kühltürme oder Kühlwasser in die Umwelt abgelassen zu werden.

Betreibt man das Blockheizkraftwerk mit nachwachsenden Rohstoffen, kann man vom Staat Förderung von 19 ent pro Kilowattstunde erhalten (19 Cent sind der Preis, den Privathaushalte üblicherweise für Strom bezahlen müssen).

Ein Blockheizkraftwerk kostet allerdings 20.000 bis 30.000 Euro. Ob sich diese Investition rentiert, hängt hauptsächlich von der Anzahl der Betriebsstunden ab.

Zum Artikel www.sueddeutsche.de.