Anscheind kann man in einer Jurte wohnen und das ohne auf die angenehmen Seiten des modernen Lebens zu verzichten!
Treehugger (Bilder) (16.1.08) berichtet von einem Menschen, der in einer Jurte mit einem Durchmesser von ca. 30m lebt. -- Eine Jurte ist ein Wohnzelt von mongolischen Nomaden (mehr bei Wikipedia).
Die Jurte ist voll eingerichtet, mit Wohn- und Arbeitsbereich und Küche. Geheizt wird mit Holz aus dem nahen Wald, den benötigten Strom (ca 3Kw am Tag) erzeugt der Bewohner mit einem Solar-Panel und einem Windrad.
Die Wände des Gebäudes sind in sieben Dämmschichten angelegt und das "Haus" steht auf einem Holzdeck. So kann es wieder abgebaut werden und der Untergrund wird nicht verändert. Die gesamte Anlage ist auf Nachhaltigkeit angelegt!
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Dabei kostet eine Jurte beim Hersteller nur knapp $10.000 und wiegt ca. eine Tonne. Warum frage ich mich bei so etwas immer, ob man das in Deutschland auch dürfte? Darf man?
Um die innovativen Technologien der Wärmpepumpen zukünftig im Neubau und bei der Modernisierung verstärkt nutzen zu können, wurden Wärmepumpen in das Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung aufgenommen.
Jahresarbeitszahlen von Wärmepumen
Gefördert werden Wärmepumpen ab bestimmten Jahresarbeitszahlen (JAZ).
Bei Neubauten:
3,5 bei Luft/Wasser-Wärmepumpen
4,0 bei Sole/Wasser- und Wasser-Wärmepumpen
Bei Modernisierungen:
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3,3 bei Luft/Wasser
3,7 bei Sole/Wasser und Wasser/Wasser
Definition: Die Jahresarbeitszahl betrachtet das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung (Heizwärme) zu aufgenommener Antriebsleistung über einen längeren Zeitraum (1 Jahr).
Genauer: Verhältnis des Jahresertrages an Heizenergie (kWh/a) zu aufgewendeten Antriebs- und Hilfsenergie (kWh/a)
Was leisten Luft/Wasser-Wärmepumpen? In unseren Breiten erreichen Luft/Wasser-Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl von 3,3 nur dann, wenn sie mit einer Fußbodenheizung oder einem Heizsystem mit geringer Vorlauftemperatur verbunden werden. 3,3 bedeutet also, dass diese Wärmepumpe langfristig einen Nutzungsgrad von ca. 70% erreicht.
Förderungen für Wärmepumpen
Förderungen werden unterschiedlich gezahlt.
Es wird nach der Art der Wärmpepumpe unterschieden.
Es ist ein Fördersumme pro beheiztem Quadratmeter festgelegt und eine maximale Summe bis zu der die Wärmepumpe gefördert wird (ca. 200m2 pro Wohneinheit).
Wer mehr als zwei Wohneinheiten fördern lassen möchte, erhält einen pauschalen Prozentsatz der Netto-Investition.
Bei Neubauten mit Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen:
10 Euro pro Quadratmeter.
höchstens 2.000 Euro je Wohneinheit
> zwei Wohneinheiten, 10%
Luft/Wasser-Wärmepumpen im Neubau
5 Euro pro Quadratmeter
maximal 850,- Euro
> zwei Wohneinheiten, 8%
Bei Modernisierungen mit Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen
20 Euro pro Quadratmeter
maximal 3.000 Euro
> zwei Wohneinheiten 15%.
Bei Modernisierung mit Luft/Wasser-Wärmepumpen
10 Euro/m2
maximal 1.500 Euro
> zwei Wohneinheiten 10%
Sonstige Regeln:
Die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe wird durch eine Fachunternehmererklärung des einbauenden Fachbetriebes bescheinigt.
Die Fördermittel können erst nach dem Einbau der Wärmepumpe geltend gemacht werden.
Die Antragsformulare sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhältlich.
Wir können von den Fördermaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit Wärmepumpen doppelt profitieren. Wir sparen nicht nur Energie, sondern angesichts steigender Preise für Gas und Öl werden sich die erforderlichen Investitionen auch amortisieren.
Die Megagroßstädte der Zukunft wollen auch mit frischen Lebensmitteln versorgt werden, obwohl sie früheres Anbauland überwuchern. Eine Idee, zumindestens dem Platzmangel vorzubeugen ist das vertikale Gewächshaus. Pflanzen werden auf verschiedenen Ebenen übereinander angebaut. Abfließendes Wasser wird auf der nächsten Ebene weiterverbraucht. Licht wird über große Spiegel ins Innere verteilt.
Das Haus muss leicht zu bauen und günstig herzustellen sein. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, erfreuen sie sich dieser Vorteile:
Alle Vorteile von normalen Gewächshäusern: unabhängig von Wind und Wetter
Größere Anbaufläche auf weniger Grund und Boden
Wiederverwendung von Wasser (-> das schlützt auch vor Erosion!)
Trinkwassergewinnung durch Auffangen von Kondenswasser
Methanerzeugung im Kompostteil (wenn man es auch auffängt!)
Kurze Transportwege zum Kunden (aka Esser)
Übungsplatz für Marsflüge (da muss man auch auf kleinem Raum Lebensmittel züchten)
Dass weniger Chemikalien eingesetzt werden müssen, bezweifel ich.
Das Projekt klingt interessant. Ich dachte jedoch bisher, dass das größte Problem bei der Nahrungsmittelerzeugung der Wassermangel und nicht der Platzmangel sei. Wenn man an Entwicklungsländer denkt, deren Felder durch gleichberechtigte Erbfolge immer kleiner werden, so klein, dass sie keine Familie mehr ernären, ist dort Platzmangel sehr wohl ein Thema (unabhängig vom Wasservorrat).