Autoren-Archive: Ingrid

Über Ingrid

Ingrid Beckmann ist Diplom-Informatikerin mit einem grünen Herz. Ihr technischer Kopf wünscht allerdings, dass Öo-Entscheidungen sich amortisieren.

1 Kommentar

Zum Solarmonat Mai auf Energynet möchten wir natürlich auch beitragen.

Interessante Infos zum bei uns zur Zeit heiß diskutierten Thema thermische Solaranlagen (also der Erwärmung von Wasser direkt durch die Sonne) gibt es auch beim Focus Spezial Sonnenwärme.

Es gibt sechs Artikel in der Serie, von der Wirtschaftlichkeit, über die Auswahl des "richtigen" Systems (Flach- oder Röhrenkollektor?) bis hin zu den Fördermöglichkeiten.

Das Fazit des Focus ist klar: es rechnet sich nicht für jeden und ganz wichtig ist, dass man das Haus vorher gründlich dämmen soll. Damit kann man schon mehr Energie sparen, als mit einer thermischen Solaranlage!

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Update 28.5.08: die Woche der Sonne ist abgeschlossen, hier der Endbericht bei Energynet.

Matthijs Vogel aus Eindhoven (hier um die Ecke) hat für seine Diplomarbeit eine Möglichkeit erfunden, aus Kaffee-Prütt, Teebeuteln und anderen Lebensmittelresten etwas Brauchbares zu schaffen:

Waste Ware: Teller und Töpfe, die aus organischen Abfällen gepresst, mit einem kompostierbaren Lack lackiert und dann als Serviergeschirr verwendet werden. Am Ende kann das Ganze auf den Kompost. Eine Cradle 2 Cradle Idee, wie sie im Buche steht! (mehr zu Cradle 2 Cradle)

Teller aus Bio-Müll? Den einen oder anderen wird es schütteln. Trotzdem, ich finde Kaffee-Reste sind der am wenigsten ekelige Bio-Müll (ausser wenn er einem neben dem Eimer fällt :-) ). Vogel liefert sogar die Presse und die Formen!

Eine Firma in Amerika nutzt die Reste, die bei der Herstellung von löslichem Bohnenkaffe anfallen, um daraus Kaffee-Briketts zu pressen. Diese brennen schön lange und geben im Kamin einen angenehmen Duft ab.

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Man muss nur Ideen haben!

Update (14.6.08): Noch besser ist es, wenn man solche Teller zu Blumentöpfen macht. Wenn die Blumen wachsen, nehmen sie den Topf langsam auf. Wenn es soweit ist, stülpt man einfach einen größeren darüber und braucht nicht mehr umzutopfen. Die Wurzeln werden geschont. Via Greenupgrader

Update 19.11.08: Treehugger stellt eine Reihe von kompostierbaren Tellern vor, die man ganz normal benutzen und dann auf den Komposthaufen werfen kann.

Harald Kaiser vom Stern durfte den Erdgas-Touran (Touran Eco Fuel) mit 105 PS probefahren und ist damit von Hamburg nach Österreich in den Urlaub gefahren.

Sein Fazit: er hat Geld gespart; knapp 40% im Vergleich zu einer befreundeten Familie, die mit einem Diesel Audi A7 unterwegs waren, aber die häufigen Tankstopps (alle 200km im Schnitt) und die schlechte Erreichbarkeit der Erdgas-Tankstellen, haben ihm den Spaß gründlich verdorben. 117€ gab man für Erdgas aus, die andere Familie 180€ für Diesel. Die Erdgas-Familie musste 7 Mal zum Tanken stoppen, die andere nur zweimal.

Leider wurde im Artikel nicht gesagt, was das eine oder das andere Auto gekostet hat, nur die Gaspreise/Dieselpreise wurden erwähnt: Gas im Schnitt 90 Cent, Diesel im Schnitt 1,39 €. So kann ich weder unseren Rechner für die Auto-Umrüstung noch für den Auto-Neukauf anwerfen.

Interessant fand ich die Beschreibung, wie wenig Durchzugskraft der Erdgas-Touran hat: es klang erschreckend wie eine Überlandreise mit meinem 55PS Corsa! (Kleinlaster überholen, am Berg wird's langsamer, Bergstrecken machen gar keine Spaß,)
Der Autor: "Um auf ebener Strecke 150 km/h zu erreichen, braucht er viel Anlauf."

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Das kann ich im Corsa für weniger haben! Ok, mit drei Passagieren und Gepäck wirds darin deutlich enger, aber trotzdem!

Update 25.5.08: Der Stern berichtet vom Erdgas-Merceds (B-Klasse) und legt auch Zahlen auf den Tisch. Der Erdgas-Merc kostet 3.700€ mehr als die Benzin-Version (knapp 24.500€). Beide haben 116PS. Der Durchschnittsverbrauch pro 100 Kilometer ist 7,3 Litern Benzin oder 4,9 Kilogramm Erdgas. Durchgerechnet mit unserem Rechner für den Autoneukauf ergibt sich eine Amortisationszeit von unter drei Jahren bei 30.000km im Jahr. Fährt man nur die Hälfte (15.000), dann amortisiert sich der Gas-Mercedes nach 5 Jahren.

Im Artikle steht auch, dass das Steuerprivileg für Gas noch bis 2018 erhalten bleiben soll.