Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Google hat jüngst bekannt gegeben, dass es dafür sorgen will, dass moderne erneuerbare Energie billiger als Strom aus Kohle wird. Die Initiative heißt Renewable Energy Cheaper Than Coal (RE<C ) (Erneuerbare Energien billiger als Kohle (EE<K).

Begonnen werden soll mit thermischer Solarenergie (dabei wärmt die Sonne ein Medium das verdampft und mit diesem Druck eine Turbine antreibt). Diese Technik ist unabhängig von Silizium benötigt aber die Turbine.

Google will selbst Ingenieure einstellen, aber auch in Hersteller investieren und erwartet dabei Geld zu verdienen.

Via: dotearth, Googles Pressemitteilung

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Auch bei ecofriend, energynet

Das überarbeitete EEG sieht eine deutlich sinkende Einspeisevergütung für Investoren in Solaranlagen vor. Statt dessen sollen die Vergütungen für Windkraftanlagen und Biomasse-Kraftwerke steigen. Um wieviel werden wir hoffentlich auch bald erfahren.

  • Solaranlagen bringen ab 2008: 46,75 Cent / kwH
  • ab 2009: -7%
  • ab 2010: -1 Cent und -7%

Dass die Höhe der Einspeisevergütung nicht unumstritten ist wurde hier im Blog schon früher diskutiert, denn die hohen Preise für Solarstrom erlauben den Solaranlagen-Herstellern ihre Preise hoch zu halten (solange es sich für Investoren rechnet, wird investiert, auch wenn der Preis für die Anlage niedriger sein könnte).

Ich persönlich glaube, dass sich die Solarwirtschaft durchaus anpassen kann. Irgendwann muss eine Industrie auch vom Subventionstopf unabhängig werden und nach ca 20 Jahren kann ein gewachsener Industriezweig mit 40.000 Mitarbeitern das schaffen. Die anhaltende Nachfrage aus allen Ländern der Welt nach deutscher Technologie zeigt, dass es weiter gehen wird.

Via: energynet, 28.11.07

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1 Kommentar

Konventionelle Dusche: die Konvektion kostet EnergieIn einer normalen Dusche entsteht ein Luftkreislauf: vom Wasser erwärmte Luft strömt nach oben, kalte Luft strömt nach. Wir drehen das Wasser wärmer, um nicht zu frieren.

Da hat der Öko-Kühlschrank-Hersteller Sun Frost eine Idee: wenn man verhindert, dass die schön warme Luft wegströmt, dann braucht man weniger warmes Wasser, um die Dusche erträglich zu halten. Folglich wird in Zukunft in einer geschlossenen Kiste geduscht. Sun-Frosts Lösung: ein Dusch-Kasten der warmes Wasser spartLaut Sun Frost kann man so schon mit ca 30C warmem Wasser eine angenehme Dusche nehmen. Wenn man eine thermische Solaranlage hat, muss man eventuell das Wasser nicht mehr zusätzlich erwärmen! Das spart Strom. Man kommt angeblich auch mit weniger Wasser aus (kann z.B. ein Sparduschkopf einsetzen), weil das Wasser nicht mehr benötigt wird, um den Körper zu wärmen.

Das ist eine Idee aus der Kategorie: Energie und Wasser sparen ohne Komfortverlust! Wahrscheinlich werden die Leute in der Zukunft lachen und sich wundern, warum wir uns ausgerechnet in kaminartigen Duschen waschen mussten.

Quelle und Bilder: Sun Frost, 27.11.07, via ecofriend

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Eine andere Möglichkeit beim Duschen Wasser und Energie zu sparen fand ist die Dampf-Dusche. Statt mit warmem Wasser duscht man in warmem Dampf und spart dabei 90% des Wassers und damit auch der Energie, die zum Erwärmen des Wassers benötigt worden wäre (gefunden auch bei ecofriend). Dabei frage ich mich, ob ich damit auch das Shampoo wieder aus den Haaren herauswaschen kann.