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Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

Unser Energiespar-Wettbewerb geht weiter. Wieder haben die meisten Teilnehmer Energie gespart.

Auswertung April

Axel - 24%
siwli - 12%
andy- 12,00%
knubbel- 5,00%
goldy- 2,00%
wallrabenstr+ 1,00%
Carwitzhecht+ 27,00%

Wir haben gemeinsam bereits ca. 300kWh Strom gespart! Damit kann man zwei sparsame Kühlschränke für ein ganzes Jahr betreiben!
(Diese Ersparnis ist inklusive der Teilnehmer, die mehr verbraucht haben).

Dem Gewinner winkt ein Energiemessgerät oder ein Buch zum Thema Energiesparen nach Wunsch! (Partnerlinks)

2 Kommentare

Das Newsweek-Magazin (Englisch) hat eine erfrischende Liste der 10 besten Lösungen für unseren Planeten herausgebracht (und sie beginnt nicht mit den üblichen Tipps!).

  1. Cradle 2 Cradle: Müll ist Verschwendung. Alles muss so gestaltet sein, dass es wiederverwendbar ist.
  2. LED-Lampen: Leuchtdioden sind noch besser als Energiesparlampen. Verbrauchen weniger und enthalten keine Gifte mehr (Quecksilber).
  3. Ökologische Golfplätze: Senkt den Wasserverbrauch, den Verbrauch von Pestiziden (in wasserarmen Gebieten sind Golfplätze die größten Verbraucher - wenn es heißt "die Touristen", dann sind Golfplätze gemeint.)
  4. Segel für Schiffe: SkySails sparen Schweröl
  5. Effiziente Solarzellen: billige, biegsame Solarzellen können überall Strom erzeugen (wenn auch zur Zeit nur mit 10% Effizienz)
  6. Climate Counts: Unternehmer ins Boot holen, die bei sich anfangen.
  7. Elektroautos: Ultra leichte Autos mit Hybrid- oder Elektromotoren sparen Sprit. (z.B. Loremo)
  8. Herde für die Massen: Holzverbrauch für Kochfeuer führt in vielen Ländern zu Abholzung und Erosion. Mit Solar-Herden oder Spiritus-Kochern könnte das verhindert werden.
  9. Permakultur: Statt den Weizen jedes Jahr neu zu pflanzen, soll er mehrjährig werden. Das spart Dünger und schont den Boden.
  10. Öko-Produkte für die Massen: Ökologische Produkte dürfen nicht nur den Reichen vorbehalten sein. Firmen sollen in diese Richtung investieren.

Die Liste ist sehr umfangreich. Über den "grünen" Golfplatz auf Platz drei bin ich zwar auch erst gestolpert, insgesamt ergibt es aber Sinn! Man denke an Spanien.

Wir dachten wir sind aus dem Schneider: Die Einführung von Benzin E10 schien vorerst gekippt, drei Millionen Autobesitzer in Deutschland sind erstmal sicher vor dem Tanken von Super Plus.

Die Welt berichtet am 20. April dagegen, dass die Pläne für eine höhere Bio-Ethanol-Beimischung im Diesel (Diesel B7) weiterhin verfolgt werden. Mit den gleichen Problemen für Diesel-PKW wie beim Bio-Benzin für Benziner: der agressive Treibstoff greift Dichtungen und Schläuche an. Hinzu kommt beim Diesel noch, dass sich der Motor mit dem Öl-Anteil im Diesel selber schmiert. Dies wird mit höherem Bio-Ethanol-Anteil schlechter.

Nach dem Aufschrei in der Bevölkerung wurden die einen Pläne gekippt, die anderen aber klammheimlich beibehalten. Wie finden wir das?

Abgesehen von der Erkenntnis, die sich immer mehr durchsetzt, dass es unvernünftig ist, Lebensmittel zu Benzin (oder Diesel) zu verarbeiten!

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Update: Auch der Spiegel berichtet, allerdings von den Veröffentlichungen des Umweltministeriums: Diesel B7 könnte gar nicht schaden (mit Verweis auf Frankreich).

Update Dezember 2010: Alles zum Thema Benzin E10 auf unserer Themenseite E10