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Morgen werden wir beim Dortmunder Aktionstag "Frau und Bau" im Union Gewerbehof (Huckarder Straße) ausstellen und in einem Vortrag (15:30 Uhr) unseren Energiespar-Rechner präsentieren.

Es wird eine bunte Mischung von Ausstellerinnen aus den Bereichen Bauen, Innenausstattung und Energiesparen sein.

Wenn Sie in der Gegend sind, kommen Sie doch einfach vorbei! Wir würden uns freuen!
(Der Eintritt ist kostenlos und natürlich sind auch Männer eingeladen.)

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Heute gibt es was zu feiern, unseren Energiespar-Rechner gibt es nun seit einem Jahr!
Die 217 Artikel kann man übersichtlich im Archiv betrachten oder intuitiver über die Tag-Wolke.

Im ersten Jahr haben wir sieben Energiesparrechner in den Bereichen Auto, Haushalt und Bauen/Investieren veröffentlicht. Damit haben wir alle zwei Monate jeweils einen neuen Rechner programmiert.

Der beliebteste Rechner ist der Photovoltaik-Rechner, mit dem sich die Amortisation von beliebigen Photovoltaik-Anlagen berechnen lässt, wenn man u.A. eingibt, was die Anlage gekostet hat, welche Spitzenleistung sie hat und mit wieviel Zinsen man rechnen könnte, wenn man das Geld alternativ und nicht in eine Photovoltaik-Anlage anlegt.

Die meisten Kommentare erhielt unser Energiesparlampen-Rechner, dabei ging es häufig um die Vor- und Nachteile von Energiesparlampen und weniger um den Rechner bzw. die Ergebnisse der Berechnung.

Im Dezember 2007 haben wir unseren Energiespar-Wettbewerb gestartet, bei dem jeder sich jederzeit anmelden und mitmachen kann. Ziel ist, im Wettbewerb Strom zu sparen und vielleicht auch das eigene Stromnutzungsverhalten zu ändern. Im Rahmen des Wettbewerbs versorgen wir Sie seit Januar 2008 mit regelmäßigen Informationen zum Energiesparen im Haushalt. Dazu haben wir uns als Leitfaden eine Wohnraumbegehung gedacht. Wir nehmen uns jeden Monat einen anderen Raum im Haus/Wohnung vor, in dem wir Strom sparen wollen und berichten darüber in einer Blogartikelserie. Ansprechpartnerin dafür ist Corina.

Anfang 2008 haben wir weitere drei Serien begonnen, die noch immer laufen: unsere Gast-Autorinnen Marianne und Tanja veröffentlichen wöchtentlich einen Bericht aus dem Bereich Altbau und Neubau und wir besprechen ein Buch in der Serie Cradle 2 Cradle, in der es darum geht, wie man von der Natur lernen kann, besser und effektiver zu produzieren. Ansprechpartnerin dafür ist Ingrid.

Wir danken allen Lesern, allen die mit uns diskutiert haben und uns unterstützt haben! Wir hoffen, Sie haben auf unseren Seiten sinnvolle Informationen und Unterstützung für das Energiesparen gefunden. Hinweise und Wünsche nehmen wir gerne auf!


Der Energieausweis ermöglicht Eigentümern oder Verwaltern von Wohnungen und Gebäuden, die energetische Qualität ihrer Wohnung oder Gebäude am Markt darzustellen.
Die Vermietung oder der Verkauf eines Gebäudes bzw. einer Wohnung wird zukünftig nicht nur von der Lage und dem Preis abhängig sein, sondern auch von der Höhe der Energiekosten.
Investitionen in die Gebäudehülle und in die Heizungsanlage werden erstmals für Interessenten sichtbar und erhöhen dadurch die Attraktivität der Wohnung oder des Gebäudes.

Wer braucht wann welchen Energieausweis?

  • Für Gebäude, die bis Ende 1965 fertiggestellt wurden, ist bei Verkauf, Vermietung usw. ab dem 1. Juli 2008 der Energieausweis vorgeschrieben. Bis zum 1. Oktober 2008 hat der Hauseigentümer noch die Wahl zwischen dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis.
  • Ab 1. Januar 2009 folgen in einem zweiten Schritt auch die jüngeren Objekte: Für nach 1965 errichtete Gebäude ist der Energieausweis ab dem 01. Januar 2009 verpflichtend. Auch hier gilt bis zum 1. Oktober 2008 eine generelle Wahlfreiheit zwischen Energiebedarfs- und Energieverbrauchsausweis.

Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis?

Der Grundgedanke des Energieausweises ist einfach: Er soll auf den ersten Blick aufzeigen, wie ein Gebäude energetisch einzuschätzen ist. Eine schlechte Energiebilanz lässt sich dann nur noch schwer verstecken und mindert den Wert eines Hauses.

Generell unterscheidet die Energieeinsparverordnung 2007 zwei Ausweisformen:

  • Beim verbrauchsorientierten Energieausweis wird der Energiebedarf anhand des tatsächlichen Verbrauchs der letzten drei Jahre ermittelt Das Ergebnis dieses Ausweistyps hängt stark vom individuellen Nutzerverhalten ab und ist daher wenig aussagekräftig.
  • Zuverlässiger erweist sich deshalb der Bedarfsausweis, bei dem der zu erwartende Energieverbrauch mit Hilfe eines normierten Verfahrens berechnet wird. Hierzu wird der rechnerische Energiebedarf (standardisierte Werte) ermittelt und ein Bericht über den energetischen Zustand des Gebäudes erstellt. Dabei werden die Qualität der Gebäudehülle (Dach, Fenster, Decken und Außenwände) sowie der Heizungsanlage berücksichtigt.

In unserem nächsten Beitrag informieren wir Sie über die vorgeschriebenen Qualifikationen eines Gebäudeenergieberaters und zuverlässige Quellen, wo Sie einen vertrauenswürdigen Berater finden.