Haushalt

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Der Heimwerker-Blog berichtet von einer einfachen Möglichkeit Energie (und Geld) zu sparen, indem man Kleinspeichergeräte (kleine Warmwassererhitzer mit Speicher) durch winzige Durchlauferhitzer ersetzt.

Die Argumentation ist, dass der Kleinspeicher unnötige Energie verbraucht, weil er immer Warmwasser vorhält, obwohl dies im Gästeklo selten (vielleicht nur einmal am Tag) benötigt wird.

Teile der Rechnung: ein solcher Durchlauferhitzer kostet zwischen 80 und 160 Euro. Wenn er wie im Heimwerker-Blog verprochen ca. 14 Eur im Jahr spart, dann dauert es 6 Jahre, bis sich diese Investiton amortisiert hat.

Anders sieht es bei der Neuinstallation aus: die Kleinspeicher kosten in etwa das gleiche. D.h. wenn man die Wahl hat, kann man gleich zum Durchlauferhitzer greifen.

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Ich vermute, dies gilt nur, wenn man tatsächlich nur sehr selten und wenig Warmwasser benötigt.

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Die Firma Franz Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik stellt ihre Entwässerungsmaschine für Biomüll und Speisereste vor (sie sieht in etwa wie ein Fleischwolf aus und ist für Großküchen gedacht).

Damit kann der Wasseranteil in Speiseresten von normalerweise 80% drastisch reduziert werden, was zur Folge hat, dass weniger Reste entsorgt werden müssen. Diese Reste stinken auch nicht mehr und können in den Restmüll gegeben werden oder idealerweise als Grundstoff für die Biogaserzeugung dienen.

(Pressemitteilung)

Das Magazin Reader's Digest gibt in seiner August-Ausgabe unter dem Motto "Das Umwelt-ABC" zahlreiche Tipps, wie man Energie sparen kann.

Diese Tipps für mehr Energiebewusstsein beziehen sich auf Lebensbereiche von "A" wie Auto bis "Z" wie Zeitschaltuhr. Einige Ratschläge sind nicht neu, aber die Zahlen (Prozente Ersparnis oder Mehrkosten) verblüffen doch immer wieder, z.B. bzgl. Strom:

  • den Braten oder Kuchen beim Backen im Ofen am besten durch die Scheibe in der geschlossenen Backofentür beobachten, da bei jeder Kontrollöffnung rund 20 Prozent der Wärme verloren gehen;
  • den Ofen nach längerem Backen zehn Minuten vor Ende der empfohlenen Backzeit abschalten, da die Restwärme zum Fertiggaren reicht;
  • beim Kochen den Deckel auf den Topf drauf, spart jedes Mal bis zu 75 Prozent Energie. Der Topf sollte möglichst genau auf die Herdplatte passen;
  • Eier oder Kartoffeln mit wenig Wasser kochen. Größere Wassermengen (Nudelwasser) werden am günstigsten im Wasserkocher erhitzt, usw...

Übers Jahr gerechnet entstehen so zahlreiche Sparpotenziale, wenn man im Haus oder in der Wohnung ein bisschen Wasser, Strom, Benzin oder Heizöl spart. Die August-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist aktuell an zentralen Kiosken erhältlich oder Sie können hier das Umwelt-ABC lesen.